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Achtung bei Babynahrung
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Achtung: Schadstoffe in Bio-Babynahrung!

Vorsicht bei Babynahrung

Gerade bei Bio-Nahrung denkt man an gesunde und schadstofffreie Lebensmittel, aber leider ist auch hier keine vollständige Garantie gegeben. Bio-Nahrung kann ebenfalls gewisse Schadstoffe enthalten. Lesen Sie hier, um welche es sich dabei handelt. 

Expertenrat von 
Dr. Martina Hahn-Hübner, Gesundheits-Expertin, Medizinjournalistin

Schadstoffe in der Bio-Babynahrung

Tropanalkaloide haben uns Eltern in den letzten Wochen häufiger in Angst und Schrecken versetzt. Es betraf gleich viele Sorten Baby- und Kleinkindernahrung, die aufgrund einer Belastung mit Tropanalkaloiden (TAs) zurückgerufen wurden.

Besonders betroffen waren reine Bio-Erzeuger. Eigentlich sind sicherlich doch auch Sie der Meinung, dass gerade Bio-Nahrung weniger belastet sein sollte als konventionell erzeugte Nahrungsmittel. Und trotzdem betraf es biologisch erzeugte Babynahrung? Wie kommt das?

Grund dafür ist, dass auch Tropanalkaloide eigentlich ein Bioprodukt sind. Denn hierbei handelt es sich um Inhaltsstoffe, die rein pflanzlicher Natur sind. Zu finden sind sie in Bilsenkraut, Stechapfel oder anderen Pflanzen. Rund 200 unterschiedliche Tropanalakoide kennen wir inzwischen. Allerdings wissen wir von keinem, wie es sich auf Dauer auf die Gesundheit durch Aufnahme in der Babynahrung auswirkt.

Pflanzen, die Tropanalakoide enthalten, entwickeln sich besonders gut auf Böden, die viele Nährstoffe enthalten. Bei konventioneller Landwirtschaft werden Pflanzenschutzmittel gegen diese Pflanzenarten eingesetzt. Diese Bekämpfungsmethode entfällt natürlich bei Bio-Nahrung. Dadurch können Samenkörner der entsprechenden Pflanzen bei der Ernte zwischen die gewollt angebauten Pflanzen gelangen und diese belasten.

Achten Sie bei Babynahrung unbedingt auf Produktrückrufe

Auch wenn Sie selbst für Ihr Baby und Kleinkind kochen und dafür Bio-Babynahrung verwenden, können Sie eine eventuelle Tropanalakoidbelastung nicht vermeiden – genauso wenig wie wenn Sie fertige Babynahrung geben. In letzterem Fall sollten Sie auf jeden Fall immer auf eventuelle Produktrückrufe achten. Diese finden Sie in der Presse.

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