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Sport für Kinder
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Außenseiter im Sportunterricht? So unterstützen Sie Ihr Kind

Probleme beim Schulsport

In der Schule wir überdurchschnittlich viel gesessen. Als Ausgleich dient der Schulsport. Doch macht der nicht allen Kindern Spaß. Lesen Sie hier über die Ursachen von Kindern als Sportmuffel und wie Sie Ihr Kind für den (Schul-) Sport begeistern können. 

Expertenrat von 
Annette Holl, Grundschullehrerin

Diktat schreiben, Einmaleinsaufgaben lösen, ein Referat halten – so ein Schulvormittag ist anstrengend. Sportstunden sollen für Ausgleich, Spaß und Ausgelassenheit sorgen. Leider genießen aber nicht alle Kinder die Zeit in der Turnhalle. Lässt Ihr Kind absichtlich die Sportsachen zu Hause, klagt es an Sporttagen über Bauchschmerzen und ist froh, wenn die Pausenklingel das Treiben beendet?

Angst vor dem Schulsport

Maria, 7 Jahre: die Ängstliche

„Juchuh, heute stellen wir im Sport endlich mal wieder das Trampolin auf. Ich freu mich schon!“ Mit feuchten Händen und zittrigen Knien hört Maria ihrer Freundin auf dem Weg zur Schule zu. Sie kann deren Begeisterung nicht teilen.

Sportunterricht: Spaß muss es machen!

Schüchterne, ängstliche Schulkinder haben häufig das Gefühl, nicht gut genug zu sein, auch wenn ihre (sportlichen) Leistungen objektiv betrachtet durchaus passabel sind. Dazu kommt meist die Angst, sich vor ihren Mitschülern oder dem Lehrer zu blamieren. Lassen Sie Ihr Kind daher erfahren, dass es beim Sport nicht immer um Höchstleistungen geht! Sammeln Sie gemeinsam Ideen („Zehn Mal gemeinsam Spaß“), bei denen es mit anderen Kindern ohne Druck und mit Spaß in Bewegung sein kann (z. B. mit dem Bruder Federball spielen oder Seilspringen mit den Nachbarskindern).

Mannschaftssportarten sind optimal für ein ängstliches Kind. Es wird in der Gruppe gebraucht, aber nicht einzeln bloßgestellt. Bietet der örtliche Sportverein vielleicht unverbindliche Schnuppertrainings an?

Sport für Kinder: Die Stärken pushen!

Stellen Sie mindestens zwei Bewegungs-Ausflüge pro Monat sicher (z. B. (Indoor-) Spielplatz, Trimm-Dich-Pfad, Minigolf-Platz, Schwimmbad oder Kletterpark)! Dort kann Ihr Kind seine eigene Kraft und Geschicklichkeit erproben. Loben Sie es für seine Bereitschaft, vom Ein-Meter-Brett zu springen oder allein die lange Rutsche zu überwinden. Stellen Sie dabei keine Vergleiche mit schon mutigeren Altersgenossen an! Möglicherweise hat Ihr Kind Angst, sich zu verletzen. Im schlimmsten Fall geschieht tatsächlich etwas, weil es unsicher agiert. Sorgen Sie für ausreichend Übung. Ich habe meinen Kindern als Anreiz zwei Turnmatten und Bilder von Turnübungen in den Flur gelegt.

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