Sie sind hier: Elternwissen.com – Kindergesundheit, Erziehung, Schule, Pubertät » Kinder-Sicherheit » Schadstoffe vermeiden » Bisphenol A: Werden Kinder dick durch Schadstoffe im Plastikfläschen?
t
t

Bisphenol A: Werden Kinder dick durch Schadstoffe im Plastikfläschen?

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Del.icio.us Artikel '<a href="kinder-sicherheit/schadstoffe-vermeiden/art/tipp/bisphenol-a-werden-kinder-dick-durch-schadstoffe-im-plastikflaeschen.html?tx_ttnews%5Bday%5D=&amp;cHash=84892177fef85cf08382f356daeac527" rel="bookmark" title="Permanent Link: Bisphenol A: Werden Kinder dick durch Schadstoffe im Plastikfläschen?">Bisphenol A: Werden Kinder dick durch Schadstoffe im Plastikfläschen?</a>' ausdrucken Artikel '<a href="kinder-sicherheit/schadstoffe-vermeiden/art/tipp/bisphenol-a-werden-kinder-dick-durch-schadstoffe-im-plastikflaeschen.html?tx_ttnews%5Bday%5D=&amp;cHash=84892177fef85cf08382f356daeac527" rel="bookmark" title="Permanent Link: Bisphenol A: Werden Kinder dick durch Schadstoffe im Plastikfläschen?">Bisphenol A: Werden Kinder dick durch Schadstoffe im Plastikfläschen?</a>' weiterempfehlen

Bisphenol A: Werden Kinder dick durch Schadstoffe im Plastikfläschen?

» Schadstoffe wie Bisphenol A bei Kindern sicher vermeiden

Kind mit Plastikflasche

Plastikfläschchen sind praktisch, jedoch nicht ganz unbedenklich. Denn sie enthalten oft den Schadstoff Bisphenol A, der unter Verdacht geraten ist, u.a. Übergewicht zu fördern. Lesen Sie hier, wo Bisphenol A drinsteckt und wie Sie die Belastung Ihres Kindes durch diesen Schadstoff verringern.

Bisphenol A (BPA) ist eine hormonell aktive Substanz, die östrogenartige Eigenschaften aufweist. Akut ist es nur wenig giftig. In Tierversuchen hat sich allerdings gezeigt, dass schon geringfügige Mengen dieses Umwelthormons die Fortpflanzung, das Gehirn und die Organentwicklung negativ beeinflussen können.

Gegenstände aus Polystyrol enthalten Bisphenol A und belasten so auch Kinder

BPA ist die Ausgangssubstanz für den weit verbreiteten Kunststoff Polycarbonat. Dieser wird, da er als „zur Aufbewahrung von Lebensmitteln geeignet“ gilt, z. B. verwendet für Lebensmittelverpackungen, Babyflaschen, Mikrowellengeschirr, Plastikdosen und Getränkeflaschen aus Kunststoff. Da BPA zudem in Kunstharzen, die für Beschichtungen eingesetzt werden, enthalten ist, findet man es auch in der Innenbeschichtung von Konserven- und Getränkedosen, Metalldeckeln von Gläsern und Flaschen, der Oberflächenbeschichtung von Trinkwassertanks. In welchem Ausmaß BPA aus Mikrowellengeschirr oder Kunststoff-Fläschchen in die darin aufbewahrten oder erwärmten Lebensmittel übergeht, muss nach Expertenmeinung noch eingehender untersucht werden.

Bisphenol A vermeiden- Mein Tipp:

Oft sind Kunststoffbehälter für Lebensmittel aus Polycarbonat mit dem Kürzel „PC“ gekennzeichnet. Fehlt es jedoch, können Sie Polycarbonat daran erkennen, dass es hart und kristallklar ist (wie CD-Hüllen). Gesundheitlich unbedenkliches Polypropylen, das ebenfalls für Lebensmittel geeignet ist, ist dagegen etwas flexibler und leicht milchig, also weniger durchsichtig.

 

 

Babys und Kinder sind am stärksten mit Bisphenol A belastet

Bisher galt als vorläufiger Richtwert für die duldbare tägliche Aufnahme von Bisphenol A, die als unbedenklich angesehen wird (so genannter TDI-Wert = tolerable daily intake), eine Menge von 10 Mikrogramm (?g) BPA pro Kilogramm Körpergewicht. 2007 wurde der TDI-Wert EU-weit auf das Fünffache angehoben, also auf 50 Mikrogramm BPA pro Kilogramm Körpergewicht. Auch die Bundesregierung stimmte zu, da sie eine Gefährdung durch BPA für unwahrscheinlich hält. Da beschleicht so manchen Umweltmediziner der Verdacht, dass der bisherige TDI-Wert von der Industrie nicht mehr eingehalten werden konnte. Schätzungen von Experten kommen zu dem Schluss, dass Erwachsene im Schnitt auf bis zu 10 Mikrogramm BPA pro Kilogramm Körpergewicht kommen. Babys im Alter von 6 bis 13 Monaten nehmen hingegen bis zu 13 Mikrogramm BPA pro Kilogramm Körpergewicht auf und liegen damit über dem alten TDI-Wert.

Macht Bisphenol A Kinder dick?

Der Wissenschaftler Frederick vom Saal von der University of Missouri-Columbia stellte 2007 auf einem Kongress aktuelle Forschungsergebnisse zu BPA vor. Er fand heraus, dass Frauen mit einer hohen Konzentration an BPA im Blut mehr wiegen als ihre Geschlechtsgenossinnen mit niedrigen Werten. Auch die Kinder von stark mit Bisphenol A belasteten Müttern waren dicker als der Nachwuchs wenig belasteter Frauen. Ähnliche Effekte waren aus Tierversuchen bereits bekannt: Mäuse, die Bisphenol- A-haltiges Futter bekamen, legten deutlich an Gewicht zu. Vom Saal vermutet deshalb, dass die hormonwirksame Chemikalie den Stoffwechsel beeinflusst und sogar Ungeborene im Mutterleib aufs Zunehmen programmieren könnte.

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Del.icio.us Artikel '<a href="kinder-sicherheit/schadstoffe-vermeiden/art/tipp/bisphenol-a-werden-kinder-dick-durch-schadstoffe-im-plastikflaeschen.html?tx_ttnews%5Bday%5D=&amp;cHash=84892177fef85cf08382f356daeac527" rel="bookmark" title="Permanent Link: Bisphenol A: Werden Kinder dick durch Schadstoffe im Plastikfläschen?">Bisphenol A: Werden Kinder dick durch Schadstoffe im Plastikfläschen?</a>' ausdrucken Artikel '<a href="kinder-sicherheit/schadstoffe-vermeiden/art/tipp/bisphenol-a-werden-kinder-dick-durch-schadstoffe-im-plastikflaeschen.html?tx_ttnews%5Bday%5D=&amp;cHash=84892177fef85cf08382f356daeac527" rel="bookmark" title="Permanent Link: Bisphenol A: Werden Kinder dick durch Schadstoffe im Plastikfläschen?">Bisphenol A: Werden Kinder dick durch Schadstoffe im Plastikfläschen?</a>' weiterempfehlen

Kostenlose Tipps zum Thema "Schadstoffe vermeiden" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Schadstoffe vermeiden" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?

E-Mail:
Datenschutz
ENL-0002-GEN

Die neuesten Kommentare zum Artikel "Bisphenol A: Werden Kinder dick durch Schadstoffe im Plastikfläschen?":

Anzeige: 1 - 2 von 2.
mightywitch schreibt am Sonntag, 08.11.09 01:20:

Hallo!
habe vor kurzem den österreichischen film "plastic planet" von werner boote gesehen. er wird wohl bezeiten auch nach D kommen und ich kann ihn nur jedermann/-frau wärmstens empfehlen! - näheres dazu sowie auch etliche infos rund um das thema gibts auf http://www.plastic-planet.at/

Mums schreibt am Montag, 02.11.09 12:59:

Ich findes es unfassbar, dass diese Schnuller und Babyflaschen noch im Handel sind! Schon wenn es die kleinsten Signale gibt, dass die enthaltenen Stoffe schädlich für unsere Kinder seien könnten, müßten die Supermärkte reagieren. Es kann doch nicht sein, dass alle warten, bis es nach Jahren gesetzlich verboten wird!

 
Lernen und Fördern mit Spaß
Die besten Tipps für die Gesundheit und Erziehung Ihres Kindes:
  • Wie Sie Infekte, Kinderkrankheiten und Beschwerden natürlich, sanft und wirksam behandeln
  • Wie Sie das Immunsystem Ihres Kindes in Bestform bringen
  • Reden Sie mit Ihrem Kind - aber richtig! Welche Worte im Alltag kleine Wunder bewirken
  • Grenzen setzen - warum das schon bei Kleinkindern so wichtig ist
  • ... und vieles mehr!
Jetzt GRATIS testen

 Bitte nehmen Sie mich 30 Tage lang kostenlos in diesen umfassenden Beratungsservice auf. Wenn ich Ihnen innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der ersten Test-Ausgabe keine gegenteilige Mitteilung mache, möchte ich "Gesundheit und Erziehung für mein Kind" regelmäßig erhalten und nutzen. Ich erhalte 30% Kennenlern-Rabatt in den ersten 6 Monaten und bezahle für die ersten 6 Ausgaben nur je 6,86 Euro. Ab der siebten Ausgabe beträgt mein Beitrag dann 9,80 Euro pro Ausgabe. Pro Jahr erscheinen 12 Ausgaben sowie 4 Spezialreports zu Schwerpunkthemen. Den Bezug kann ich jederzeit beenden. Eine kurze schriftliche Mitteilung genügt.

Anrede: *
 
Vorname: *
Nachname: *
Straße und Hausnr.: *
Postleitzahl: *
Stadt: *
Land: *
E-Mail-Adresse: *
Ggf. nach dem Testzeitraum anfallende Beträge zahle ich per:
Kreditinstitut: *
Bankleitzahl: *
Kontonummer: *

Sie können diese Einwilligung jederzeit durch eine formlose Nachricht widerrufen.

meine Adresse für zukünftige Anforderungen merken
KG5905
Datenschutz
SSLDieses Formular wird über eine gesicherte SSL-Verbindung übertragen.
GRATIS: "So entdecken und fördern Sie die Talente Ihres Kindes" und "Erste HIlfe bei Klassenarbeiten"
Amicella Network
t
t

Anzeige

t
t

Erziehungstipps per E-Mai

Über welche Themen möchten Sie von uns regelmäßig und gratis informiert werden?
Datenschutz-Hinweis
An diese E-Mail-Adresse senden wir Ihren Newsletter.
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse niemals an Dritte weiter.
Sie können sich jederzeit über einen Link abmelden.

Elternwissen.kompakt

Ihr medizinisch-pädagogisch kompetenter Ratgeber zu Gesundheits- und Erziehungsthemen!


Elternwissen.Lerntipps

Pisa war gestern - Ab jetzt blüht Ihr Kind in der Schule richtig auf!
t
t

Nettes aus Kindermund :)

Trockenes Wetter: Heute Morgen verließen wir bei dickem Nebel das Haus. Meine Tochter Ira (3 Jahre) fragte: „Warum ist das so staubig?“