Hier kann natürlich nur eine kleine Auswahl aller Schadstoffe vorgestellt werden. Weitere Umweltgifte sowie ausführlichere Informationen finden Sie im Internet beispielsweise unter www.umweltlexikon-online.de oder www.enius.de. Auf www.schadstoffberatung.de erhalten Sie fundierte Informationen über Schadstoffe in Innenräumen und werden auf Alternativen hingewiesen.
Schadstoffe natürlicher Herstellung- Schützen Sie Ihr Kind vor Asbest: natürliches Erdgestein, das sich aus kleinsten Fasern zusammensetzt, welche eingeatmet werden können und in der Lunge „liegen bleiben“, da der Körper sie nicht mehr entfernen kann. A. ist krebserregend (Lungenkrebs, Krebs von Brustfell und Bauchfell = Mesotheliom). Es ist inzwischen verboten, wurde vor 1982 aber in Form von Asbestzement (z. B. Eternit®, Baufanit®),Asbestplatten (Neptunit®, Sokalit®, Baufatherm®), Spritzasbest, Fußbodenbelägen (z. B. Cushion- Vinyl-Platten), Isoliermaterialien, zur Wärmedämmung und in Nachtspeicheröfen eingesetzt.
Schadstoffe zur Bekämpfung von Mücken-DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan): Insektizid, das früher zur Schädlings- und Mückenbekämpfung weit verbreitet war und großflächig eingesetzt wurde. Seit 1972 in Westdeutschland verboten, in Ostdeutschland bis 1989 mit Ausnahmegenehmigung in der Forstwirtschaft und für den Holzschutz auf Dachböden eingesetzt.
Schadstoffe, die sich sogar in Kleidung bei Ihnen und Ihrem Kind wiederfinden -Formaldehyd: wasserlösliches, stechend riechendes Gas, das zu Augen- und Atemwegsreizungen führt. Auch Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Schwindel, Müdigkeit sowie Konzentrationsstörungen treten auf. Es ist erbgutschädigend und im Tierversuch krebserregend. F. ist weit verbreitet; es kommt in Kunststoffen, Spanplatten (Möbel, Fertighäuser!), Textilien, Leder, Kleb- und Schaumstoffen, Kosmetika, Farben sowie Wasch-, Desinfektions- und Reinigungsmitteln vor. Es entsteht zudem bei Verbrennungsprozessen und ist in Tabakrauch enthalten.
Schadstoffe zur Schimmelpilzbekämpfung- Halten Sie Ihr Kind von Holzschutzmittel fern
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Weichmacher in Spielzeugarztkoffer
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Konservierungsmittel, die Holz vor der Zerstörung durch Pilze (Schimmelpilze), Bakterien und Insekten schützen sollen. Verschiedene Holzschutzmittel können chronische Vergiftungen auslösen, so z. B. e Lindan und e Pyrethroide sowie e Pentachlorphenol.
Auch Insektizide enthalten Schadstoffe- Sie sind zwar gut zur Insektenbekämpfung, jedoch nicht für Ihr Kind: Pestizide zur Bekämpfung von Insekten können als Kontakt-, Fraß- und Atemgifte wirken. Sie schädigen in den meisten Fällen das Nervensystem und wirken niemals ganz spezifisch nur auf die zu vernichtenden Insekten, sodass bei langfristigem oder hoch dosiertem Kontakt immer auch Gesundheitsschäden beim Menschen auftreten können.
Lindan: L. ist der Handelsname für das e Insektizid gamma- Hexachlorcyclohexan. Es wird in Westdeutschland seit 1984 nicht mehr verwendet, wurde in Ostdeutschland jedoch noch bis zur Wende eingesetzt. L. ist ein schwer abbaubares Nervengift; es reichert sich in der Umwelt und im Fettgewebe an. L. wurde als Pflanzenschutzmittel, Holzschutzmittel sowie zur Bekämpfung von Kopfläusen und Krätzemilben eingesetzt.










