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Texte verstehen und behalten leicht gemacht

5-Punkte-Plan, um Texte besser zu verstehen

Informationen aus Texten herausfiltern, behalten und strukturiert wiedergeben.

Texte dienen in fast jedem Unterrichtsfach, spätestens ab der Mittelstufe, als Arbeitsgrundlage und deren Niveau nimmt im Schulverlauf stetig zu. Textarbeit kommt eine immer wichtigere Rolle ein und muss geübt werden. Hier erhalten Sie einen 5-Punkte-Plan dafür. 

Expertenrat von 

Mit der folgenden 5-Schritte-Methode kann sich Ihr Kind das Lesen, Verstehen und Behalten von Sachtexten erleichtern und sein Textverständnis grundsätzlich trainieren.

Schritt 1: Genau lesen und Überblick verschaffen

Beim ersten Lesen sollte Ihr Kind in aller Ruhe und ohne zu unterstreichen den Text ganz durchlesen. Dabei kann es bereits auf folgende Textmerkmale achten (Fragen oder Unverständliches sollten im Text sofort markiert werden!):

  1. Die Textüberschrift und Untertitel
    Sofern vorhanden, beziehen sich diese in der Regel auf das zentrale Thema des Textes. Auf wichtige Inhalte deuten auch Zwischenüberschriften hin.
  2. Die Einleitung und die ersten Sätze
    Diese geben meist einen kurzen Überblick über den gesamten Textinhalt oder das Hauptthema des Textes.
  3. Das Textende und die letzten Sätze
    Häufig wird hier das Wesentliche noch einmal zusammengefasst.
  4. Hervorhebungen
    Fett oder kursiv gedruckte Wörter sowie farbliche Markierungen deuten meistens auf wichtige Inhalte hin.

Schritt 2: Den Text in Sinnabschnitte unterteilen

Zunächst unterteilt Ihr Kind den Text in einzelne Sinnabschnitte. Dabei helfen die folgenden Fragen: Wo beginnt ein inhaltlicher Teilabschnitt, und wo endet er? Wo beginnt der nächste Sinnabschnitt? Wenn möglich, sollte Ihr Kind hier schon Sinnabschnitte mit Schlüsselwörtern oder eigenen Zwischenüberschriften versehen.

Schritt 3: Wichtige Schlüsselwörter finden und markieren

Innerhalb der Sinnabschnitte sollte Ihr Kind nun nach wichtigen Schlüsselwörtern suchen und diese zunächst mit einem Bleistift unterstreichen. In der Regel wird am Anfang nämlich immer zu viel unterstrichen. Beim zweiten Durchgang kann Ihr Kind einen roten Stift zum Unterstreichen verwenden und anschließend alle überflüssigen Bleistiftmarkierungen wieder wegradieren. Manchmal finden sich in einem Sinnabschnitt aber keine passenden Schlüsselwörter, sodass Ihr Kind diese selbst (er)finden muss. Wird in einem Textabschnitt beispielsweise zwar das Verhalten eines Tigers vorgestellt, aber das Wort „Verhalten“ nicht genannt, so muss Ihr Kind diesen Begriff selbst finden. Schlüsselwörter funktionieren, wie das Wort schon sagt, wie Schlüssel zum Gedächtnis. Auch wenn Ihr Kind den markierten Text oder die einzelnen Schlüsselwörter erst nach einiger Zeit wieder anschaut, erinnert es sich leicht an viele weitere Informationen, die es zusammen mit dem Schlüsselwort in seinem Gedächtnis gespeichert hat.

Schritt 4: Zusatzinformationen unterstreichen

Wichtige Zusatzinformationen zu den Schlüsselwörtern sollten ebenfalls markiert werden, zum Beispiel mit einem dünnen grünen Stift. Auch hier sollte Ihr Kind nicht zu viel unterstreichen, denn sonst wird der Text schnell unübersichtlich.

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Als Leser des "Pubertäts-Überlebensbriefes" lesen Sie hier noch, mit welchen Methoden Ihr Kind die Informationen am Besten lernt und behält.

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