Kommentare:
Diktate üben, Diktat
© auremar - Fotolia.com

So nehmen Sie dem Diktat den Schrecken

Diktate üben

Üben Sie zu Hause mit Ihrem Kind, wie es sich in schwierigen Diktatsituationen verhalten kann. Wenn Ihr Kind gelernt hat, Problemsituationen aktiv anzugehen, fühlt es sich sicherer und kann bessere Leistungen erbringen. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Beim Erlernen der Rechtschreibung ist es wie bei allen schwierigen Fähigkeiten. Ohne Üben geht gar nichts. Nur wenn ein Kind regelmäßig schreibt, kann es später ein sicherer Rechtschreiber werden. Dazu reicht es auch nicht, viel zu lesen, wie neuste Untersuchungen bestätigen. Schreiben trainieren Kinder auf vielfältige Art und Weise – und das ist auch gut so. Diktate können ein Teil des Rechtschreibtrainings sein, besonders in der Schule, auch wenn sie in vielen Bundesländern nicht mehr zwingend vorgeschrieben sind. Als ein Baustein von vielen, zielgerichtet, motivierend und mit der richtigen Vorbereitung können sie dennoch durchaus noch sinnvoll sein.

Das Wort „Diktat“ hat seinen Ursprung im Lateinischen, was übersetzt „Nachschrift“, „Niederschrift“ bedeutet. Im Diktat sollen Schüler ihre gelernten Rechtschreibkenntnisse im Text zeigen und anwenden, und zwar regelmäßig. Einmal im halben Jahr einen Text schreiben und diesen am Ende zensieren, bringt gar nichts. Das regelmäßige Üben bei den Hausaufgaben nach einem festen Schema trainiert dagegen die Rechtschreibsicherheit.

„Sieh mal, wie gut ich bin!“

Wenn Ihr Kind mit diesem Ausruf stolz sein Diktat zu Hause zeigt, hat es wahrscheinlich eine clevere Lehrerin, die weiß, wie Kinder zu motivieren sind. Lauf-, Partner- oder Dosendiktate machen Spaß und hinterlassen durch die abschließende Selbstkorrektur ein gutes Gefühl. Klassische Diktate, bei denen schon mit einem Fehler keine Eins mehr zu erreichen ist, haben hingegen den umgekehrten Effekt: Sie demotivieren. Trotz des Übens zu Hause machen die meisten Kinder in der Prüfungssituation kleine Fehler, die sich dann gleich gravierend auf die Note auswirken. Ärgerlich!

Diesen Artikel weiterlesen?
mehr erfahren...

Kennen Sie die häufigsten Fehlerquellen beim Diktatschreiben? Wie Sie darauf am besten reagieren, erfahren Sie als Abonnent von "Lernen und Fördern mit Spaß!" an dieser Stelle!

Diesen Artikel freischalten

Dies ist ein Premium-Inhalt auf Elternwissen.com, der nur Abonnenten unserer monatlichen Eltern-Ratgeber angezeigt wird.

Wenn Sie diesen Artikel weiterlesen möchten, können Sie hier ein 30-tägiges Test-Abonnement abschließen.

Bitte wählen Sie Ihr Wunsch-Produkt aus:

Sie sind bereits Premium-Mitglied?

Geben Sie hier Ihren Benutzernamen und Passwort ein:

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten

Kommentare zu "So nehmen Sie dem Diktat den Schrecken"

Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden.
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Aufsatz" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Aufsatz" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?