PC-Kindersicherung: Virenschutz ist ein Muss
Zuallererst sollten Sie für die Kindersicherung für den PC unbedingt gemeinsam mit Ihrem Kind eine gute Virensoftware installieren und ihm geduldig erklären, wofür diese wichtig ist. Solche Schutzprogramme für die PC-Kindersicherung werden inzwischen von über 80% aller Internetnutzer installiert. Wählen Sie die Funktion, dass das Programm bei jedem neuen Einwählen ins Internet automatisch auf den neuesten Stand gebracht wird, um die Kindersicherung für den PC aktuell zu halten. So sind Sie und Ihr Kind in der Regel durch die PC-Kindersicherung vor den Attacken der Bösewichte gut geschützt. Trotzdem sollten Sie noch einige andere Punkte für die Kindersicherung beachten.
Updates regelmäßig installieren, um die Kindersicherung stabil zu halten
Für das Betriebssystem Ihres Computersystems stehen regelmäßig kostenlose Updates bereit. Normalerweise werden Sie online automatisch darüber informiert und können dann entscheiden, ob Sie das Update als Teil der Kindersicherung herunterladen und installieren. Das sollte auch Ihr Kind wissen, damit es bei der Nutzung des PCs diese Anfragen nicht abweist. Sehr häufig werden mit diesen Updates erst später gefundene Sicherheitslücken geschlossen, daher ist es sinnvoll, sie auch zu nutzen, um die Kindersicherung für den PC lückenlos zu erhalten.
Auch bei PC-Kindersicherung: Achtung vor komprimierten Dateien!
Laden Sie oder Ihr Kind komprimierte „Datenpakete“ wie Spiele, Musik oder Bilder, etwa .zip-Dateien, nur von vertrauenswürdigen Seiten herunter, denn hier können immer gefährliche Viren oder Trojaner (Ausspähprogramme) versteckt sein, die auch bei einer guten Kindersicherung für den PC gefährlich sein können. Auf jeden Fall sollten komprimierte Dateien vor dem Entpacken von Ihrer Schutzsoftware auf Viren untersucht werden.
Achtung, ausführbare Dateien!
Gefährliche Dateien werden gerne von böswilligen Internetnutzern in Form von .exe- oder .com-Anhängen mit E-Mails verschickt. Informieren Sie Ihr Kind darüber und führen Sie diese Programme auf keinen Fall aus, denn unter Umständen wird damit ein trojanisches Pferd in Ihr Computersystem eingeschleust. Fragen Sie im Zweifelsfall beim Absender nach, und vergewissern Sie sich, dass keine Gefahr droht. Lieber eine E-Mail zu viel gelöscht, als einen ganzen Tag damit verbracht, den Rechner wieder in Gang zu bringen.
Oft bemerkt man gar nicht, dass sich gerade ein Schädling einschleicht, und besonders Kinder übersehen die markanten Anzeichen. An den folgenden Punkten können Sie und Ihr Kind erkennen, ob der Computer möglicherweise mit Viren oder anderen Schädlingen infiziert ist. Allerdings können alle diese Faktoren auch auf Hardware- oder Softwareprobleme zurückzuführen sein. Sicherheit kann Ihnen da nur ein Fachmann geben.
- Ist Ihr Rechner deutlich langsamer als vorher?
- Können Sie auf bestimmte Programme oder Laufwerke nicht mehr zugreifen?
- Fährt der Rechner nicht mehr hoch?
- Hat sich am Erscheinungsbild Ihres Desktops, zum Beispiel an den Icons, etwas geändert?
- Lassen sich manche Dateien nicht mehr abspeichern?
Ist der Rechner infiziert – was tun?
Viele Bedrohungen sind so programmiert, dass sie sich langsam im Computersystem ausbreiten. Wenn sich bei Ihnen der Verdacht erhärtet, der Computer könnte infiziert sein, sollten Sie Ihre aktuellen Daten so schnell wie möglich sichern (auf einen USB-Stick ziehen oder eine CD brennen) und dann den Rechner ausschalten. Nun können Sie entweder selber mit Ihrer schreibgeschützten und virenfreien Boot-Diskette und einem Virenprogramm auf die Suche nach dem Schädling gehen, oder Sie schalten einen Fachmann ein. Der kostet zwar ein paar Euro, findet aber die Schädlinge recht schnell und kann meistens die wertvollen Daten sowie den Computer retten.
Filter-Software schützt Ihr Kind
_anzeige017_Es gibt spezielle Filter-Software oder Sicherheitsprogramme, mit der Sie Ihr Kind vor unliebsamen Überraschungen aus dem Internet schützen können. Mit den folgenden Programmen können Sie festlegen:
- wie lange und zu welchen Zeiten Ihr Kind den Computer benutzen kann,
- ob Downloads aus dem Internet gestattet sind,
- welche Seiten im Internet gesperrt werden sollen,
- ob Ihr Kind auf die Systemeinstellungen Zugriff hat,
- ob sie Laufwerke verstecken wollen,
- welche Spiele angewählt werden können und
- ob Sie ein Protokoll über die Internet-Nutzung erstellen möchten.
Einige Schutzprogramme finden Sie hier:








