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Diktat üben und schreiben
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5 Diktat-Expertentipps für Sie und Ihr Kind

Rechtschreibung mit Diktaten üben

Diktate verursachen bei vielen Kindern Leistungsdruck und Notenangst, sodass sie ihr Wissen in der Prüfungssituation nicht vollständig abrufen können. Lesen Sie, was Ihrem Kind gegen Lampenfieber und Versagensangst beim Diktat hilft. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Diktate verbreiten auch deshalb so viel Angst, weil sie keine eigene Gestaltungsmöglichkeit bieten. Bei einem Aufsatz kann Ihr Kind kreativ sein und durch eine tolle Geschichte andere Fehler wettmachen. Bei einem freien Text kann es schwierige Wörter vermeiden oder mit Ruhe und ohne Druck überlegen, welche Rechtschreibregel jeweils angewendet werden könnte. Bei einem Diktat gibt es diese Möglichkeiten nicht. Der zu schreibende Text steht unwiderruflich fest und das Tempo, in dem gearbeitet wird, auch. Kein Wunder, dass Diktate vielen Kindern bis in die Pubertät hinein noch Angst machen.

Tipp 1: Mini-Diktate wecken die Lust am Schreiben

Motivation ist der Schlüssel zum Lernen, das gilt auch beim Diktatschreiben. Wenn Ihr Kind erst einmal die Lust verloren hat und nur Misserfolge erwartet, wird es schwer. Bauen Sie vor, und üben Sie in unregelmäßigen Abständen durch „Mini-Diktate“ zu Hause. Das kann ganz spielerisch sein und sollte völlig ohne Leistungsdruck erfolgen.

  • Diktieren Sie den Einkaufszettel, möglichst in ganzen Sätzen.
  • Diktieren Sie eine Notiz an jemanden, vielleicht an Oma oder eine Freundin.
  • Bitten Sie Ihr Kind, schnell einen Gedanken aufzuschreiben, den Sie sonst vergessen.
  • Diktieren Sie ein Lieblingsrezept Ihres Kindes, damit es dieses niemals vergisst.
Mini-Diktat: Mori hat Hunger (Klasse 2/3)

Beim Abendessen fühlt Leon ein Kratzen an seinem Stuhlbein. Als er unter den Tisch schaut, sieht er sein Meerschweinchen Mori. Es knabbert vor Hunger am Holz. Schnell gibt er ihm Futter. Dann kann die Familie weiteressen.

Sehen Sie sich anschließend den Text an, und heben Sie die richtig geschriebenen Wörter hervor, und ignorieren Sie die Fehler zunächst. „Toll, dass du das Wort Stuhlbein schon richtig geschrieben hast! Da ist dir wohl das lange -u- aufgefallen, weil du das Dehnungs-h dahintergeschrieben hast.“

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