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		<title>Elternwissen.com</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 26 Nov 2008 06:28:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Gesünder schlafen: So reduzieren Sie Elektrosmog im Kinderzimmer</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/kinder-sicherheit/sicheres-haus/art/tipp/gesuender-schlafen-so-reduzieren-sie-elektrosmog-im-kinderzimmer.html</link>
			<description>Gesundes Kinderzimmer</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Elektrische Felder </strong>entstehen durch die elektrische Spannung, etwa bei der Bereitstellung und Verteilung von Strom. In Haushaltsgeräten und Lampen besteht so lange ein elektrisches Feld, wie der Stecker in der Steckdose steckt. 
<strong>Magnetische Felder </strong>entstehen durch den fließenden Strom, also nur wenn Stromverbraucher wie Lampen oder Haushaltsgeräte eingeschaltet sind. Es gilt: Je stärker der Strom, desto stärker das Magnetfeld. Transformatoren und Elektromotoren erzeugen jedoch schon bei geringen Stromstärken starke Magnetfelder. Sender (z. B. von Radio, Fernsehen oder Mobilfunk) und Handys erzeugen hochfrequente <strong>elektromagnetische Felder </strong>mit einer größeren Reichweite.<br />Im Gegensatz zu analogen Sendern (z. B. für Rundfunk und Fernsehen) arbeitet der Mobilfunk mit <strong>digitaler, gepulster Strahlung, </strong>die in äußerst kurzzeitigen Impulsen, also mit zeitlichen Unterbrechungen, abgestrahlt wird.
<h2>Elektrosmog kann Gesundheitsschäden von Schlaflosigkeit bis Krebs verursachen<strong></strong></h2>
Je nachdem, um welche Arten von Feldern es sich handelt, werden unterschiedliche Gefahren, die Elektrosmog verursachen kann, diskutiert. Was die Schadwirkung angeht, stehen <strong>niederfrequente magnetische Felder </strong>und <strong>elektromagnetische Felder </strong>im Vordergrund.
Bedenklich ist die <strong>Wirkung auf die Zirbeldrüse, </strong>die das schlaffördernde Hormon Melatonin produziert. Durch Elektrosmog wird die Melatoninproduktion gehemmt. So lassen sich die häufig beobachteten Schlafstörungen erklären. Da Melatonin außerdem krebshemmend auf bestimmte Tumore wirkt, zeigten Studien bei Kindern und im Tierversuch ein <strong>leicht erhöhtes Blutkrebsrisiko.</strong>
Der Mobilfunk verursacht nicht nur <strong>thermische (wärmebedingte) Schäden </strong>wie lokale Gewebeüberhitzungen oder Grauen Star beim Telefonieren mit Handys. Vor diesen thermischen Schäden schützen die festgelegten Grenzwerte. Nicht berücksichtigt sind dabei leider die <strong>nichtthermischen Wirkungen</strong>.
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</script></span>Zu diesen gehören:<ul><li>Verhaltensänderungen</li><li>Veränderungen der Hirnströme      (EEG-Kurven)</li><li>genetische Schäden (Tierversuch)</li><li>biochemische Veränderungen im Gehirn      (Tierversuch)</li><li>erhöhte Krebsraten des Lymphsystems      (Tierversuch)</li><li>allgemeine Beschwerden wie      Unwohlsein, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit oder Nervosität</li></ul><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp für ein gesundes Kinderzimmer</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Wenn Ihr Kind sehr unruhig schläft oder sich gar regelmäßig jede Nacht in eine bestimmte Ecke des Bettes verkriecht, könnte das ein Hinweis auf eine Belastung durch Elektrosmog – oder auch auf eine geopathische Beeinträchtigung (z. B. Wasserader) – sein.</td></tr></tbody></table><h2>Zweimal A gegen Elektrosmog<strong> </strong></h2>
Es gibt zwei ganz einfache Grundregeln, um Elektrosmog in der ganzen Wohnung zu reduzieren und für ein gesundes Kinderzimmer zu sorgen:<ul><li><strong>Ausschalten. </strong>Schalten Sie nicht      benötigte elektrische Geräte und Lampen nach Gebrauch aus (kein Stand-by!)      bzw. schalten Sie sie nur an, wenn sie wirklich gebraucht werden! Ziehen      Sie am besten immer den <strong>Stecker aus der Steckdose, </strong>dann haben Sie auch      das elektrische Feld beseitigt und können Elektrosmog vorbeugen. Eine sehr      praktische Alternative – auch für Geräte mit Stand-by-Funktion, bei denen      trotz Abschaltens der Trafo weiter Strom verbraucht – ist eine <strong>abgeschirmte      abschaltbare Steckdosenleiste. </strong>Verwenden Sie grundsätzlich nur Geräte mit      „Erdung“, also mit einem „Schukostecker“ (großer, dicker Stecker, die      flachen Stecker sind nicht geerdet!), das reduziert die Belastung durch      elektrische Wechselfelder.</li><li><strong>Abstand. </strong>Elektrische und      magnetische Felder nehmen mit zunehmender Entfernung schnell ab. Halten      Sie von allen Kabeln und eingeschalteten Geräten mindestens einen Meter      Sicherheitsabstand. Das ist insbesondere bei der Mikrowelle wichtig, wenn      sie in Betrieb ist. Gerade Kinder stehen oft genau in Augenhöhe und gucken      zu, wie sich der Teller beim Erwärmen des Essens dreht! Wichtig:      Elektrosmog kann, insbesondere bei dünnen Wänden, auch vom Nebenzimmer      kommen! Bei hochfrequenten elektromagnetischen Feldern, z. B. von      DECTSchnurlos-Telefonen, nützen ein paar Meter Abstand leider meist wenig.      <strong></strong></li></ul>In der Tabelle ist zusammengestellt, welche <strong>Abstände von starken Belastungsquellen </strong>für ein gesundes Kinderzimmer empfehlenswert sind, selbst wenn Sie das in Ihrer jetzigen Wohnung oder Ihrem jetzigen Haus nicht mehr alles berücksichtigen können. Bei hoher Belastung kann es in manchen Fällen sinnvoll sein, das Kinderzimmer zu verlegen. <strong></strong>
<h2>Gesundes Kinderzimmer: Erholungszone und frei von Elektrosmog<strong></strong></h2><ul><li><strong>Stellen Sie möglichst keine      elektrischen Geräte im Kinderzimmer auf. </strong>Weichen Sie, wenn      nötig, auf akku- oder batteriebetriebene Geräte aus. Besonders ungünstig      sind Trafos von Halogenlampen und Spielzeug (z. B. Eisenbahn oder      Rennbahn). Ziehen Sie von allen Geräten den Netzstecker, wenn sie nicht      benötigt werden!<strong></strong></li><li><strong>Stellen Sie das Kinderbett nicht      in der unmittelbaren Nähe von Steckdosen auf. </strong>Halten Sie einen      Meter Sicherheitsabstand! Achten Sie darauf, dass sich auch auf der      anderen Seite der Wand keine elektrischen Geräte befinden. Besonders      ungünstig sind Sicherungskästen, elektrische (Nachtspeicher-) Heizungen      und Steigleitungen (Versorgungsleitungen für das ganze Haus, z. B. in Mehrfamilienhäusern).      Diese sollten mindestens drei Meter Abstand vom Bett haben.<strong></strong></li><li><strong>Verlegen Sie keine      Verlängerungskabel unter oder neben dem Bett! </strong>Auch das      Nachttischlämpchen direkt neben dem Kopf ist ungünstig. Wenn Ihr Kind es      abends zum Ansehen von Büchern braucht, können Sie es über Nacht      ausstecken und ihm für Notfälle eine batteriebetriebene Taschenlampe neben      das Bett legen.</li><li><strong>Verzichten Sie auf ein dimmbares      Nachtlicht. </strong>Das      belastet Ihr Kind durch erhöhte magnetische Wechselfelder. Auch      Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren sind ungünstig. In Bezug auf      Elektrosmog ist die gute alte Glühbirne immer noch die beste Wahl!</li><li><strong>Vermeiden Sie Metallteile im      Bett. </strong>Eine      Federkernmatratze oder ein Bettrost aus Metall besteht in der Regel aus      leitfähigem Stahl, der jedes noch so kleine elektromagnetische Feld in      seiner Umgebung verstärkt. Legen Sie Ihrem Kind eine Matratze aus      Naturmaterial, z. B. Kokos oder Rosshaar, ins Bett. Der Lattenrost sollte      aus Vollholz sein mit möglichst wenig Metallanteilen. Kleinere Schrauben      oder Metall-Klammern sind jedoch unbedenklich.<strong></strong></li><li><strong>Verzichten Sie auf den      Heizstrahler über dem Wickeltisch. </strong>Möglicherweise ist die „Strahlendusche“      durch den eingeschalteten Heizstrahler daran schuld, dass Ihr Baby beim      Wickeln so unruhig ist und/oder schreit. Verlegen Sie den Wickelplatz      lieber an einen warmen Ort, z. B. ins Bad, dort brauchen Sie keinen      Heizstrahler. </li></ul><h2>Diese Abstände von Elektroleitungen und Mobilfunk-Sendestationen sind für ein gesundes Kinderzimmer empfehlenswert</h2><table class="contenttable"><thead><tr><th>Art der Leitung bzw. Sendestation</th><th>Weitere Angaben</th><th>Abstand in Metern</th></tr></thead><tbody><tr><td>Hochspannungs-Freileitung</td><td>380 Kiowatt (KV)<br>220KV<br>110 KV</td><td>100 (besser 200)<br>70 (besser 100)<br>40 (besser 75)</td></tr><tr><td>Mittelspannungsleitung</td><td>10 bis 20 KV</td><td>10 bis 20</td></tr><tr><td>Dachständerfreileitung</td><td>ungebündelt<br>gebündelt</td><td>2 bis 6<br>1 bis 3</td></tr><tr><td>Bahntrasse</td><td>Hauptstrecke<br>Nebenstrecke</td><td>40 bis 50<br>20 bis 30</td></tr><tr><td>Erdkabel</td><td>Niederspannung<br>Mittelspannung<br>110KV</td><td>1 bis 5<br>1 bis 3<br>10</td></tr><tr><td>Trafo-Staion (Trafo-Häuschen)</td><td></td><td>3 bis 10 *</td></tr><tr><td>Mobilfunk-Basisstation</td><td>D - Netz<br>E - Netz, UMTS - Netz</td><td>ca. 160 (3200)**<br>ca. 120 (3600)**</td></tr></tbody></table>* Bei Trafo-Stationen besteht die größte Belastung auf der Verteilerseite, also dort, wo die Niederspannungskabel zu den Verbrauchern abgehen. Dort besser 10 Meter Abstand einhalten.
** Die erstgenannte Zahl ist der offiziell vorgegebene Sicherheitsabstand in Abhängigkeit von der Sendeleistung. Die Zahl in Klammern entspricht dem vom hannoverschen ECOLOG-Institut empfohlenen Vorsorgeabstand, der in Städten aufgrund der großen Dichte der Sendemasten kaum eingehalten werden kann.
<strong><em>Informationen über Elektrosmog im Internet </em></strong><em>finden Sie beispielsweise unter www.forum-elektrosmog.de und <a href="http://enius.de/wohnen/elektrosmog.html" target="_blank" >enius.de/wohnen/elektrosmog.html</a>.</em>
<div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=kinder-sicherheit%2Fkinder-sicherheit-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Viele weitere Tipps wie Sie Elektrosmog vermeiden, sehen Sie an dieser Stelle exklusive als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Baby</category>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Gesundes Kinderzimmer - sicheres Zuhause</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 06:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinder-Sicherheit durch Kindersitze</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/kinder-sicherheit/unterwegs/art/tipp/kinder-sicherheit-durch-kindersitze.html</link>
			<description>Kinder-Sicherheit unterwegs</description>
			<content:encoded><![CDATA[&nbsp;
<h2>Kinder-Sicherheit im Auto: Kinder gehören auf den Rücksitz<strong></strong></h2>
Auf dem Beifahrersitz ist der Airbag für Kinder unter 15 Jahren ein zusätzliches Sicherheitsrisiko. Das Risiko für eine schwere Verletzung ist auf dem Beifahrersitz – gegenüber der Rückbank – um mehr als das 2,5fache erhöht. Entfaltet sich der Airbag, versechsfacht sich das Verletzungsrisiko sogar. Erst bei Jugendlichen über 15 Jahren zeigt der Airbag seine Schutzwirkung. Zu diesem Ergebnis kommt Craig Newgard von der Universität in Portland/US-Staat Oregon, der dafür über einen Zeitraum von acht Jahren 3.790 Unfälle analysierte, bei denen Kinder im Alter von einem Monat bis 18 Jahren auf dem Beifahrersitz gesessen hatten. Auf Grund der Sitzposition und der geringen Körpergröße werden Kinder vom Airbag getroffen, bevor dieser sich richtig entfaltet hat. Statt den Aufprall abzufedern, verursachen Airbags so zusätzliche Verletzungen. Auch ein Seitenairbag kann gefährlich werden, etwa wenn ein ermüdetes Kind den Kopf zur Seite gelegt hat.<table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp für die Kinder-Sicherheit</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Transportieren Sie Ihr Baby in einem so genannten Reboard-System, also entgegen der Fahrtrichtung, muss der Beifahrer-Airbag unbedingt deaktiviert werden. Doch auch größere Kinder sind durch einen sich öffnenden Airbag vermehrt gefährdet und fahren am sichersten auf der Rückbank mit.</td></tr></tbody></table><strong> </strong>
<h2>Gebrauchte Kindersitze gefährden die Kinder-Sicherheit<strong></strong></h2>
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</script></span>Gute Auto-Kindersitze sind – neu gekauft – nicht eben billig. Da überlegt manche Familie, sich ein gebrauchtes Modell zuzulegen. Aber Achtung: Sparen Sie nicht an der falschen Stelle – an der Kinder-Sicherheit! Einerseits bieten ältere Kindersitze nicht den gleichen hohen Sicherheitsstandard wie das neueste Modell (Seitenaufprallschutz, Energieabsorber im Schulterbereich oder spezielle Spannvorrichtungen für den Fahrzeuggurt gab es früher noch nicht). Andrerseits zeigen auch die besten Kindersitze im Lauf der Zeit Verschleißerscheinungen. Deshalb sollten diese Kindersitze nicht länger als sechs Jahre genutzt werden. Besonders gefährlich wird es, wenn die Kindersitze schon einmal einen Unfall „miterlebt“ haben und vielleicht dabei beschädigt wurden.
Tests haben eindeutig gezeigt, dass es bei gebrauchten Sitzen viele Sicherheitsmängel und Fallstricke gibt: Oft fehlt die Bedienungsanleitung, sodass eine Fehlmontage vorprogrammiert ist. Auch ist so manches Zubehörteil mit der Zeit verloren gegangen, die Gurte sind mitunter verdreht, falsch eingefädelt oder verschlissen, die Gurtschlösser sind rostig oder es gibt Risse in den Sitzschalen. Manche Mängel sind auf den ersten Blick gar nicht erkennbar, so z. B. abgebrochene oder zerdrückte Polystyrol-Einlagen, die sich unter dem Stoffbezug verbergen.<table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp für die Kinder-Sicherheit</strong></th></tr><tr><td class="inhalt"><strong></strong>Gebrauchte Auto-Kindersitze sollten Sie nur dann kaufen, wenn sie in einem sehr guten Zustand sowie nicht älter als drei bis fünf Jahre sind und Sie zuverlässig wissen, dass die Kindersitze bisher keinen Unfall mitgemacht haben.</td></tr></tbody></table><div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=kinder-sicherheit%2Fkinder-sicherheit-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Weitere Tipps zum Thema Kinder-Sicherheit und Kindersitze sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“. </a></div>]]></content:encoded>
			<category>Baby</category>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Kinder-Sicherheit unterwegs</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 05:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schimmelpilze: Risikofaktor und Allergie-Auslöser im Kinderzimmer</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/kinder-sicherheit/sicheres-haus/art/tipp/schimmelpilze-risikofaktor-und-allergie-ausloeser-im-kinderzimmer.html</link>
			<description>Gesund Wohnen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Schimmelpilze wachsen fast <strong>überall </strong>und sie lieben es warm und feucht. Am besten gedeihen sie bei Temperaturen zwischen 20 und 30 °C 
<h2>Gesundes Kinderzimmer: Schimmelpilze können die Gesundheit gefährden</h2>
Schimmelpilze sind als überall anzutreffender Bestandteil unserer Umwelt <strong>prinzipiell harmlos</strong>. Je nach Art des Pilzes und dessen Konzentration in der Luft kann es jedoch besonders durch Pilze in Innenräumen zu gesundheitlichen Problemen kommen. Schimmelpilze in Innenräumen fördern <strong>Atemwegserkrankungen </strong>bei Kindern und erhöhen das Allergie- und <strong>Asthmarisiko</strong>. Auch Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen oder anhaltende Müdigkeit werden den Schimmelpilzen angelastet. Letzteres könnte durch Schadstoffe, die die Schimmelpilze im Rahmen ihres Stoffwechsels produzieren, verursacht sein. Es handelt sich dabei um <strong>flüchtige organische Verbindungen </strong>(kurz VOC = volatile organic compounds), die auch für den charakteristischen Schimmelgeruch verantwortlich sind. Als Erkrankungsursache sind jedoch Allergien gegen <strong>Schimmelpilze </strong>weitaus am häufigsten. Es können Beschwerden wie <strong>allergischer Schnupfen </strong>(Niesanfälle oder ständig verstopfte Nase) bzw. <strong>Asthma</strong>, aber auch solche seitens der Verdauungsorgane auftreten. Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen treten meist nach dem Genuss von Obst oder Säften auf, die mit Schimmelpilzen verunreinigt waren. Die Gefahren durch Schimmelpilzgifte wie Aflatoxine in der Nahrung werden in einer der nächsten Ausgaben behandelt. Eine Allergie gegen Schimmelpilze ist leider, im Gegensatz zu einer Allergie auf Pollen oder Milben, <strong>schwer zu diagnostizieren</strong>, da der üblicherweise verwendete Allergietest auf der Haut (Pricktest) trotz vorliegender Allergie diese oft nicht anzeigt. Empfindlicher und damit aussagekräftiger sind Allergietests, bei denen das Allergen unter die Haut gespritzt wird, oder ein Bluttest. Am sichersten ist eine Provokationstestung, bei der Schimmelpilzallergen etwa in die Nase gesprüht und die Reaktion (Niesanfälle, verstopfte Nase) beurteilt wird. Eine <strong>Infektion durch Schimmelpilze </strong>ist selten und kommt nur bei ausgeprägter Abwehrschwäche etwa im Rahmen einer Krebsbehandlung vor. Gefürchtet ist dann der Befall der Lunge durch den Pilz Aspergillus fumigatus. 
<h2>Schimmelpilzspürhund oder Raumluftanalyse für ein gesundes Kinderzimmer?</h2>
Speziell ausgebildete Spürhunde sind auf den <strong>Geruch der MVOC </strong>(mikrobiologisch produzierte VOC) trainiert und können Schimmelbefall riechen. Der Einsatz eines Schimmelpilzspürhundes ist vor allem bei vermutetem oder bereits nachgewiesenem Schimmelbefall zum Aufspüren der Quelle der Schimmelpilze sinnvoll, wenn diese nicht sichtbar ist. Zum <strong>ersten Nachweis </strong>eines Schimmelbefalls sind <strong>Untersuchungen der Raumluft </strong>besser geeignet, da die Hunde maximal einen knappen Meter in die Höhe riechen können und sich folglich höher gelegene Schimmelquellen (etwa Kältebrücken in den Zimmerecken) nicht mit Sicherheit aufspüren lassen. Bei der Raumluftuntersuchung wird die Konzentration der Schimmelpilzsporen und der Stoffwechselprodukte des Schimmels gemessen. <strong>Staubproben </strong>auf Schimmelpilze können Sie selbst entnehmen und einschicken. Sie erhalten dadurch Auskunft, in welcher Konzentration die Schimmelpilze im Staub vorkommen und welcher Art sie angehören.
<strong><em> Nähere Informationen </em></strong><em>über Schimmelpilze,Messmethoden und Sanierungsmaßnahmen erhalten Sie z. B. unter <a href="http://schimmel-pilze.com/" target="_blank" >schimmel-pilze.com</a>. Auch Baubiologen geben Auskunft, Adressen erhalten Sie beim Berufsverband Deutscher Baubiologen e.V. unter <a href="http://www.baubiologie.net" target="_blank" >www.baubiologie.net</a>  </em>
<strong><em>Messinstitute: </em></strong><em>Wer in Ihrer Nähe entsprechende Messungen durchführt, können Sie beim örtlichen Gesundheitsamt oder bei Verbraucherzentralen erfragen. Die Kosten sind abhängig von Anfahrt und Probenumfang; sie müssen daher im Einzelfall erfragt werden.</em>
<h2>Vorkommen der häufigsten und allergologisch wichtigsten Schimmelpilzarten sowei geeignete Vermeidungsmaßnahmen</h2><table class="contenttable"><caption>überwiegend im Freien auftretende Schimmelpilze</caption><thead><tr><th>Schimmelpilzarten</th><th>Vorkommen</th></tr></thead><tbody><tr><td><p class="bodytext">Alternaria tenuis</p></td><td>auf lebenden Pflanzen, vorwiegend Gräsern und Getreide; Sporenflug Juli bis September</td></tr><tr><td>Cladosporium herbarum</td><td><p class="bodytext">auf allen, insbesondere abgestorbenen Pflanzen; Sporenflug Mai bis Oktober</p></td></tr><tr><td>Fusarium-Arten</td><td>im Erdboden, auf Obst und Gemüse; Sporenflug Juli bis September; auch in Luftbefeuchtern wachsend</td></tr></tbody></table><span class="ads_right"><script type="text/javascript"><!--
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</script></span>Vermeidungsmaßnahmen<ul><li>keine Gartenarbeit (Laub rechen!), Kind sollte sich während des Rasenmähens im Haus aufhalten</li></ul><ul><li> Zimmerpflanzen (auch Hydrokultur!) entfernen</li></ul><ul><li>Gewächshäuser und Komposthaufen meiden</li><li>Küchenabfälle sofort entsorgen, Abfalleimer häufig leeren</li><li>Kühlschrank peinlich sauber halten</li><li>Obst und Gemüse nur im Kühlschrank lagern</li><li>auf Luftbefeuchter verzichten</li></ul><table class="contenttable"><caption>überwiegend in Innenräumen vorkommende Schimmelpilze mit ganzjähriger Belastung</caption><thead><tr><th>Schimmelpilzarten</th><th>Vorkommen</th></tr></thead><tbody><tr><td>Chaetomium globosum</td><td>auf Tapeten und Textilien, verursacht Stockflecken, im Kompost, Stallmist</td></tr><tr><td>Mucor-Arten</td><td>in feuchten Häuser, Tierställen, im Hausstaub, auf Ledermöbeln und-bekleidung, auf faulenden Materialien (werden beim Rasenmähen aufgewirbelt)</td></tr><tr><td>Penicillium-Arten<br>(z.B. Pen.notatum)</td><td>in Nahrungsmitteln, im Erdboden, auf Papier und Textilien (auch Schaumstoff in Matrazen und Polstern!), in Gartenerde und Laub, in Badezimmern (Fugen!), auf Gummidichtungen, Fensterbrettern</td></tr><tr><td>Rhizopus nigricans</td><td>im Erdboden, auf Gemüse, Nüssen, im Hausstaub</td></tr></tbody></table>Vermeidungsmaßnahmen<ul><li>alle oben bereits genannten Maßnahmen gegen Schimmelpilze im Freien</li><li>befallene Stellen sanieren </li><li>schimmelige Möbel oder Matratzen entfernen</li><li>Tierställe meiden, Haustierhaltung nicht empfehlenswert</li></ul><table class="contenttable"><caption>sowohl im Freien als auch in Innenräumen vorkommende Schimmelpilze</caption><thead><tr><th>Schimmelpilzarten</th><th>Vorkommen</th></tr></thead><tbody><tr><td>Aspergillus-Arten<br>(z.B. Asp.fumigatus)</td><td>im Erdboden (auch Blumenerde!), Kompost, auf Getreide, Lebensmitteln, Textilien, in Badezimmern, feuchten Zimmerdecken, Kellern, in Vogelkot</td></tr><tr><td>Botrytis cinerea</td><td>auf Gemüse- und Zimmerpflanzen, Nüssen, Obst (besonders Erdbeeren, Weintrauben!)</td></tr><tr><td>pullularia pullulans<br>(=Aureobasidium)</td><td>im Boden, auf Laub, an feuchten Wänden</td></tr></tbody></table>Vermeidungsmaßnahmen<ul><li>alle oben bereits genannten Maßnahmen gegen Schimmelpilze im Freien und in der Wohnung</li><li>Weinkeller meiden</li></ul><div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=kinder-sicherheit%2Fkinder-sicherheit-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Wie Sie einen Schimmelpilzbefall Ihrer Wohnung verhindern bzw. beseitigen können, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Baby</category>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Gesundes Kinderzimmer - sicheres Zuhause</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 03:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>So machen Sie Ihr Kind stark gegen Übergriffe </title>
			<link>http://www.elternwissen.com/kinder-sicherheit/unterwegs/art/tipp/so-machen-sie-ihr-kind-stark-gegen-uebergriffe.html</link>
			<description>Sicherheit für Kinder</description>
			<content:encoded><![CDATA[Laut polizeilicher Kriminalstatistik werden in Deutschland jährlich etwa 20.000 Kinder Opfer sexueller Gewalt – eine erschreckende Zahl und ein Albtraum für Eltern! Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Selbstständigkeit Ihres Kindes zu. Sie können es nicht mehr rund um die Uhr behüten, denn das würde seine Entwicklung bremsen. Glücklicherweise können Sie von Anfang an vorbeugen: Starke Kinder werden seltener Opfer von Gewalt und Missbrauch!
<h2>Sicherheit für Kinder: Diese Grundsätze helfen Ihrem Kind, stark zu werden<strong></strong></h2>
Besprechen Sie mit Ihrem Kind (ab drei bis vier Jahren) die folgenden vier Regeln und ermutigen Sie es immer wieder, sich daran zu halten:<ol><li><strong></strong><strong>Dein Körper gehört dir! </strong>Wenn eine Berührung für dich unangenehm oder komisch ist, dann darfst du „Nein“ sagen. Niemand hat das Recht, dich gegen deinen Willen anzufassen, von dir Berührungen zu verlangen, die du nicht magst, dich auf den Schoß zu nehmen, dich zu umarmen oder abzuküssen – und das gilt auch für Verwandte, die mit Begeisterung über das Kind herfallen und es vor Liebe schier erdrücken. Wichtig: Akzeptieren Sie als Eltern die Grenzen Ihres Kindes, wenn es „Nein“ oder „Das will ich nicht!“ sagt!</li><li><strong></strong><strong>Trau deinem Gefühl! </strong>Wenn dir jemand schlechte Gefühle bereitet, dann darfst du dich wehren. Es gibt gute und schlechte Geheimnisse! Schlechte Geheimnisse werden dir aufgezwungen und sind eigentlich gar keine Geheimnisse. Du darfst sie mir ohne weiteres verraten, es wird nichts Schlimmes passieren!</li><li><strong></strong><strong>Du darfst „Nein“ sagen! </strong>Erwachsene oder auch ältere Kinder verlangen von Kindern manchmal etwas, was diesen Angst macht, ihnen weh tut oder ganz komische Gefühle verursacht. Dann darfst du „Nein“ sagen und brauchst nicht zu tun, was sie von dir erwarten. Notfalls, wenn Worte nichts nützen, darfst du dich auch tatkräftig wehren (schreien, treten, beißen).</li><li><strong></strong><strong>Du darfst dir Hilfe holen! </strong>Manchmal ist es zu schwer, sich ganz alleine zu wehren. Dann kannst du jederzeit zu mir kommen und mich um Hilfe bitten.</li></ol><h2>Gute und schlechte Geheimnisse<strong></strong></h2>
Kinder lieben Geheimnisse, und das ist unter besten Freunden auch gut so. Deshalb ist es wichtig, Ihrem Kind den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Geheimnis deutlich zu machen. <strong>Gute Geheimnisse machen Freude, schlechte Geheimnisse verursachen ein „komisches“ Gefühl und/oder machen Angst! </strong>
Wenn Jugendliche oder Erwachsene ein Kind bedrängen oder mit ihm etwas machen, was ihm nicht gefällt, wollen sie sicherstellen, dass dies nicht ans Licht kommt. Durch <strong>Drohungen oder Liebesentzug </strong>lassen sich Kinder leicht unterdrücken, sodass sie aus Angst mehr hinnehmen, als gut für sie ist. Das ist bei einem Täter aus dem Verwandten- oder Bekanntenkreis besonders fatal! Oft werden den kleinen Opfern auch Geschenke versprochen, oder das Ganze wird als besonderes „Geheimnis“ deklariert, das nicht weitererzählt werden darf. Häufig werden die Kinder mit schrecklichen Drohungen eingeschüchtert, etwa dass Mama oder Papa krank werden oder sterben, wenn das Kind das „Geheimnis“ ausplaudert. Ermuntern Sie Ihr Kind immer wieder, zu Ihnen zu kommen, wenn es etwas bedrückt oder es sich schlecht fühlt. <strong>Betonen Sie, dass es schlechte Geheimnisse weitererzählen darf </strong>– nein, sogar muss, ohne dass dies gepetzt wäre. Versprechen Sie ihm, dass es sich nicht vor Strafe fürchten muss, auch wenn es zunächst vielleicht glaubt, selbst an etwas schuld zu sein oder etwas falsch gemacht zu haben. Sammeln Sie mit Ihrem Kind Beispiele für gute und schlechte Geheimnisse: Woran kann Ihr Kind solche schlechten Geheimnisse erkennen? Warum sind sie schlecht? Was können Sie zusammen dagegen tun? 
<h2>So können Sie zusammen über Gewalt und Missbrauch sprechen<strong></strong></h2>
Ihr Kind sollte wissen, <strong>dass es jederzeit auf Sie vertrauen kann und dass Sie ihm glauben</strong>, wenn es von seinen Problemen erzählt, wie auch immer sie geartet sind. Dann wird es genug Selbstvertrauen haben, um sich auf sein Gefühl zu verlassen, ob ihm etwas angenehm oder unangenehm ist. Es wird sich dann eher trauen, nein zu sagen, wenn es sich unbehaglich fühlt. Eine sehr gute Hilfe, um mit Ihrem Kind über das Thema Gewalt, Missbrauch, Selbstvertrauen und Selbstbestimmung zu sprechen, sind die folgenden Bücher:
<strong>Bücher, die die Themen Selbstbestimmung und Vorbeugung von Gewalt und Missbrauch kindgerecht aufgreifen:</strong>
Bitte sehen Sie sich die vorgeschlagenen Bücher (geeignet ab vier bis fünf Jahren) unbedingt selbst an, bevor Sie eines für Ihr Kind kaufen. Gerade bei diesem sensiblen Thema müssen Sie als Eltern ganz individuell entscheiden, welches Buch für Ihr Kind das richtige ist. Ich habe Ihnen hier nur einige Bücher zusammengestellt, die mir persönlich gut gefallen und die ich für besonders empfehlenswert halte.<ul><li>„Das große und das kleine NEIN“ von      G. Braun und D. Wolters (Verlag an der Ruhr 1991; 20 Seiten; 6,60 €)</li><li>„Ich bin doch keine Zuckermaus“ von      S. Blattmann und G. Hansen inklusive 50-minütiger Audio-CD mit Liedern      (Mebes &amp; Noack 1994; 40 Seiten; 21,50 €)</li><li>„Kein Küsschen auf Kommando!“ von      Marion Mebes (Mebes &amp; Noack 2002; 24 Seiten; 6,90 €)</li><li>„Kim kann stark sein“ von E. Zöller      und D. Geisler mit Informations- und Beratungsadressen (Loewe 2005; 30      Seiten; 10,90 €)</li><li>„Mein Körper gehört mir!“ von Pro      Familia (Loewe 2002; 36 Seiten; 7,90 €)</li><li>„Schön &amp; blöd. Ein Bilderbuch      über schöne und blöde Gefühle“ von U. Enders und D. Wolters (Beltz und      Gelberg 1999; 36 Seiten; 13,00 €)</li></ul><h2>Sicherheit für Kinder durch gestärktes Selbstvertrauen<strong></strong></h2>
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</script></span>Kinder erwerben ein gesundes Selbstvertrauen, indem sie sich von Anfang an auf ihre Eltern verlassen können und dadurch lernen, sich selber zu trauen. Dabei sind es meist nicht die großen Dinge, sondern die <strong>alltäglichen Vertrauensbeweise </strong>und die vielen kleinen Gesten jeden Tag, die Ihrem Kind vermitteln: Meine Eltern nehmen mich ernst, sie vertrauen mir und trauen mir etwas zu. Die folgenden Tipps sind ab drei Jahren sinnvoll, wobei Sie mit einigen gar nicht früh genug anfangen können – etwa Ihr Kind nicht auszulachen.<ul><li>Zeigen Sie Vertrauen zu Ihrem Kind,      indem Sie es <strong>nicht      übermäßig behüten </strong>und ihm altersgemäße Freiräume gewähren.</li><li><strong>Konzentrieren Sie sich auf die      Erfolge </strong>Ihres      Kindes. Fehler hingegen sind eine gute Gelegenheit, daraus zu lernen. Hat      Ihr Kind etwas besonders gut hinbekommen, sollten Sie ruhig einmal laut      „Bravo!“ rufen oder applaudieren.</li></ul><strong></strong><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp: </strong><strong>Führen Sie ein „Kinderbuch“</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Das ist ein Büchlein, in dem Sie all die großen und kleinen Erfolge Ihres Kindes festhalten, z. B. seine ersten Krabbel- oder Gehversuche oder die schönsten Stilblüten. Das „Kinderbuch“ ist eine einfache, aber wirksame Methode zur Förderung der Selbstachtung. Auch als positive Erziehungshilfe im Sinne von „Oh, das hast du ja prima gemacht, das schreiben wir gleich in dein Kinderbuch ...“ ist es gut geeignet.</td></tr></tbody></table><ul><li><strong>Stärken Sie die Fähigkeit Ihres      Kindes, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen</strong>, indem Sie es z. B.      im Lokal sein Essen selbst bestellen oder im Laden ein kaputtes Spielzeug      selbst umtauschen lassen. Fördern heißt auch fordern. <strong>Geben Sie nicht      zu schnell auf, wenn Ihr Kind sich etwas nicht traut. </strong>Sprechen Sie Ihre      Überzeugung aus, dass Sie Ihrem Kind bestimmte Dinge, an die es sich nicht      heranwagt, zutrauen (sofern das zutrifft – bitte ehrlich bleiben!).</li><li><strong>Denken Sie daran, dass Sie      Vorbild sind. </strong>Je      mutiger Sie sich selbst bei Ungerechtigkeiten auf dem Spielplatz oder bei      anderen Gelegenheiten zeigen, umso eher wird auch Ihr Kind den Mut finden,      sich zu wehren.</li><li><strong>Verzichten Sie auf veraltete      Geschlechtsrollenklischees. </strong>Auch Mädchen dürfen selbstbewusst sein,      aufmucken und sich schmutzig machen. So geraten sie nicht immer wieder in      die Opferrolle. Dafür dürfen Jungs Gefühle und Schmerz zeigen sowie um      Hilfe bitten! </li><li>Sagen Sie zu Ihrem Kind ab und zu die      <strong>Zauberworte:      „Ich vertraue dir!“ </strong>Sie können kleine Wunder bewirken. </li><li><strong>Vermeiden Sie jegliche Form von      Ironie oder Sarkasmus. </strong>Kinder können damit noch nicht umgehen. Hat      Ihr Kind etwas verschüttet, wird es nur mit Verwirrung reagieren, wenn Sie      zu ihm sagen: „Na, das hast du aber mal wieder fein gemacht!“</li><li><strong>Lachen Sie Ihr Kind nicht aus, </strong>wenn es etwas falsch      gemacht hat. Es könnte ein Leben lang darunter leiden. </li><li><strong>Lassen Sie Ihr Kind </strong>bei allen      Familienangelegenheiten, die es betreffen, <strong>mitentscheiden</strong>. Alle sollten      gehört werden, und die Einwände Ihres Kindes sollten genauso ernst      genommen werden wie Ihre eigenen. So fühlt es sich angenommen und      akzeptiert.</li><li><strong>Nehmen Sie die Meinung Ihres      Kindes ernst, </strong>auch      wenn Sie anderer Auffassung sind. Sätze, die mit „Findest du nicht auch      ...?“ beginnen, sind ein guter Ansatz, um miteinander im Gespräch zu      bleiben.</li></ul><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp: </strong><strong>Heute ist „Nein-Tag“</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind (ab drei Jahren) einen Tag, an dem es zu allem „nein“ sagen darf, was ihm nicht gefällt. Sprechen Sie gemeinsam darüber, weshalb ihm etwas nicht gefällt oder warum es&nbsp; etwas nicht tun möchte. Das hilft ihm zu unterscheiden, wann sein Nein respektiert werden muss, und wann es sich über bestehende Grenzen nicht hinwegsetzen darf.</td></tr></tbody></table><ul><li><strong>Sprechen Sie über Gefühle und      akzeptieren Sie die Gefühle Ihres Kindes. </strong>Akzeptieren Sie z.      B., dass Ihr Kind satt ist oder dass es sich wirklich weh getan hat und      deshalb weint. Wenn Sie ihm nämlich mit einem „Nun heul nicht, das kann      gar nicht so weh getan haben!“ seinen Schmerz ausreden wollen, vermitteln      Sie ihm damit, dass seine Gefühle nicht ernst genommen werden, dass sie      nicht wichtig oder nicht richtig sind. Dadurch kann Ihr Kind mit der Zeit      den Kontakt zu den eigenen Gefühlen verlieren. Irgendwann verstummt es,      weil es glaubt, „Erwachsene wissen besser als ich, was für mich gut ist.“      Ein idealer Nährboden für Übergriffe! Schwieriger ist natürlich, wenn Ihr      Kind richtig wütend ist. Aber auch hier gilt es, die Wut als solche zu      akzeptieren und sie dem Kind nicht als unangemessen auszureden. Was nicht      bedeutet, dass Ihr Kind seine Forderung in jedem Fall durchsetzen soll,      aber: Es darf wütend sein!</li></ul><strong><em>Informationen im Internet</em></strong><strong><em> </em></strong><em>zu den Themen Gewalt gegen Kinder, sexueller Missbrauch, gewaltlose Erziehung und Präventionsmaßnahmen finden Sie z. B. unter folgenden Webadressen: <a href="http://www.faustlos.de/" target="_blank" >www.faustlos.de</a>; <a href="http://www.hinsehen-handeln-helfen.de/" target="_blank" >www.hinsehen-handeln-helfen.de</a>; <a href="http://www.kinderschutzbund.de/" target="_blank" >www.kinderschutzbund.de</a>; <a href="http://www.papilio.de/" target="_blank" >www.papilio.de</a>; <a href="http://www.sicher-stark.de/" target="_blank" >www.sicher-stark.de</a> </em>
<strong><em>Zum Weiterlesen: </em></strong><em>„Das Stark mach Buch“ von Sylvia Schneider (Christophorus 2002; 72 Seiten; 14,90 </em><em>€</em><em>), „Wie man Kinder von Anfang an stark macht“ von Gabriele Haug-Schnabel und Barbara Schmid-Steinbrunner (Oberstebrink 2002; 256 Seiten; 17,80 </em><em>€</em><em>); „Selbstbewusst und rücksichtsvoll“ von Christine Kügerl (Herder 2004; 160 Seiten; 8,90 </em><em>€</em><em>); „Faustlos – das Buch für Eltern und Erziehende“ von Manfred Cierpka (Herder 2005; 160 Seiten; 9,90 €)</em>
<div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=kinder-sicherheit%2Fkinder-sicherheit-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Wie Sie den Selbstschutz mit Ihrem Kind im Alltag praktisch trainieren können, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Kinder-Sicherheit unterwegs</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 04:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinderunfälle vermeiden</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/kinder-sicherheit/sicheres-haus/art/tipp/kinderunfaelle-vermeiden.html</link>
			<description>Tipps für ein kindersicheres Zuhause</description>
			<content:encoded><![CDATA[In den ersten Lebensjahren sind Kinder durch Stürze besonders gefährdet, denn aufgrund ihrer Körperproportionen <strong>schlagen </strong>sie <strong>meist mit dem verhältnismäßig schweren Kopf voran auf dem Boden auf</strong>. Etwa ein Drittel dieser Kinderunfälle führt zu schweren Kopfverletzungen. Die <strong>kritische Fallhöhe</strong>, ab der <strong>vermehrt Verletzungen </strong>auftreten, liegt bei <strong>80 bis 90 Zentimetern</strong>.
<h2>Kinderunfälle vermeiden: Baby auf dem Wickeltisch nicht aus den Augen lassen!<strong></strong></h2><ul><li>Um eine kindersichere Wohnung      einzurichten, kaufen Sie einen möglichst <strong>sicheren Wickeltisch </strong>mit hohem      Seitenschutz. Besser als die glatten Wickelflächen aus Kunststoff sind      rauere Oberflächen, auf denen Ihr Baby nicht so leicht abrutschen kann.      Wählen Sie entweder eine Wickelauflage aus Baumwollstoff oder nähen Sie      sich aus Frotteestoff (mit Rundumgummi) selbst einige „sichere“ Überzüge. </li><li>Stellen Sie den Wickeltisch in einer <strong>Zimmerecke </strong>auf, dann ist Ihr      Baby bereits auf zwei Seiten geschützt. Legen Sie einen möglichst dicken,      waschbaren <strong>Teppich      </strong>vor      und gegebenenfalls neben die Wickelauflage oder den Wickeltisch. Gut      eignen sich hierfür Badematten. </li><li><strong>Richten Sie alle </strong>zum Wickeln      benötigten <strong>Utensilien      bereits vorher her </strong>und planen Sie immer mit ein, dass ein unvorhergesehenes      „großes Geschäft“ in der Windel sein könnte, damit Sie nicht nachträglich      einen nassen Waschlappen holen müssen. </li><li>Lassen Sie <strong>immer eine Hand      am Baby</strong>,      falls Sie sich umdrehen oder bücken müssen und Ihr Kind deshalb kurzzeitig      nicht „unter Kontrolle“ haben. </li><li>Denken Sie immer daran, dass Ihr Baby      jederzeit einen <strong>Entwicklungssprung      </strong>machen      kann und Sie plötzlich mit einer neuen Fähigkeit überraschen könnte, die      Sie ihm bisher nicht zugetraut haben. Müssen Sie während des Wickelns      dringend für kurze Zeit weg, etwa weil das Geschwisterkind gerade      gefährlichen Unsinn macht, nehmen Sie Ihr Baby mit oder legen Sie es kurz      ins <strong>Babybettchen,      </strong>damit      es nicht herunterfallen kann, oder notfalls auch auf den <strong>Boden</strong>.</li></ul><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp für ein kindersicheres Zuhause:&nbsp; </strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Haben Sie einen Wickelaufsatz für die Badewanne, der mit einer Babybadewanne kombiniert ist, können Sie ein größeres Handtuch, mehrfach gefaltet, in die Babybadewanne legen und Ihr Baby in den ersten Lebensmonaten dort für kurze Zeit sicher ablegen.</td></tr></tbody></table><ul><li>Manche Babys sind bereits in den      ersten Lebensmonaten lebhaft und wendig, sodass es sicherer ist, sie      grundsätzlich mit einer geeigneten Unterlage <strong>auf dem Boden zu      wickeln</strong>.</li></ul><span class="ads_center"><script type="text/javascript"><!--
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</script></span> 
<h2>Kindersichere Wohnung: Balkon und Fenster vor Kleinkindern sichern!<strong></strong></h2><ul><li><strong>Stürze aus dem Fenster </strong>sind oft folgenschwer;      speziell Kinder zwischen einem und drei Jahr(en) sind besonders gefährdet.      Deshalb sind bereits in einer Parterrewohnung, in jedem Fall aber für      höhere Stockwerke Sicherungssperren zu empfehlen, durch die sich Türen und      Fenster nur einen Spaltbreit öffnen lassen. Im Handel sind verschiedene      Ausführungen solcher <strong>Fenstersicherungen </strong>für eine      kindersichere Wohnung erhältlich. Manche verhindern zusätzlich das Zufallen      von Tür oder Fenster und damit das Risiko, dass sich Ihr Kind die Finger      einklemmt.</li><li>Für ein sicheres Zuhause sollten      Sie darauf achten, dass<strong> in der Nähe eines Fensters keine Kletterhilfen </strong>wie Stühle oder      Regale stehen. Auch das Kinderbett sollte nicht unmittelbar in der Nähe      stehen. </li><li>Stürzt Ihr Kind vom Balkon, fällt es      im günstigsten Fall mindestens einen Meter tief senkrecht nach unten.      Deswegen sollten Sie das <strong>Balkongeländer überprüfen</strong>. Ausschlaggebend      für die Sicherheit ist nicht die Höhe, sondern vielmehr, dass Ihr Kind      nicht am Geländer hochklettern bzw. durch Zwischenräume hindurchschlüpfen      kann. Am sichersten sind <strong>senkrechte Stäbe </strong>(ohne Schnörkel!) <strong>mit einem      Abstand von weniger als 12 Zentimetern</strong>.</li></ul><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th>Mein Tipp:</th></tr><tr><td class="inhalt"><p class="MsoNormal">Kinderunfälle und Stürze können Sie mit <strong>Arnica </strong>D 6 oder D12, 3-mal 1 Tablette im Abstand von 10 Minuten, behandeln. Das lindert den Schmerz, stoppt Blutungen und verhindert eine dicke Beule.</p></td></tr></tbody></table><div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=kinder-sicherheit%2Fkinder-sicherheit-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Einige weitere Tipps, mit denen Sie Kinderunfälle vermeiden können und ein kindersicheres Zuhause schaffen sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Baby</category>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Gesundes Kinderzimmer - sicheres Zuhause</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 05:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>So viel Hygiene brauchen Krabbelkinder</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/kinder-sicherheit/schadstoffe-vermeiden/art/tipp/so-viel-hygiene-brauchen-krabbelkinder.html</link>
			<description>Keime: erwünscht und unerwünscht</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Wort vorweg: Es soll zwar sauber sein, aber man muss auch in einem Kleinkind-Haushalt nicht vom Boden essen können! Die vielen <strong>antibakteriellen Spül- und Reinigungsmittel</strong>, die heute angeboten werden, sind <strong>absolut überflüssig</strong>. Denn sie vernichten auch jede Menge harmlose und durchaus erwünschte Bakterien. Und wie wir inzwischen aus verschiedenen Studien wissen, sind Kinder, die mit einer gewissen Dosis Schmutz und Keimen (z.&nbsp;B. auf einem Bauernhof) aufwachsen, wesentlich weniger anfällig gegenüber Allergien. Es stimmt also doch: Dreck ist gesund! Allerdings gibt es auch einige sehr sensible Bereiche im Haushalt, in denen die Hygiene gar nicht groß genug geschrieben werden kann.
<h2>Hygiene in der Küche</h2>
Studien brachten es an den Tag: <strong>Nicht die Toilettenbrille ist die ultimative Keimschleuder, sondern der Spülschwamm, gefolgt vom Kühlschrank!</strong> Zwar lag der Kühlschrank mit rund 11,4 Millionen Keimen pro Quadratzentimeter klar vorne, doch fanden sich darunter zumindest keine Durchfallerreger. Anders der Spülschwamm: Er brachte es bei „nur“ vier Millionen Keimen auf einen Milliliter Wringwasser auf stolze 2.500 Durchfallerreger. Geradezu harmlos sind dagegen der Küchenfußboden mit 10.000 und die Toilette mit 100 Keimen pro Quadratzentimeter.
Folgende Tipps sollten Sie für die größtmögliche <strong>Hygiene in der Küche</strong> beachten:<ul><li>Hände waschen vor sowie nach dem Zubereiten der Mahlzeiten, insbesondere nach dem Hantieren mit Fleisch!</li><li>Arbeitsflächen und Schneidbretter nach dem Kochen mit heißem Wasser und Spülmittel säubern, Bretter an der Luft trocknen lassen</li><li>verschiedene Handtücher für Geschirr und Hände benutzen</li><li>Küchenlappen, Geschirr- und Handtücher regelmäßig wechseln (am besten täglich!), vor allem nach der Zubereitung von Eiern und Fleisch</li><li>auf Spülschwämme verzichten, Spülbürste mindestens einmal wöchentlich auskochen oder in der Spülmaschine spülen</li><li>Spülbecken täglich putzen</li><li>Biomülleimer täglich ausleeren und 2-mal pro Woche auswaschen</li><li>Fleisch, Fisch und Geflügel am besten abgedeckt in einem Sieb im Kühlschrank auftauen lassen, sodass das Auftauwasser nicht damit oder andern Lebensmitteln in Berührung kommt</li><li>Fleisch- und Eierspeisen gut durchgaren</li><li>Essensreste, die nicht weggeworfen werden, erst im Wasserbad abkühlen und anschließend im Kühlschrank aufbewahren</li><li>Kühlschrank einmal wöchentlich „entrümpeln“ (alte oder abgelaufene Lebensmittel wegwerfen) und mit Essigwasser auswaschen, mindestens 2-mal jährlich abtauen</li><li>Temperatur im Kühlschrank mit Kühlschrankthemometer überprüfen – sie sollte unter sieben Grad Celsius liegen; leicht Verderbliches wie Fleisch gehört immer ganz unten in den Kühlschrank, weil es dort am kältesten ist</li></ul><h2>Hygiene bei Fläschchen und Saugern</h2>
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</script></span>Im ersten Lebensjahr, wenn das Immunsystem Ihres Kindes noch Unterstützung braucht, sollten Sie <strong>Flaschensauger und Schnuller täglich auskochen oder im Dampfgerät sterilisieren </strong>um so die Keime abzutöten. Dies gilt bis zu Beginn des Krabbelalters auch für die Fläschchen. Danach genügt es, die Fläschchen bei 60 Grad in der Spülmaschine zu reinigen. Sauger können Sie ab dem zweiten Lebensjahr mit möglichst heißem Wasser und Spülmittel säubern.<br />Was Sie <strong>keinesfalls</strong> tun sollten: Heruntergefallene <strong>Schnuller</strong> zum „Reinigen“ <strong>oder Babys Breilöffel</strong> zum Überprüfen der Temperatur <strong>in den Mund nehmen</strong>, denn so gelangen Karies auslösende Bakterien aus Ihrem Mund in den Mund Ihres Babys!<br />Wenn Ihr Kind im zweiten Lebensjahr am Tisch mitisst, genügt es, das <strong>Geschirr in der Spülmaschine zu spülen</strong>. Stark verschmutze Teile sollten Sie unter heißem Wasser abspülen, sofern Sie die Maschine nicht sofort starten. Spülen Sie per Hand, sollten Sie den Abwasch bald nach dem Essen erledigen, damit sich die Keime auf dem Geschirr gar nicht erst vermehren können.
<h2>Der Rest der Wohnung ist unproblematisch</h2>
Wie Sie oben schon lesen konnten, sind <strong>im Bad und in der Toilette</strong> keine „Desinfektionsorgien“ nötig – egal, was Ihnen die Werbung suggeriert! <strong>Putzen Sie dort, wenn es nötig ist</strong>, oder zumindest einmal in der Woche, das genügt.<br />Auch der Fußboden muss prinzipiell nicht häufiger gewischt oder gesaugt werden als in einem kinderlosen Haushalt – soweit die Theorie. Da mit kleinen Kindern ohnehin mehr Dreck anfällt – Krümel, verschütteter Saft, daneben gelöffelter Brei –, wird die Putzfrequenz ganz von alleine etwas steigen, weil Sie sicherlich den <strong>Boden putzen</strong> werden, <strong>wenn er sichtlich schmutzig ist</strong>.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=kinder-sicherheit%2Fkinder-sicherheit-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Was beim Waschen von Windeln zu beachten ist, um ein hohes Maß an Hygiene zu erreichen und einige Tipps rund um die Sauberkeit sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Baby</category>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Schadstoffe vermeiden</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 06:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sichere Kinderkleidung</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/kinder-sicherheit/sicheres-haus/art/tipp/sichere-kinderkleidung.html</link>
			<description>Tipps für die Kindersicherheit</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach zwei tödlichen Unfällen in Berlin ist zuletzt auch ein Kind in Bayern ums Leben gekommen, weil es sich im Kindergarten mit einem Band um den Hals stranguliert hat. Achten Sie daher bei Kinderkleidung darauf, dass diese <strong>keine gefährlichen Feststeller oder Knoten in Schnüren und Kordeln</strong> enthält.
<h2>So erhöhen Sie die Kindersicherheit</h2><ul><li><strong>Kaufen Sie keine Kleidungsstücke mit Kordeln oder Schnüren im Halsbereich.</strong> Auf Kordelstopper, Feststeller oder Knoten sollten Sie bei Kinderkleidung strikt verzichten! Ungefährliche Alternativen zu Kordeln oder Schnüren sind Klettverschlüsse oder Druckknöpfe.</li><li>  Machen Sie die <strong>vorhandene Kinderkleidung</strong> mit den nachfolgenden Tipps sicher:<ul><li><strong>&nbsp;Trennen Sie alle Kordeln im Halsbereich ab.</strong> Nähen Sie stattdessen einen Gummizug oder einen Klettverschluss an. <strong>Entfernen Sie alle klobigen Feststeller.</strong></li><li>Wenn Sie auf die Kordel nicht verzichten wollen, können Sie die Kindersicherheit erhöhen, indem Sie eine <strong>„Sollreißstelle“ einbauen</strong>. Dafür ziehen Sie die Kordel aus dem Kleidungsstück heraus, schneiden sie in der Mitte auseinander und nähen sie mit ein bis zwei Stichen wieder zusammen. Wenn Ihr Kind damit einmal hängen bleibt, wird die Kordel unter Belastung an dieser Stelle reißen.</li><li><strong>Kürzen Sie herausstehende Bänder</strong> von Anoraks oder Kapuzenpullis auf maximal acht Zentimeter an jeder Seite, sodass Ihr Kind damit nicht mehr hängen bleiben kann.</li></ul></li></ul><ul><li>  Lassen Sie Ihr Kind <strong>keine langen Ketten oder Schlüsselbänder um den Hals</strong> tragen, auch wenn letztere mit ihrem schicken Karabinerhaken momentan „in“ sind. Wenn Ihr Kind spielen oder turnen geht, ist jeglicher Halsschmuck, egal wie lang, tabu. Auch beim Roller- oder Radfahren sollte es nichts um den Hals tragen!</li><li>  Im Winter droht zusätzliche Gefahr durch lange Schals, mit denen Ihr Kind hängen bleiben kann. Deshalb sollte Ihr Kind <strong>den Schal grundsätzlich unter der Jacke tragen</strong>.</li></ul><h2>Gefahren vermeiden bei der Kinderkleidung</h2>
Bei <strong>Bändern und Kordeln sowie Feststellern im Bereich von Ärmeln, Taille oder Saum</strong> besteht zwar keine unmittelbare Strangulationsgefahr, doch können sich diese in schließenden Türen von Fahrstühlen, Bussen und U-Bahnen oder in Rolltreppen einklemmen. Daher sollten Sie sicherheitshalber auch darauf verzichten. Für Taille und Saum empfiehlt sich statt dessen das Einnähen eines Gummibandes. An den Armen sind Klettverschlüsse praktisch und sicher.
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</script>
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</script></span>Sogar <strong>offene Schnürsenkel</strong> können gefährlich werden, weil sie sich verfangen können. Die sicherste Alternative sind Klettverschlüsse. Bei Schnürschuhen können Sie die Schleifen sicherer machen, wenn Sie eine Doppelschleife machen, also die beiden Schlaufen nehmen und einfach noch einmal zusammenbinden. Das geht jedoch nur dann gut, wenn die Schuhbänder lang genug sind.
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind seinen <strong>Fahrradhelm beim Spielen und Toben immer abnimmt</strong>. In einem Kletternetz könnte der Körper Ihres Kindes durchrutschen, während sich der Kopf mit dem Helm darin verfängt.
<strong>Ohrringe </strong>sind für Klein- und Kindergartenkinder grundsätzlich noch nicht zu empfehlen, da sie die Kindersicherheit gefährden. Bei wilden Spielen besteht erhebliche Verletzungsgefahr. Schon ein Hängenbleiben des Ohrringes in den langen Haaren eines anderen Kindes hat zu bösen Rissen im Ohrläppchen geführt. Beim Sport sollten Sie Ihrem Kind vorhandenen Ohrschmuck grundsätzlich abnehmen.
<h2>Kindersicherheit durch die richtige Kinderkleidung erhöhen</h2>
Im Straßenverkehr kommt es für die Kindersicherheit entscheidend darauf an, dass Ihr Kind auch bei Regen, Nebel oder in der Dunkelheit rechtzeitig von Autofahrern wahrgenommen wird.<ul><li>Wählen Sie <strong>für Winter- und Regenbekleidung möglichst helle, auffällige Farben</strong>. Reflexstreifen auf der Kleidung sind ein zusätzliches Plus, damit Ihr Kind früher gesehen wird.</li><li>  Rüsten Sie dunkle Kinderkleidung selbst mit <strong>Reflektorstreifen</strong> nach, die es zum Aufnähen oder Aufbügeln gibt. Auch <strong>Reflektoren zum Umhängen</strong>, die das Licht von Autoscheinwerfern oder Straßenlaternen reflektieren, oder die aktiv blinkenden <strong>„Blinkies“</strong> und Joggerarmbänder erhöhen die Kindersicherheit erheblich. Entsprechende Produkte erhalten Sie z.&nbsp;B. im Internet unter <a href="http://www.reflexprodukte.de/" target="_blank" >www.reflexprodukte.de</a>.</li></ul><strong>Weitere Informationen</strong> zum Thema „sichere Kinderkleidung“ finden Sie im Internet unter <a href="http://www.kinder-naturtextilien.de/safekids.html" target="_blank" >www.kinder-naturtextilien.de/safekids.html</a>.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=kinder-sicherheit%2Fkinder-sicherheit-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Welches Material bei der Kinderkleidung die Sicherheit Ihres Kindes erheblich gefährden kann und Sie deshalb unbedingt vermeiden sollten, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Baby</category>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Gesundes Kinderzimmer - sicheres Zuhause</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 08:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Welche Pflanzen gehören nicht in eine kindersichere Wohnung?</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/kinder-sicherheit/sicheres-haus/art/tipp/welche-pflanzen-gehoeren-nicht-in-eine-kindersichere-wohnung.html</link>
			<description>Tipps für eine kindersichere Wohnung</description>
			<content:encoded><![CDATA[Erfahrungsgemäß buddeln Krabbelkinder gerne mal in der Blumenerde und stecken das eine oder andere Pflanzenteil auch schnell in den Mund. Besonders verlockend sind oft die leuchtend roten Früchte verschiedener Zimmer- und Gartenpflanzen wie Korallenbäumchen, Eberesche oder Feuerdorn.
<h2>Kindersichere Wohnung ohne Giftpflanzen</h2>
Verzichten Sie Ihrem Kind zuliebe auf <strong>Alpenveilchen</strong> (nur die Knolle ist giftig!) und <strong>Dieffenbachie</strong>, denn beide sind <strong>giftig</strong>. Nur schwach giftig sind Ficus (Gummibaum), Korallenbäumchen und Weihnachtsstern.<br />Erfreulicherweise sind viele Zimmerpflanzen <strong>ungiftig</strong> und daher auch für Wohnungen mit kleinen Entdeckern geeignet, so z.&nbsp;B. Bergpalme, Dattelpalme, Dreimasterblume (Tradescantia), Grünlilie, Hibiskus, Mimose, Osterkaktus, Rosen, Usambaraveilchen, Wachsblume (Hoya), Weihnachtskaktus und Zimmerlinde.
<h2>Beliebte Giftpflanzen</h2>
Besonders gefährlich im Garten oder auf der Terrasse sind <strong>hoch giftige Sorten</strong> wie blauer und gelber Eisenhut, Engelstrompete (Trompetenbaum oder Brugmansia´), Goldregen, roter und gelber Fingerhut, Rizinus (Wunderbaum oder Palma Christi; ein Samen ist für Kinder tödlich!), Seidelbast und Stechapfel (Datura).<br />Als <strong>giftig</strong> eingestuft werden Besen- und Färberginster, Christrose, gemeiner Efeu, Eibe, Kirschlorbeer (Lorbeerkirsche), Lebensbaum (Thuja), Oleander, Osterglocke (gelbe Narzisse), Pfaffenhütchen, Rhododendron-Arten, Rittersporn, Robinie (Scheinakazie oder falsche Akazie), Sadebaum (Sevenstrauch), Wiesen- und Riesenbärenklau (Herkulesstaude).<table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Wichtig für eine kindersichere Wohnung:</strong> </th></tr><tr><td class="inhalt">Bitte bedenken Sie, dass auch <strong>einige Nutzpflanzen in ungekochtem oder unreifem Zustand giftig </strong>sind. Hierzu zählen z.&nbsp;B. alle Arten von rohen Bohnen, unreife (grüne) Tomaten, rohe Holunderbeeren oder die oberirdischen Pflanzenteile der Kartoffel.</td></tr></tbody></table><span class="ads_right"><script type="text/javascript"><!--
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</script></span><strong>Schwach giftig</strong> sind Berberitze (die roten Beeren sind ungiftig!), Buchsbaum, Buschwindröschen (Anemone), Eberesche (Vogelbeere), Feuerdorn und Liguster (giftig sind bei beiden vorwiegend die Beeren), Geißblatt-Arten (Heckenkirsche), Ilex (Stechpalme), Klatschmohn, Maiglöckchen, Mahonie, Hahnenfuß (Butterblume), Schneeball (Viburnum opulus und V.&nbsp;lantanea), Schneebeere (Knallerbse) und Zwergmispel (Cotoneaster).<br /><strong>Kindertaugliche, weil ungiftige Pflanzen für Garten, Balkon oder Terrasse</strong> sind z.&nbsp;B. Flieder, Forsythie, Fuchsie, Geranie, Gänseblümchen, Haselnuss, Hibiskus, Küchenkräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Basilikum usw., Lavendel, Rosen, sämtliche Obstsorten (auch Zierobst), Sommerflieder (Buddleia) und Stiefmütterchen.
<h2>Der Gefahr von Giftpflanzen vorbeugen</h2>
Sie können natürlich nicht alle Pflanzen kennen. Aber wissen Sie, welche Pflanzen sich in Ihrer Wohnung oder auf der Terrasse befinden, welche Pflanzen in der näheren Umgebung, am Kindergarten oder auf dem Schulweg wachsen? Versuchen Sie es herauszufinden, bevor der Notfall eintritt und Ihr Kind irgendwelche Pflanzenteile in den Mund steckt. Eine Hilfe bietet Ihnen die <strong>Website der Giftinformationszentrale Bonn</strong> <a href="http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/pflanidx.html" target="_blank" >www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/pflanidx.html</a>, auf der eine Vielzahl von Giftpflanzen auf Farbfotos abgebildet ist.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=kinder-sicherheit%2Fkinder-sicherheit-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Zwei weitere Vorbeugetipps für ein eine kindersichere Wohnung sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Baby</category>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Gesundes Kinderzimmer - sicheres Zuhause</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 09:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kindersichere Wohnung: Tipps für ein sicheres Zuhause</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/kinder-sicherheit/sicheres-haus/art/tipp/kindersichere-wohnung-tipps-fuer-ein-sicheres-zuhause.html</link>
			<description>Kinderunfälle vermeiden</description>
			<content:encoded><![CDATA[In Deutschland verunglücken jährlich 1,7 Millionen Kinder so schwer, dass sie ärztlich behandelt werden müssen. Betroffen sind vor allem die Kleinsten, nämlich Säuglinge und Kleinkinder. Besonders erschreckend: Die Häufigkeit von Kinderunfällen mit schweren Verletzungen oder tödlichem Ausgang nimmt in dieser Altersgruppe sogar seit Jahren stark zu!
Ersticken und Stürze sind die beiden häufigsten tödlichen Kinderunfälle im Säuglingsalter, während bei Kleinkindern laut Statistik das Ertrinken an erster Stelle steht, gefolgt von tödlichen Unfällen durch Wohnungsbrände. Erst im Grundschulter überwiegen tödliche Unfälle im Straßenverke
<h2>Kindersichere Wohnung: Tatort Kinderzimmer</h2>
<strong>Die meisten Kinderunfälle passieren im Kinderzimmer, gefolgt von Küche und Treppen(haus). </strong>Über die Hälfte dieser Kinderunfälle sind Stürze, z.&nbsp;B. vom Etagenbett oder beim Laufen. Weitere häufig auftretende Unfallarten sind Zusammenstöße, Schnittverletzungen und – besonders schwerwiegend – Ertrinken, Verbrennungen, Verbrühungen und Vergiftungen. Die Ursachen sind banal: Die Kleinen haben noch kein Gefahrenbewusstsein, sind häufig abgelenkt, haben es eilig oder sind schlicht übermütig.
<h2>Die 5 wichtigsten Basics für ein sicheres Zuhause</h2><ol style="margin-top: 0cm;" start="1" type="1"><li>Lassen      Sie Ihr Kind <strong>niemals      unbeaufsichtigt</strong> – weder auf dem Wickeltisch noch in der Küche oder im      Bad!</li><li>Nutzen      Sie <strong>Sicherheitsartikel</strong> wie      Treppen- und Herdschutzgitter, Rauchmelder oder Steckdosenkappen für eine      wirklich kindersichere Wohnung.</li><li><strong>Erklären</strong> Sie Ihrem Kind, was und      warum etwas gefährlich ist (z.&nbsp;B. Messer, heiße Gegenstände). Bevor      es sich am heißen Ofen verbrennt, sollte es die Bedeutung von heiß      z.&nbsp;B. kennen lernen, indem Sie es unter Ihrer Aufsicht an die heiße      Kaffeekanne fassen lassen.</li><li><strong>Üben </strong>Sie je nach Alter und      Geschicklichkeit mit Ihrem Kind Dinge wie Schneiden oder Kerzen anzünden.</li><li>Achten      Sie beim Kauf von Spielzeug und Kindermöbeln auf das <strong>CE-Zeichen</strong>. Das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) ist ein      freiwilliges zusätzliches Prüfzeichen, das Ihnen den Hinweis auf einen      langfristig höheren Sicherheitsstandard gibt und ein sicheres Zuhause      gewährleistet!</li></ol><h2>Was Sie sich für ein sicheres Zuhause zusätzlich angewöhnen sollten</h2>
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</script></span>Auch viele alltägliche Objekte können zu Kinderunfällen führen. Deshalb hier ein paar weitere Tipps für eine kindersichere Wohnung:<ul><li>Verzichten Sie auf <strong>Tischdecken</strong>. Hält sich Ihr Kind daran fest, könnte es diese samt Geschirr und <strong>heißen Speisen oder Getränken</strong> herunterreißen. Stellen Sie Kannen oder Tassen mit heißen Getränken immer möglichst weit in die Mitte des Tisches. Essen oder trinken Sie nichts Heißes, wenn Sie Ihr Kind auf dem Schoß haben. <strong>Mit einer Tasse heißem Kaffee kann sich Ihr Kind bis zu einem Drittel seiner Körperoberfläche verbrühen!</strong></li><li>Achten Sie darauf, dass die <strong>Kabel von elektrischen Geräten</strong> nicht herunterhängen und von Ihrem Kind ergriffen werden können. Ziehen Sie nach Gebrauch sicherheitshalber den Netzstecker.</li><li>Lassen Sie Ihr Kind in der Wohnung auf glatten Böden nicht mit normalen Strümpfen, sondern nur mit <strong>„ABS-Söckchen“</strong> laufen, damit es nicht ausrutscht.</li><li>Schließen Sie <strong>Arbeitsräume</strong> (Keller, Bügelzimmer, Hobbyraum) ab, wenn Sie sie nicht nutzen. Lassen Sie Ihr Kind dort nicht alleine, nicht einmal für kurze Zeit!</li><li>Lassen Sie keine <strong>verschluckbaren Kleinteile</strong> herumliegen. Besonders gefährlich sind Batterien und Magnetspielzeug. Nickel-Cadmium-Batterien lösen sich im Magen auf und setzen giftige Inhaltsstoffe frei. Knopfzellen bleiben nicht selten bereits in der Speiseröhre hängen und führen dort zu Schleimhautverätzungen. Das immer beliebter werdende Magnetspielzeug ist deswegen so gefährlich, weil die Magnetstäbe sich auch durch die Darmschlingen anziehen können, wenn mehr als ein Teil verschluckt wird. Das verhindert, dass die Teile mit dem Stuhlgang ausgeschieden werden, und kann bis zu einer Perforation des Darmes führen.</li><li>Räumen Sie <strong>Plastiktüten</strong> sofort weg, da Erstickungsgefahr droht, wenn Ihr Kind sich diese über den Kopf stülpt.</li><li>Wenn Ihr Kind den <strong>Geschirrspüler</strong> öffnen kann, sollten Sie Messer und Gabeln grundsätzlich mit der Schneide bzw. den Spitzen nach unten in den Besteckkorb räumen und scharfe Messer am besten mit der Hand spülen, sodass Ihr Kind nicht drankommt. Gefährlich ist außerdem der ätzende Geschirreiniger!</li><li>Verwenden Sie im Kinderbett <strong>kein Heizkissen</strong> und füllen Sie eine Wärmflasche für Ihr Kind niemals mit kochendem, sondern maximal mit 50 Grad heißem Wasser.</li><li>Achten Sie darauf, dass <strong>keine Schnüre, Kordeln</strong> (auch an Kinderkleidung!) <strong>oder Kabel</strong> in Reichweite Ihres Kindes herumliegen, mit denen es sich strangulieren könnte.</li><li>Lassen Sie Ihr Kind <strong>im Bad nicht alleine</strong>, insbesondere, wenn es in der Badewanne sitzt. Bleiben Sie dabei, wenn das Badewasser einläuft – kontrollieren Sie die Temperatur.</li><li>Lassen Sie Ihr Kind keine Sekunde mit <strong>offenem Feuer oder brennenden Kerzen</strong> alleine. Verwahren Sie Streichhölzer und Feuerzeug kindersicher.</li></ul><h2>Sicheres Zuhause? Betrachten Sie Ihre Wohnung aus der Kinderperspektive</h2>
Wenn Sie wissen wollen, ob Sie bereits eine kindersichere Wohnung eingerichtet haben, sollten Sie sie einmal mit den Augen Ihres Kindes betrachten. <strong>Begeben Sie sich dazu auf den Boden und krabbeln Sie durch die Wohnung.</strong> Manche „Fallen“ und Verursacher für Kinderunfälle können Sie erst dadurch erkennen!
Anschließend gehen Sie (als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“) mit unserer <strong>Checkliste „Unser Weg für eine kindersichere Wohnung“</strong> durch die Wohnung. Die Checkliste führt Sie gezielt zu allen Gefahrenquellen und gibt Tipps, wie diese für ein sicheres Zuhause behoben oder vermieden werden können.
<h2>Kinderunfälle vermeiden: Der Laufstall</h2>
Auch wenn manchen Eltern der Laufstall wie ein „Gefängnis“ für ihr Kleinkind vorkommt, ist er, richtig eingesetzt, recht praktisch. Sie können Ihr Kind darin <strong>in alle Räume mitnehmen</strong> und da spielen lassen, wo Sie selbst gerade arbeiten, auch wenn der Raum ansonsten zu gefährlich für Ihr Kind wäre. Auch für den kurzen Gang zum Briefkasten oder in den Keller ist der Laufstall brauchbar. Natürlich sollten Sie Ihr Kind möglichst viel herumkrabbeln lassen und es immer nur für kurze Zeit in den Laufstall setzen.
Alternativ ist auch ein Türgitter möglich um Kinderunfälle zu vermeiden, etwa im Kinderzimmer. Statt Ihr Kind jedoch mit dem Gitter auf sein Zimmer zu begrenzen, können Sie z.&nbsp;B. auch sich selbst in der Küche „einsperren“, damit Ihr Kind Ihnen beim Kochen nicht zwischen die Beine gerät oder beim Backen ans heiße Backrohr fasst.<table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp um Kinderunfälle zu vermeiden:</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Bringen Sie Ihrem Kind bei, dass es nicht an das Sichtfenster des Backrohres fassen darf, wenn dort drinnen Licht brennt, weil dann der Ofen heiß ist. Lassen Sie aber das Licht im Backrohr auch tatsächlich so lange an, bis das Rohr wirklich ausgekühlt ist, sodass Ihr Kind sich nicht versehentlich am ausgeschalteten, aber noch heißen Backrohr verbrennt.</td></tr></tbody></table><h2>Kinder mit Gefahren vertraut machen, um Kinderunfälle zu vermeiden</h2>
Beugen Sie Kinderunfällen vor, indem Sie Ihr Kind gefährliche Dinge unter Ihrer Aufsicht gezielt üben lassen.<ul><li><strong>Treppentraining:</strong> Üben Sie mit Ihrem Kind immer wieder das Treppensteigen. Zeigen Sie ihm als Erstes, wie es gefahrlos eine Treppe rückwärts hinunter krabbeln kann. Drehen Sie Ihr Kind so herum, dass es die Treppe hinaufschaut. Stellen Sie sich hinter Ihr Kind, damit Sie es notfalls auffangen können. Dann zeigen Sie ihm, wie es rückwärts mit dem Füßchen die nächste Stufe ertasten soll. Helfen Sie ihm dabei, die nächst tiefere Stufe zu erreichen. Stufe für Stufe geht es dann langsam rückwärts nach unten.</li><li><strong>Klettertraining:</strong> Zeigen Sie Ihrem Kind, wie es sicher auf einen Stuhl klettert und wieder hinunter. Wählen Sie einen großen vierfüßigen Stuhl mit Lehne und lassen Sie Ihr Kind von der Seite hinaufsteigen, während Sie den Stuhl an der Lehne festhalten. Sobald der Stuhl kippelt und umzufallen droht, machen Sie Ihr Kind darauf aufmerksam und üben mit ihm, Stühle immer von vorne zu erklettern. Zeigen Sie ihm, wie es rückwärts vom Stuhl herunterkrabbeln kann, indem es ähnlich wie bei der Treppe mit dem Fuß nach dem Boden tastet.</li><li><strong>Feuer und Flamme:</strong> Zünden Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine Kerze an. Führen Sie seinen Finger an die Flamme, so dass es die Hitze spürt. Nehmen Sie ein Stück Stoff oder ein Stück Papier und zeigen Sie Ihrem Kind, wie es Feuer fängt. Lassen Sie das Kind die Kerze wieder auspusten. Schärfen Sie ihm ein, dass Feuer nur gemeinsam mit einem Erwachsenen entfacht werden darf.</li></ul><h2>Lauflernhilfen als Quelle für Kinderunfälle</h2>
Immer wieder wird vor den so genannten Lauflernhilfen – die im Übrigen das Laufenlernen nicht unterstützen, sondern eher verhindern! – gewarnt, und doch gibt es sie noch immer zu kaufen. Besonders fatal: Diese rollenden Katastrophen, die unter den klingenden Namen „Gehfrei“, „Babywalker“, „Lauflernschule“ oder „Lauflernhilfe“ verkauft werden, tragen zu allem Überfluss das offizielle GS- bzw. DIN-Prüfsiegel. Damit wird den Eltern eine trügerische Sicherheit vorgegaukelt.
Gefährlich sind die Lauflernhilfen deshalb, weil sie dazu verleiten, das Kind, das darin ja vermeintlich gut aufgehoben ist, auch mal kurze Zeit aus den Augen zu lassen. Die Kleinen können sich darin strampelnd fortbewegen und erreichen dabei kurzfristig Geschwindigkeiten von bis zu zehn Stundenkilometern! <strong>Nicht selten stürzen die Kinder mitsamt Lauflernhilfe über Türschwellen oder stürzen Treppen hinunter</strong> – zuletzt geschehen im Mai 2006. Ein 13 Monate alter Junge zog sich durch einen derartigen Treppensturz eine Querschnittslähmung zu und ist damit für den Rest seines Lebens auf einen Rollstuhl angewiesen.
Auch Verbrühungen sind möglich, da die Kleinen durch die größere Reichweite Tassen oder Schüsseln mit heißer Flüssigkeit vom Tisch herunter reißen. Auch Fälle von Vergiftungen sind dokumentiert, bei denen Kinder über die Lauflernhilfe mit Medikamenten oder Zigaretten in Kontakt kamen. <strong>Setzen Sie Ihr Kind </strong>also<strong> keinesfalls in eine Lauflernhilfe!</strong>
<em>Bezugsquellen: Alle im Artikel genannten Sicherheitsprodukte (z.&nbsp;B. von Helly, nähere Informationen unter <a href="http://www.helly.de" target="_blank" >www.helly.de</a>, Button „Zum Haus“) erhalten Sie im Babyfachhandel oder im Internet z.&nbsp;B. bei <a href="http://www.kinder-sicherheit.com" target="_blank" >www.kinder-sicherheit.com</a>.  </em>
<div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=kinder-sicherheit%2Fkinder-sicherheit-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Unsere Checkliste, mit der Sie prüfen können, ob Sie bereits eine kindersichere Wohnung eingerichtet haben, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Baby</category>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Gesundes Kinderzimmer - sicheres Zuhause</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 10 May 2008 08:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Großer Schadstoff-Check: Wohnen Sie gesund?</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/kinder-sicherheit/schadstoffe-vermeiden/art/tipp/grosser-schadstoff-check-wohnen-sie-gesund.html</link>
			<description>Schadstoffe in Haus und Wohnung vermeiden</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kinder verbringen heute etwa <strong>80 bis 90 Prozent des Tages in Innenräumen </strong>– und den größten Teil davon in der eigenen Wohnung bzw. im Kinderzimmer. Deshalb ist es so wichtig Schadstoffe in der Wohnung besonders bei Kindern zu vermeiden!
<h2>Schadstoffe in der Wohnung vermeiden - Kinder reagieren besonders empfindlich</h2><ul><li>Weil Kinder sich <strong>noch im Wachstum      befinden</strong>,      reagieren sie auf Schadstoffe besonders empfindlich – vor allem auf      solche, die das <strong>sich      entwickelnde Gehirn </strong>in Mitleidenschaft ziehen, etwa Nervengifte wie manche      gängigen Insektizide.</li><li><strong>Kleinkinder stecken alles in den      Mund</strong>,      deshalb nehmen sie mehr Schadstoffe auf, insbesondere Schadstoffe aus      Bodenbelägen und aus dem Hausstaub, der verschiedene Innenraumschadstoffe      regelrecht „speichert“. </li><li>Kinder <strong>nehmen </strong>von vielen      Schadstoffen <strong>einen      größeren Anteil aus dem Verdauungstrakt oder aus der Lunge auf </strong>als Erwachsene. </li><li><strong>Pro Kilogramm Körpergewicht </strong>verbrauchen Kinder <strong>mehr Luft, mehr      Wasser und mehr Nahrung </strong>als Erwachsene.</li></ul><h2>28 Fragen, die Ihnen helfen, Schadstoffe in der Wohnung aufzuspüren und zu vermeiden</h2>
Die folgenden Themenbereiche führen Sie zu verschiedenen Problemfeldern Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses. Je mehr Nein-Antworten Sie ankreuzen können, umso besser. Eine Ja-Antwort bedeutet jedoch nicht zwingend, dass Sie oder Ihr Kind deshalb bereits gesundheitlich beeinträchtigt sein müssen oder immer Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind!
<h2>Ein erster Verdacht auf Schadstoffe in der Wohnung</h2><table class="htmlarea-showtableborders"><thead><tr><td>Frage</td><td>&nbsp; ja&nbsp;  <br> </td><td>nein</td></tr></thead><tbody><tr><td>1. Geht es Ihnen oder Ihrem Kind bei einem Urlaub oder bei längerer Abwesenheit von der Wohnung gesundheitlich besser bzw. bilden sich Beschwerden zurück?</td><td></td><td></td></tr><tr><td>2. Kommen die Beschwerden wieder, wenn Sie in die Wohnung zurückkommen?</td><td></td><td></td></tr><tr><td>3. Sind Beschwerden aufgetreten, nach dem Sie in die Wohnung/das Haus gezogen sind, in der/dem Sie jetzt wohnen?</td><td></td><td></td></tr><tr><td>4. Haben Sie vor kurzen renoviert oder neue Möbel gekauft?</td><td></td><td></td></tr><tr><td>Gibt es bei Ihnen zu Hause Besonderheiten, durch die sich Ihr Heim von einer &quot;Durchschnittswohnung&quot; unterscheidet?</td><td></td><td></td></tr><tr><td>6. Riecht es in Ihrer Wohnung auffällig?</td><td></td><td></td></tr></tbody></table><strong><span class="ads_right"><script type="text/javascript"><!--
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</script></span>Zu 1 bis 4: </strong>All das sind Hinweise, dass es in Ihrer Wohnumgebung Innenraumschadstoffe geben könnte. Der stärkste Verdacht besteht, wenn sich Beschwerden außer Haus bessern, um zu Hause erneut aufzutreten.
<strong>Zu 5: </strong>Sind Sie mit vielen <strong>Antiquitäten </strong>eingerichtet, könnte dies möglicherweise eine Belastung mit Insektiziden verursachen, weil die alten Möbel nicht selten gegen Insektenbefall/ Holzwürmer behandelt wurden. Haben Sie <strong>ausgestopfte Tiere </strong>in der Wohnung, sind diese häufig mit Pestiziden oder Arsen belastet, um einem Pilz- und Insektenbefall vorzubeugen. Halten Sie Ihr Kind unbedingt fern davon! Da die Pestizide ausgasen können, besteht auch ohne direkten Kontakt eine erhöhte Belastung, sodass man Tierpräparate besser aus der Wohnung verbannt, um Schadstoffe zu vermeiden. 
<strong>Zu 6: </strong>Ein muffiger Geruch deutet auf Schimmelpilzbefall hin, ein stechender Geruch könnte auf eine Formaldehyd- Belastung hinweisen. <strong>Achten Sie auf „chemische“ Gerüche aller Art! </strong>Benebeln Sie sich nicht selbst und verzichten Sie auf Raumsprays bzw. Lufterfrischer.
<h2>Was tun, wenn Sie eine Schadstoffbelastung vermuten?</h2>
Wenden Sie sich bei einer vermuteten Schadstoffbelastung an Ihr <strong>örtliches Gesundheitsamt </strong>(siehe Telefonbuch), das Ihnen die Adresse der nächsten umweltmedizinischen Beratungsstelle nennen kann und Ihnen dabei hilft, Schadstoffe in der Wohnung zu vermeiden. Eine Auflistung empfehlenswerter Messinstitute und Umweltberater erhalten Sie z. B. auch unter <em><a href="http://www.agoef.de/" target="_blank" >www.agoef.de</a></em>.
Informationen im Internet zum Thema Schadstoffe finden Sie z. B. unter www.enius.de, www.umweltinstitut.org oder www.boege-ambulanz.de.
<h2>Schadstoffe im Haus: Bau und Baumaterialien</h2><table class="htmlarea-showtableborders"><thead><tr><td>Frage</td><td>&nbsp; ja&nbsp;  </td><td>nein</td></tr></thead><tbody><tr><td>7. Ist das Haus, in dem Sie wohnen, älter als 25 bis 30 Jahre?</td><td></td><td></td></tr><tr><td>8. Ist Ihr Haus ein Fertighaus?</td><td></td><td></td></tr><tr><td>9. Gibt es im Untergeschoss Schlaf- oder Aufenthaltsräume</td><td></td><td></td></tr><tr><td>10. Haben Sie einen Lehmboden im Keller oder haben Kellerwände oder Bodenplatte Risse?</td><td></td><td></td></tr><tr><td>11. Ist Ihr Haus wärmeisoliert?</td><td></td><td></td></tr></tbody></table><strong>Zu 7: </strong>Bei älteren Häusern besteht ein erhöhtes Risiko, dass schadstoffhaltige Materialien eingesetzt/verbaut wurden, z. B. <strong>Asbest </strong>(Isolierung von Leitungen, Eternit-Platten für Dächer oder Wände), inzwischen verbotene <strong>Insektizide </strong>(Holzschutzmittel!) wie Lindan oder PCP (Pentachlorphenol), polychlorierte Biphenyle (Fugenmaterial bei Plattenbauten!).
<strong>Zu 8: </strong>Aus den Fertigteilen (oft Spanplattenkonstruktion!) von Fertighäusern gast nicht selten <strong>Formaldehyd </strong>aus. 
<strong>Zu 9 bis10: </strong>In einigen Gegenden Deutschlands wie im Erzgebirge, Hunsrück, Bayerischen Wald, Fichtelgebirge, Schwarzwald und in der Eifel gast <strong>Radon</strong>, ein radioaktives Edelgas, aus dem Boden aus, welches das Lungenkrebsrisiko erhöht. 
<strong>Zu 11: </strong>Isoliermaterialien können <strong>Formaldehyd </strong>(in Isolierschäumen zum Einsetzen der Fenster) oder <strong>künstliche Mineralfasern </strong>(z. B. in Isoliermatten) enthalten. Formaldehyd kann Reizungen der Schleimhäute (Augen, Atemwege) verursachen.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=kinder-sicherheit%2Fkinder-sicherheit-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Welche Gefahren Bodenbeläge, Einrichtungsgegenstände, Farben/Lacke und „Hausgemachte“ Belastungen bergen, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Baby</category>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Schadstoffe vermeiden</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 13:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gefährlichen Feinstaub zu Hause vermeiden</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/kinder-sicherheit/schadstoffe-vermeiden/art/tipp/asthma-und-allergieausloeser-feinstaub-vermeiden.html</link>
			<description>Allergien, Asthma und Atemwegsproblemen wirksam vorbeugen</description>
			<content:encoded><![CDATA[&nbsp;
<h2>Asthma, Allergien und Mittelohrentzündungen: So gefährlich ist Feinstaub</h2>
Aus Untersuchungen an Erwachsenen ist bekannt, dass Feinstaub Allergien, Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegsprobleme und Lungenkrebs begünstigen kann. Deutsche und niederländische Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass bei Kleinkindern im Alter von ein bis zwei Jahren unter einer erhöhten Feinstaubkonzentration das <strong>Risiko für Infektionskrankheiten um 25 Prozent steigt</strong>. Insbesondere fanden die Forscher eindeutige Zusammenhänge zwischen dem Auftreten von Mittelohrentzündung und der Höhe der Feinstaubbelastung. Auch die Atemwege leiden – selbst dann, wenn die Kinder gesund zu sein scheinen. So ist bekannt, dass Kinder aus Familien, in denen ein oder beide Elternteile rauchen (Rauchen verursacht eine erhebliche Feinstaubbelastung!), deutlich häufiger unter <strong>Atemwegsproblemen wie Husten, Asthma oder Lungenentzündung </strong>leiden. Niederländische Ärzte untersuchten 244 scheinbar gesunde Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren. Sie verglichen die gemessene Lungenfunktion mit den Rauchgewohnheiten der Eltern.<br /><span class="ads_right"><script type="text/javascript"><!--
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</script></span>Überrascht stellten sie fest, dass auch völlig gesund erscheinende Kinder, die Passivrauch ausgesetzt waren, <strong>deutliche Einbußen der Lungenfunktion </strong>zeigten. Hier drohen sogar langfristige Schäden. Denn die <strong>ersten sechs Lebensjahre </strong>sind <strong>für die Ausreifung der Lunge entscheidend</strong>. Nur in dieser Zeit können noch neue Lungenbläschen gebildet werden – später nicht mehr. Feinstaub kann zudem das Risiko eine Allergie zu entwickeln erhöhen und<strong> allergische Reaktionen verstärken</strong>. Das wurde zumindest im Tiermodell eindeutig nachgewiesen.<br />Grundsätzlich gilt, dass Staubpartikel umso gefährlicher sind, je kleiner sie sind, denn umso tiefer können sie in die Atemwege eindringen. Ab einer Teilchengröße von 10 Mikrometern (1 Mikrometer = 1 Tausendstel Millimeter) spricht man von Feinstaub. Der größte Teil der Feinstaubbelastung kommt von draußen (Industrie- und Autoabgase), doch gibt es auch Schadstoffquellen in der Wohnung.
<h2>Asthma- und Allergie-Alarm bei Kindern: Falsch beheizte Holzöfen sind wahre „Feinstaub-Schleudern“</h2>
Holzöfen oder auch Pelletheizungen werden immer beliebter. Schließlich lässt sich damit Öl, Gas oder Strom sparen, und zudem ist ein behaglich wärmender Holzofen gemütlich. Doch können diese Öfen aufgrund hoher Mengen an Feinstaub das Raumklima unter Umständen erheblich belasten und damit Asthma und Allergien auslösen. Mit den folgenden Hinweisen können Sie die Feinstaubbelastung niedrig halten:<ul><li><strong>Besonders schadstoffträchtig </strong>sind <strong>ältere Buller- oder Kachelöfen sowie offene Kamine</strong>. Tauschen Sie ältere Modelle aus bzw. verzichten Sie auf die Befeuerung des Kamins.</li><li><strong>Lassen Sie sich vor der Neuanschaffung einer Holzheizung im Fachhandel oder beim Kaminkehrer beraten</strong>. Schließlich brauchen Sie ein geeignetes Modell, das zu Ihren Wohnverhältnissen und Ihrem Kamin passt und die nötige Brennstoffleistung erbringt. In den Baumärkten, die mit billigen Schnäppchen-Angeboten locken, ist die Beratung häufig unzureichend.</li><li><strong>Gutes Kaufkriterium: das Umweltzeichen „Blauer Engel“. </strong>Damit sind vor allem leistungsstarke und schadstoffarme Holzpelletheizungen ausgezeichnet.</li><li><strong>Nur geeignetes Brennmaterial verwenden! </strong>Geeignet ist z. B. gut getrocknetes, dünn gespaltenes Holz, das mindestens zwei, besser drei Jahre an einem luftigen und regengeschützten Platz gelagert wurde. Nicht ausreichend abgelagertes Holz enthält viel Restfeuchte und verbrennt nicht vollständig. Damit setzt es unnötig viele Schadstoffe und Feinstaub frei. Einen hohen Brennwert besitzen auch Holzpellets. Nicht in den Ofen dürfen (Papier-)Abfälle, Pappe, gestrichenes, lackiertes oder imprägniertes Holz, Spanplatten sowie Kunststoffe. Statt Zeitungen oder Zeitschriften (Papierbehandlung, Druckchemikalien!) verwenden Sie zum Anfeuern besser spezielle Anzünder.</li><li><strong>Sorgen Sie für frische Luft! </strong>Das Feuer im Ofen entzieht der Raumluft Sauerstoff. Lüften Sie zwischendurch oder kippen Sie sogar ein Fenster. </li><li><strong>Der Kamin muss gut ziehen</strong>. Je weniger Rauch aus dem Schornstein quillt, umso besser! Sehen Sie immer wieder mal nach, wie stark Ihr Schornstein raucht. 20 Minuten nach dem Anfeuern sollte kaum noch Rauch aufsteigen.</li></ul><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th>Vorsicht bei Benutzung der Dunstabzugshaube! </th></tr><tr><td class="inhalt">Brennt ein Feuer im Ofen, darf im gleichen Raum die Dunstabzugshaube nur im Umluftmodus laufen, oder es muss ein Fenster geöffnet sein. Andernfalls besteht die Gefahr, dass durch den entstehenden Unterdruck giftige Abgase in die Raumluft gelangen können. Dadurch herrscht Erstickungsgefahr!</td></tr></tbody></table><div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=kinder-sicherheit%2Fkinder-sicherheit-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Sicherheits-Tipps, wie Sie den Feinstaub in Ihrer Wohnung minimieren und damit die Allergie-Gefahr für Ihr Kind mit einfachen Maßnahmen deutlich senken können, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Baby</category>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Schadstoffe vermeiden</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 12:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Augen auf beim Spielzeugkauf</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/kinder-sicherheit/schadstoffe-vermeiden/art/tipp/spielzeug-schadstoffe-vermeiden.html</link>
			<description>Kindersicherheit: So erkennen Sie giftfreies und sicheres Spielzeug</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sicher können Sie sich an die Rückrufaktionen des Spielzeug-Giganten Mattel im August und September dieses Jahres erinnern: Erst waren es bunte Spielinstrumente aus der Serie „FISHER-PRICE Sesamstraße Kleine Musikinstrumente“, die wegen eines <strong>zu hohen Bleigehaltes in den Farben</strong> zurückgerufen werden mussten. Nur 14 Tage später die nächste Rückrufaktion: Betroffen war das Spielzeugauto Typ „Sarge“ – bei den in China hergestellten Autos war wiederum der Bleigehalt zu hoch. Gleichzeitig wurden verschiedene Spielzeuge wegen <strong>herauslösbarer kleiner, aber starker Magnete, die verschluckt werden können</strong>, aus dem Handel gezogen.<span class="ads_right"><script type="text/javascript"><!--
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Dabei handelte es sich um bestimmten Puppen, Spielesets und Zubehör von „Barbie“, „Polly Pocket“ und „Doggie Day Care“. Doch das war noch nicht alles! Anfang September wurden verschiedene Kleinteile von Zubehörprodukten der Marken Barbie und Geotrax (darunter Barbie-Möbel und die Lokomotive eines Geotrax-Güterzuges) zurückgerufen, weil firmeninterne Kontrollen erneut zu hohe Bleigehalte ergeben hatten. Falls Sie selbst noch eines der genannten Spielzeuge zu Hause haben: <strong>Informationen zu den Rückrufen</strong> gibt es weiterhin <strong>auf der Internetseite des Herstellers</strong> unter <a href="http://www.mattel.de/service" target="_blank" >www.mattel.de/service</a>.
<h2>Chinesisches Billig-Spielzeug ist weit verbreitet</h2>
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</script></span>Bei allen Rückrufaktionen war Spielzeug betroffen, das in China hergestellt worden war. Das ist nur logisch, denn mittlerweile <strong>stammt rund 80&nbsp;Prozent des Spielzeugs in deutschen Kinderzimmern aus China</strong>. Dort lässt es sich besonders preisgünstig produzieren. Problematisch ist, dass die Arbeitsbedingungen dort sehr zu wünschen übrig lassen. Das betrifft vor allem die Sicherheit am Arbeitsplatz. Aber auch die Sicherheit des Produkts kommt oft zu kurz.
Weil ausreichende Kontrollen fehlen, kann dieses Billig-Spielzeug auch nach Deutschland gelangen, sodass Verbraucherschützer auch in Zukunft mit solchen Vorfällen rechnen. <strong>Besonders gefährlich ist Ramsch- und Billigware.</strong> Aber wie das Beispiel des Spielzeugherstellers Mattel zeigt, schützt auch ein bekannter Markenname nicht vor giftigem oder gefährlichem Spielzeug.
<h2>Gehen Sie mit allen Sinnen einkaufen</h2>
Die schlechte Nachricht zuerst: <strong>Leider kann man dem Spielzeug eventuell enthaltene Schadstoffe nicht ansehen. Eher können Sie sie noch riechen</strong>, aber auch das funktioniert nicht immer. Hier unsere Tipps, wie Sie trotzdem unbedenkliches Spielzeug für Ihr Kind erkennen können:<ul><li><strong>Fragen Sie nach, wo das Spielzeug hergestellt wurde bzw. suchen Sie nach einem entsprechenden Hinweis am Produkt oder auf der Verpackung.</strong> Wenn Sie keinen Hinweis darauf finden oder man Ihnen nicht darüber Auskunft geben kann, sollten Sie das Spielzeug lieber im Regal liegen lassen. </li><li><strong>Bevorzugen Sie Spielzeug, das in der europäischen Union (EU) oder am besten sogar in Deutschland hergestellt wurde.</strong> Bedenken Sie dabei jedoch, dass auch viele Markenhersteller in Billiglohnländern fertigen lassen, ohne dass Sie dies erkennen könnten. Hier hilft Ihnen unsere Übersicht (siehe Tabelle), in der Hersteller aufgelistet sind, die ausschließlich in Deutschland oder in der EU produzieren. Unter <a href="http://www.toy.de/news/index1761.html" target="_blank" >www.toy.de/news/index1761.html</a> finden Sie außerdem eine Übersicht, in der diejenigen Spielzeughersteller aufgeführt sind, die zwar in Asien produzieren, aber nur mit nach ICTI-Standard zertifizierten Partnern kooperieren. Damit werden zumindest menschenwürdige Arbeitsbedingungen sowie ein Verbot von Kinderarbeit gewährleistet.</li></ul><table class="contenttable"><thead><tr><td><p class="bodytext"><strong>Firma bzw. Marke</strong></p></td><td><p class="bodytext"><strong>Produktpalette</strong></p></td></tr></thead><tbody><tr><td><p class="bodytext">Bodo Hennig</p></td><td><p class="bodytext">Holzspielzeug: Puppenhäuser und –möbel</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Bruder</p></td><td><p class="bodytext">aus Kunststoff: Spielfahrzeuge aller Art</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Dr. Rolf Hein (Pustefix)</p></td><td><p class="bodytext">Seifenblasen und Zubehör</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">ELKA Toys</p></td><td><p class="bodytext">aus Holz: Kasperletheater, Puppenhäuser, Kaufläden, Spielhäuser, Kindermöbel</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">FG Modellsport</p></td><td><p class="bodytext">Modellbau</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">fischertechnik</p></td><td><p class="bodytext">Baukästen</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Fleischmann</p></td><td><p class="bodytext">Modellbahn</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Geobra Brandstätter (Playmobil)</p></td><td><p class="bodytext">aus Kunststoff: Spielfiguren, Tiere, Autos, Puppenhäuser</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Hermann</p></td><td><p class="bodytext">Plüsch-Teddybären</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">LRP</p></td><td><p class="bodytext">Elektronikteile für Modellbau</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Massoth</p></td><td><p class="bodytext">Zubehörteile für Modellbau/Modellbahn</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">nic</p></td><td><p class="bodytext">Holzspielzeug: Fahrzeuge, Kugelbahnen, Bausteine, Greif- und Lernspielzeug</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">plasticart</p></td><td><p class="bodytext">aus Kunststoff: Rutschfahrzeuge, Spiel- und Schiebefahrzeuge, Bausteine, Bälle, Sandspielzeug</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Puky</p></td><td><p class="bodytext">aus Kunststoff: Kinderfahrzeuge wie Rutscherautos, Laufräder, Dreiräder, Roller, Fahrräder, Go-Carts</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Ravensburger</p></td><td><p class="bodytext">Baby- und Kleinkinderspielzeuge, Spiele, Bücher, Puzzles, Mal- und Bastelzubehör, Experimentierkästen</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Rietze</p></td><td><p class="bodytext">Modellautos</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">rolly toys</p></td><td><p class="bodytext">aus Kunststoff: Tretfahrzeuge und Anhänger</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Rossberg (Heros)</p></td><td><p class="bodytext">Holzspielzeug: Spiele, Bausteine, Puzzles, Bauernhöfe, Fahrzeuge, Lernspielzeug, Werkbänke, Kugelbahnen</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Schipper</p></td><td><p class="bodytext">Malen nach Zahlen</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Schopper</p></td><td><p class="bodytext">aus Metall: Puppenküchen und -herde, Küchenzubehör für Kinder (z.&nbsp;B. Backformen, Kochgeschirr)</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Uhlenbrock</p></td><td><p class="bodytext">Zubehörteile für Modellbahn</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">W&amp;L (Spielspass-Verlag)</p></td><td><p class="bodytext">Kinder- und Gesellschaftsspiele, Puzzles</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Wader</p></td><td><p class="bodytext">aus Kunststoff: Fahrzeuge, Parkgaragen, Kinderküchen, Wasser- und Sandspielzeug</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Walter</p></td><td><p class="bodytext">Holzspielzeug: Baby-Greiflinge, Schiebe- und Nachziehtiere, Greif- und Lernspielzeug</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Wilhelm Schröder (Wilesco)</p></td><td><p class="bodytext">Dampfmaschinen, Kinder-Aufziehspielzeug aus Metall</p></td></tr></tbody></table><ul><li><strong>Verzichten Sie auf Billigspielzeug.</strong> Hier ist die Gefahr, dass Sie gesundheitsschädliche Stoffe enthalten, besonders groß. Kaufen Sie, wenn Sie sparen möchten, lieber gebrauchtes Spielzeug, z.&nbsp;B. auf Flohmärkten und Spielzeugbörsen. Bei Spielsachen, die schon länger in Gebrauch sind, sind Gerüche und gasförmige Schadstoffe meistens schon verdampft.</li><li><strong>Achtung:</strong> Von Uralt-Spielzeug aus den 70er und 80er Jahren sollten Sie besser die Finger lassen. Damals ware vieles, was inzwischen in Kinderspielzeug verboten ist, noch erlaubt und zum Teil in erheblichen Mengen enthalten, etwa Weichmacher in PVC-haltigem Spielzeug. Der Gehalt an Lösemitteln und Formaldehyd reduziert sich zwar mit der Zeit (unbedenklich nach 10 bis 15 Jahren), während Weichmacher oder Schwermetalle aus Farben jahrzehntelang erhalten bleiben!</li><li><strong>Kaufen Sie mit der Nase ein.</strong> Wenn ein Spielzeug „chemisch“, nach „alten Gummistiefeln“ oder aber – zum Überdecken unangenehmer Gerüche – parfümiert riecht (häufig nach Vanille), sollten Sie davon Abstand nehmen. Das gilt sowohl für Plastik- als auch für Holzspielzeug.</li><li><strong>Nehmen Sie Spielzeug vor dem Kauf immer in die Hand.</strong> Überprüfen Sie, ob sich scharfe Ecken und Kanten finden und ob das Spielzeug robust ist. Es dürfen sich keine Knopfaugen oder Schleifen lösen, die eventuell verschluckt werden können, und auch die Nähte von Stofftieren und -puppen sollten sich nicht bei der ersten Benutzung schon lösen.</li><li><strong>Halten Sie sich das Spielzeug auch einmal ans Ohr.</strong> Sprechende Kuscheltiere, Spieluhren, Spiel-Handys oder -Telefone sind oft viel zu laut und können auf Dauer Gehörschäden verursachen. Prüfen Sie am eigenen Ohr, wie laut ein Spielzeug ist, und bedenken Sie, dass Ihr Kind vielleicht stundenlang damit spielt und das Teil ganz begeistert an sein Ohr presst.</li><li><strong>Informieren Sie sich vor dem Kauf.</strong> Sowohl Stiftung Warentest als auch die Zeitschrift ÖKO-TEST (hier ist der Schadstoff- und Umweltaspekt noch stärker berücksichtigt) testen immer wieder Kinderspielzeug. Sie können die Tests auch in Ihrer Verbraucherzentrale einsehen, wenn Sie sich das entsprechende Heft nicht zulegen wollen.</li><li><strong>Kaufen Sie nur Spielsachen, auf denen die vollständige Herstelleradresse oder die Adresse des Importeurs genannt sind.</strong> So wissen Sie, an wen Sie sich im Schadensfall wenden können.</li><li><strong></strong><strong>Zumindest das „CE-Zeichen“ sollte das Spielzeug aufweisen.</strong> Fehlt das Zeichen auf Spielzeug oder Verpackung, ist meist etwas faul. Das GS-Zeichen zeichnet Produkte aus, deren Hersteller es freiwillig auf die gesetzlichen Vorgaben untersuchen ließen und diese zumindest einhalten. Besonders hohe Anforderungen müssen Spielzeuge erfüllen, die das „Spiel gut“-Zeichen tragen oder von ÖKO-TEST für gut befunden wurden – sie sind deshalb empfehlenswert. Mehr zu den verschiedenen Prüfsiegeln für Spielzeug finden Sie unten.</li></ul><div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=kinder-sicherheit%2Fkinder-sicherheit-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Weitere Prüfzeichen und Tipps zum Spielzeugkauf finden Sie hier als Abonnent von &quot;Gesundheit und Erziehung für mein Kind&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Baby</category>
			<category>Schadstoffe vermeiden</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 03:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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