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Wenn Kinder chatten: Darauf sollten Sie achten

Wenn Kinder chatten: Darauf sollten Sie achten

» Sicherheit beim Chatten

Wenn Kinder chatten, ist Vorsicht angesagt

Das Internet steht Kindern und Jugendlichen zum Chatten nicht nur zu Hause, sondern auch in der Schule, bei Freunden oder in Internetcafés zur Verfügung. Nicht immer ist daher ein Erwachsener dabei, wenn Kinder chatten. Echte Gefahr droht beim Chatten durch Gewalt oder sexuellen Missbrauch – lesen Sie hier, worauf Sie achten müssen, wenn Ihre Kinder chatten.

Viele Eltern sind sich der Gefahren des Internets beim Chatten nicht bewusst und halten den Missbrauch am eigenen Kind beim Chatten für äußerst unwahrscheinlich. Daher wird das Thema Internet und Chatten in der Familie oft nur am Rande angesprochen. Wenn Kinder chatten und unangenehme Erfahrungen gemacht haben, schweigen sie sich darüber meistens aus. Es ist ihnen peinlich, sie können die Begegnung beim Chatten nicht richtig einordnen und fühlen sich unter Umständen selber schuldig, weil sie verbotenen Raum beim Chatten betreten haben.

Welche Gefahren drohen konkret beim Chatten?

Längst beschränken sich die Bedrohungen aus dem Internet wenn Kinder chatten nicht mehr nur auf Pornographie oder sexuellen Missbrauch, auch wenn dieses Problem nach wie vor beim Chatten besteht. Auch in anderen Bereichen versuchen kriminelle Erwachsene, über das Chatten Kontakt zu Kindern oder Jugendlichen aufzunehmen, da bereits die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen regelmäßig chattet und so sehr leicht erreichbar ist.  Bei den folgenden Themen ist beim Chatten extreme Vorsicht angesagt:

  • Magersucht oder Essstörungen (besonders in den Pro-Anorexie-Foren)
  • Verherrlichung von Gewalt (Happy Slappings)
  • Selbsttötungen (Suizid-Foren)
  • Rechtsextremismus
  • sexueller Missbrauch
  • Kinderpornographie

Aktiv gegen Pornographie und Gewalt beim Chatten

Wie gefährlich Kontakte beim Chatten wirklich sein können, zeigten immer wieder Fälle, in denen sich Minderjährige mit erwachsenen Chatfreunden treffen, mit denen sie nur chatten, sie niemals vorher gesehen haben und von denen sie nichts wissen. Via Internet wird über das Chatten ein Vertrauen aufgebaut, das gefährliche Folgen haben kann. Lassen Sie es beim Chatten niemals so weit kommen! Besprechen Sie mit Kindern ganz klare Verhaltensregeln, wenn sie chatten, bevor es sich alleine in einem Chatroom bewegen darf. Dazu gehört auf jeden Fall:

  • beim Chatten nicht in einen Chat Room gehen, der für Erwachsene ist,
  • einen Chat mit Moderation wählen,
  • niemals den richtigen Namen beim Chatten angeben,
  • keine intimen Fragen beim Chatten beantworten,
  • keine Namen von Freunden oder Bekannten beim Chatten angeben,
  • niemals den Wohnort beim Chatten angeben,
  • niemals die eigene Handynummer beim Chatten herausgeben,
  • keine E-Mail-Adresse beim Chatten weitergeben, die Rückschlüsse auf den Namen zulässt,
  • niemals auf den Vorschlag eines Treffens beim Chatten eingehen, ohne dies mit den Eltern besprochen zu haben,
  • stets kritisch beim Chatten zu sein und nicht alles zu glauben, was da geschrieben wird.

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Nettes aus Kindermund :)

Innovative Theorie: Letztens gab es bei uns gebratenes Hühnchen. Meine Tochter (3 Jahre) kann nicht genug bekommen und leckt sich die fettigen Finger. Zum Schluss gibt es noch ein Stück von der knusprigen Haut mit etwas Fett darunter. Meine andere Tochter (6 Jahre), die nur ein wenig vom mageren Fleisch gegessen hat, beobachtet ihre Schwester eine Weile und gibt dann zu bedenken: „Iss nicht so viel Fett, sonst bekommst du Ohrenschmalz!“ Wir haben uns köstlich amüsiert.