Schließen
Neu! Erfolgreich aufs Gymnasium
mehr erfahren...
Das Gesamtpaket von Erfolgreich aufs Gymnasium
Sie sind hier: Startseite » Kinder-Sicherheit » Schadstoffe vermeiden » So finden Sie einen schadstofffreien Schnuller für Ihr Baby
t
t

So finden Sie einen schadstofffreien Schnuller für Ihr Baby

So finden Sie einen schadstofffreien Schnuller für Ihr Baby

» Schadstoffe beim Schnuller vermeiden

Baby mit Schnuller

Der Schnuller ist für jedes Baby und Kleinkind ein unverzichtbarer Tröster. Auf Dauer kann er jedoch den Zähnen schaden, und in manchen Modellen stecken sogar Schadstoffe.

Der Saugreflex ist jedem Baby angeboren und dient nicht allein der Nahrungsaufnahme. Denn beim Nuckeln produziert der Körper Hormone, die beruhigend wirken – und Saugen kann sogar die Verdauung fördern.

Sollte der Schnuller für Ihr Baby aus Latex oder Silikon sein?

Latex, hergestellt aus Naturkautschuk, ist robuster als Silikon, wird aber schneller porös und mit der Zeit klebrig. Zudem kann Latex Allergien auslösen. Ein Sauger aus Silikon ist starrer und glatter, jedoch können Babys, die schon Zähne haben, aus dem Silikon leichter Stückchen „abbeißen“ und verschlucken. Spätestens dann, wenn Ihr Baby seinen ersten Zahn hat, sollten Sie auf einen Latexschnuller umsteigen.

Welche Form sollte der Schnuller haben, um Zahnschäden bei Ihrem Baby vorzubeugen?

Kiefergerechte Sauger: Schnuller mit unten abgeflachtem Saugteil (verschiedene Anbieter, z. B. nip, NUK, MAM) sollen der Zunge mehr Raum lassen. Auch die Auflage für die Lippen ist schmaler als bei den folgenden Saugertypen, sodass einem offenen Biss mit vorstehenden Schneidezähnen vorgebeugt wird.

Rundsauger (Kirschform): Bei den Saugern in Kirschform (verschiedene Anbieter, z. B. nip) ist es egal, wie herum sie in den Mund gesteckt werden. Die Form des Saugteils ist der Brustwarze nachgebildet. Das soll einer Saugverwirrung bei Brustkindern vorbeugen.

Schnuller in Tropfenform: Tropfenförmige Sauger (z. B. von Avent) sind den Rundsaugern sehr ähnlich, aber etwas flacher.

Sauger komplett aus Latex: Hier gibt es nur ein einziges Modell, den Goldi Beruhigungssauger, bei dem das Schild genauso weich ist wie der Sauger, der der Brustwarze nachgebildet ist.

Wichtig beim Schnuller: Um Ihr Baby vor Zahnfehlstellungen zu schützen, sollten Sie ihm den Schnuller so selten und so kurz wie möglich geben. Auch kiefergerechte Sauger können bei häufigem Gebrauch zu Zahnfehlstellungen führen!

Gefährlich für Ihr Baby: Manche Schnuller geben Schadstoffe ab

Latexsauger können durch den Herstellungsprozess (Vulkanisieren) krebserregende Nitrosamine enthalten und abgeben. Durch Auskochen des Saugers lassen sich die Schadstoffe reduzieren. Bei einer 2009 von Öko-Test durchgeführten Untersuchung waren der Beauty Baby Beruhigungssauger sowie der Babydream Beruhigungssauger am stärksten belastet. Die Kunststoff-Schilde der Schnuller, die in der Regel aus Polycarbonat bestehen, können Bisphenol A (BPA), eine hormonell wirksame Chemikalie, abgeben. Das hat eine von der Umweltschutz-Organisation BUND durchgeführte Untersuchung ergeben. Mehrere Hersteller (so etwa Mapa, dm-Drogerie Markt und Novatex) reagieren inzwischen auf diese Ergebnisse und werden ab Anfang 2010 auf BPA in der Produktion verzichten.

Mein Tipp für den Schnullerkauf

Achten Sie auf Produkte, die als „Bisphenol-Afrei“ oder „BPA-free“ auf der Packung ausgelobt sind

Schnuller-Hygiene für Ihr Baby ist ganz wichtig

Den Schnuller vor dem ersten Gebrauch abwaschen und auskochen oder im Vaporisator sterilisieren. Bei täglicher Benutzung den Nuckel jeden Tag unter heißem Wasser waschen, ein- bis zweimal wöchentlich auskochen.

Schnuller niemals ablecken, da hierbei Kariesbakterien von den Eltern aufs Baby übertragen werden können.

Schnuller regelmäßig überprüfen. Ist das Saugteil klebrig, rissig oder porös, sollte der Schnuller ausgetauscht werden, ansonsten spätestens alle zwei bis drei Monate.

 

Kostenlose Tipps zum Thema "Schadstoffe vermeiden" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Schadstoffe vermeiden" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?

E-Mail:
Datenschutz

ENL-0002-GEN

Die neuesten Kommentare zu diesem Artikel:

Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel!
Lernen und Fördern mit Spaß
Die besten Tipps für die Gesundheit und Erziehung Ihres Kindes:
  • Wie Sie Infekte, Kinderkrankheiten und Beschwerden natürlich, sanft und wirksam behandeln
  • Wie Sie das Immunsystem Ihres Kindes in Bestform bringen
  • Reden Sie mit Ihrem Kind - aber richtig! Welche Worte im Alltag kleine Wunder bewirken
  • Grenzen setzen - warum das schon bei Kleinkindern so wichtig ist
  • ... und vieles mehr!
Jetzt GRATIS testen
Bitte nehmen Sie mich 30 Tage lang kostenlos in diesen umfassenden Beratungsservice auf. Wenn ich Ihnen innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der ersten Test-Ausgabe keine gegenteilige Mitteilung mache, möchte ich "Gesundheit und Erziehung für mein Kind" regelmäßig erhalten und nutzen. Ich erhalte 30% Kennenlern-Rabatt in den ersten 6 Monaten und bezahle für die ersten 6 Ausgaben nur je 6,86 Euro. Ab der siebten Ausgabe beträgt mein Beitrag dann 9,80 Euro pro Ausgabe. Pro Jahr erscheinen 12 Ausgaben sowie 4 Spezialreports zu Schwerpunkthemen. Den Bezug kann ich jederzeit beenden. Eine kurze schriftliche Mitteilung genügt.
Anrede: *
 
Vorname: *
Nachname: *
Straße: *
Postleitzahl: *
Stadt: *
Land: *
E-Mail-Adresse: *
Ggf. nach dem Testzeitraum anfallende Beträge zahle ich per:
Kreditinstitut: *
Bankleitzahl: *
Kontonummer: *

Sie können diese Einwilligung jederzeit durch eine formlose Nachricht widerrufen.

meine Adresse für zukünftige Anforderungen merken
KG5506
Datenschutz
SSLDieses Formular wird über eine gesicherte SSL-Verbindung übertragen.
GRATIS: "So entdecken und fördern Sie die Talente Ihres Kindes" und "Erste HIlfe bei Klassenarbeiten"
t
t

Anzeigen

Elternwissen.kompakt

Ihr medizinisch-pädagogisch kompetenter Ratgeber zu Gesundheits- und Erziehungsthemen!


Elternwissen.Lerntipps

Pisa war gestern - Ab jetzt blüht Ihr Kind in der Schule richtig auf!
t
t

Nettes aus Kindermund :)

Keine Schuhe für die Tauben: „Barfuß die Vögel!“ soll ich eines Tages ausgerufen haben, als ich Tauben sah, und von dieser Erkenntnis stark betroffen gewirkt haben. Vielleicht war ich drei. Meine Eltern erzählen immer wieder davon. Es muss für sie sehr eindrucksvoll gewesen sein.