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6 Turbo-Übungen für eine bessere Konzentration

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6 Turbo-Übungen für eine bessere Konzentration

» Konzentration verbessern

Wie wichtig Konzentration für den Schulerfolg eines Kindes ist, wissen die meisten Eltern sehr genau. Doch dieses Wissen allein hilft noch nicht dabei, die Aufmerksamkeitsspanne auch wirklich zu verlängern. Mit den folgenden Lerntipps für bessere Konzentration gelingt es Ihnen, die Konzentrationsfähigkeit Ihres Kindes spielerisch zu erhöhen.

Jedes gesunde Kind besitzt die Fähigkeit, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren. Solange eine Handlung seinen Interessen entgegenkommt, lässt es sich kaum ablenken und kann lange Zeit in eine Tätigkeit vertieft sein. In der Regel ist dies gut beim Spielen zu beobachten. Die Aufmerksamkeit eines Kindes bleibt solange gefesselt, bis es das Spiel nicht mehr als lustvoll empfindet und abbricht. Alle Kinder lernen also automatisch, sich über das Versinken in ein spannendes Spiel zu konzentrieren. Je häufiger Kinder dazu die Gelegenheit erhalten, desto weniger Probleme haben sie später mit der Aufmerksamkeit in der Schule.

Langeweile macht unkonzentriert

Sicher haben Sie aber auch schon bemerkt, dass die Konzentration Ihres Kindes besonders rasch nachlässt, wenn es sich langweilt oder desinteressiert ist. Anstatt eine Viertelstunde oder länger konzentriert zu sein, bricht es seine Tätigkeit schnell ab und wechselt zu etwas anderem, Interessanterem über. Genau hier liegt das Problem – sowohl zu Hause als auch in der Schule. Solch ein Verhalten kann nämlich dazu führen, dass Ihr Kind Lern- und Verständnisprozesse immer öfter abbricht, weil seine Konzentrationsfähigkeit nicht stark genug ist.

Es muss lernen, sich auch mit weniger interessanten Inhalten ausdauernd zu beschäftigen. Nur so kann es knifflige Rechenaufgaben bewältigen, lange Texte lesen oder einem Vortrag aufmerksam zuhören. Damit dies gelingt, braucht ein Kind unter anderem gute Lernbedingungen.

Gut für die Konzentration

  • Die jeweilige Aufgabe interessiert Ihr Kind.
  • Ihr Kind fühlt sich insgesamt wohl, ist gesund und hat keine belastenden Sorgen.
  • Ihr Kind ist intellektuell, körperlich und emotional weit genug, um die jeweilige Aufgabe bewältigen zu können.
  • Das Potenzial an ablenkenden Reizen ist klein, die Lernumgebung ist ruhig, und Störungen sind weitgehend ausgeschlossen.

Besonders in der Schule gibt es häufig Situationen, in denen ein Kind sich mit Informationen befassen soll, die es gerade nicht interessieren. Anstatt sich nun von anderen Eindrücken ablenken zu lassen oder seinen Gedanken nachzuhängen, muss es lernen durchzuhalten. Das ist nicht einfach und geht nicht von heute auf morgen.

Mein Tipp

Überprüfen Sie, ob Ihr Kind in seiner Klassenstufe über- oder unterfordert ist. Sprechen Sie unbedingt mit den Lehrkräften und fragen Sie genau nach, in welchen Situationen es Ihrem Kind nicht gelingt, sich ausdauernd zu konzentrieren. Klären Sie auch, ob Ihr Kind möglicherweise neben einem besonders unruhigen Klassenkameraden sitzt und dadurch häufig abgelenkt wird. Vielleicht beeinträchtigt auch eine Dauererkältung, ein Seh- oder Hörfehler, zu wenig Flüssigkeit oder vielleicht ein aktueller Konflikt in der Klasse seine Konzentrationsfähigkeit. Gemeinsam mit der Lehrkraft können Sie bei vielen Punkten Abhilfe schaffen.

Konzentration kann Ihr Kind lernen

Da Sie Ihrem Kind im Unterricht nicht beistehen können, bleibt nur das spielerische Training zu Hause, denn Konzentration ist erlern-, aber nicht erzwingbar. Damit das gelingt muss Ihr Kind Schritt für Schritt die folgenden Fähigkeiten erwerben:

Voll konzentriert bleiben

Anstatt bei den Hausaufgaben auf den Fernseher zu schielen oder beim Mittagessen mit einem Freund zu telefonieren, muss es lernen, eine Tätigkeit ohne Ablenkung von Anfang bis Ende durchzuführen. Seine ganze Konzentration sollte es auf die Dinge richten, die es gerade tut. Bestehen Sie darauf, dass Ihr Kind Angefangenes zu Ende bringt, bevor es mit etwas Neuem beginnt. Sorgen Sie für eine ablenkungsfreie Umgebung, und motivieren Sie Ihr Kind durch Lob.

Sich nicht durch Gedanken aus der Konzentration bringen lassen

Wenn es Ihrem Kind nicht gelingt, die störenden Reize der Umgebung auszuschalten, wird es mit der Konzentration schwierig. Manchmal hilft es, wenn Ihr Kind aufschreibt, was ihm alles durch den Kopf geht. Durch dieses Ritual kann es lernen, die störenden Gedanken loszuwerden. Erst nach dem Lernen kann es sich dann den Zettel durchlesen und die unterbrochenen Gedanken wieder aufnehmen.

Sich nicht von anderen in der Konzentration stören lassen

Zeigen Sie Ihrem Kind, wie es seinen Freunden oder anderen Familienmitgliedern klar mitteilen kann, dass es für die Dauer der Lernphase nicht gestört werden möchte. Das geht z.B. mit einem Stoppschild an der Zimmertür oder mit täglich gleichbleibenden Arbeitszeiten, an die sich die Freunde gewöhnen können.

Mit den folgenden 6 Übungen können Sie die Konzentrationsfähigkeit Ihres Kindes trainieren

1. Große Ohren machen

Bei der Lieblingssendung im Fernsehen wird der Ton so leise wie möglich gestellt, um gerade noch zu verstehen. Wie lange hält Ihr Kind es aus, sich so intensiv zu konzentrieren? Machen Sie aus dem Fernsehen ein Konzentrationsspiel:

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Was tun, wenn mein Kind immer woanders ist im Kopf?

Nach einer Sendung können Sie sich gegenseitig Fragen zum Inhalt und Aussehen stellen, z.B.: „Wie sah die Brille des Vaters aus, welches Auto hat die Mutter gefahren und welche Farbe hatte die Armbanduhr des Kindes?“

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Die neuesten Kommentare zum Artikel "6 Turbo-Übungen für eine bessere Konzentration":

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f.j.neffe schreibt am Sonntag, 16.10.11 17:33:

Meine jahrzehntelangen Untersuchungen für die Ich-kann-Schule haben auch zum Thema KONZENTRATION Tragikomisches gezeigt.
Für jede KONZENTRATION braucht es doch ein ZENTRUM, eine MITTE. Wenn ein Kind sich konzentrieren soll, dann muss es in SEINE MITTE gehen, nicht dahin, wo der Lehrer es haben will. Wenn nun aber alle Lock- und Nötigungsmanöver des Pädagogen das Kind nicht an die von ihm verlangte Stelle bringen sondern die intelligenten Kräfte im Kind gegen diese plumpe Behandlung wehren, dann steigert der lebensblinde Lehrplanvollzugsbeamte seine Bemühungen noch, um danach - wie er glaubt, zu Recht - beklagen zu können, dass das Kind nicht bei der Sache sei und unter Konzentrationsstörungen leide.
Schauen wir genau hin: Natürlich hat das Kind Konzentrationsstörungen, wenn es vom Lehrer dauernd von seinem Zentrum weggenötigt wird. Aber die intelligenten Kräfte in ihm verteidigen - sehr konzentriert - das Leben gegen Dummheit und Sturheit. Und das sowohl zum Überlebensvorteil des Kindes als auch des Pädagogen. Wenn wir Menschen uns nach Belieben auf jedes papierene Lehrziel hinbiegen ließen, könnte man auf diese Weise ein halbes Volk in einigen Jahrzehnten durch Dummheit ausrotten.
Wenn ich aber die Genialität des Geistes im Kind erkenne und anerkenne, wenn ich überhaupt einmal hindenke, wo sein Zentrum sein könnte und was dort alles ist, dann stehe ich am Beginn einer großartigen Entwicklung. Im Zentrum des Menschen sind alle entscheidenden Lebenskräfte des Menschen. Wenn ich die achte, anerkenne, stärke, als Freunde gewinne, dann bringt eine SOG-KRAFT gerade das hervor, was die Pädagogik mit ihrem plumpen DRUCK nur immer mehr vergrault und in die Flucht schlägt.
KONZENTRATION ist zum wenigsten ein Problem der Kinder; wir Erwachsenen sind es, die damit fast immer fast alles verkehrt machen. Es ist an UNS, zu lernen. Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

 
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  • Ihr Kind ist motivierter und hat mehr Lust auf Lernen, weil es mehr Erfolgserlebnisse erfährt.
  • Ihr Kind hat spürbar mehr Freizeit und hat mehr Zeit zum Spielen, weil es seine Hausaufgaben zügiger erledigt.
  • Ihr Kind bekommt automatisch mehr Selbstbewusstsein, weil es spürt, dass es erfolgreich ist.
  • Sie fördern Ihr Kind ganzheitlich – es werden alle Sinne Ihres Kindes beim Training berücksichtigt.
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