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Die besten Lerntipps gegen Stress bei den Hausaufgaben in der Grundschule

Probleme bei den Hausaufgaben vermeiden

Erinnern Sie sich noch an Ihre eigenen Hausaufgaben? Dann wissen Sie wahrscheinlich auch, wie langweilig, eintönig oder spaßfrei Hausaufgaben sein können. Probleme bei den Hausaufgaben sind ganz normal, können aber trotzdem sehr anstrengend sein. Wir zeigen Ihnen Lerntipps, mit denen Ihr Kind seine Hausaufgaben in der Grundschule zügig bewältigen kann. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Hausaufgaben sind Bestandteil des schulischen Lernens, denn durch die aktive Wiederholung des vormittäglichen Schulstoffes bleibt mit den Hausaufgaben das erarbeitete Wissen viel besser haften. Bis zu einer Stunde sollen Grundschulkinder daher pro Tag darauf verwenden, im Unterricht gelernte Inhalte durch Hausaufgaben zu festigen, sich auf ein neues Thema vorzubereiten oder Vokabeln zu lernen. Das ist eine sinnvolle Regelung, wenn keine Probleme bei den Hausaufgaben auftreten, d.h. wenn die Schülerinnen und Schüler nicht überfordert werden und ihre Hausaufgaben selbstständig erledigen können. Die Realität bei Hausaufgaben sieht oft anders aus: Für viele Eltern sind die Hausaufgaben am Nachmittag ein Nervenkrieg, weil sie sich für den Schulerfolg ihrer Kinder verantwortlich fühlen.

Bei den Hausaufgaben kann vieles schiefgehen:

  • Das Kind weiß nicht, welche Hausaufgaben es machen muss.
  • Das Kind ist müde und erschöpft und hat keine Lust auf Hausaufgaben.
  • Das Kind ist unkonzentriert und unterbricht seine Hausaufgaben ständig.
  • Das Kind versteht die Hausaufgaben nicht.
  • Das Kind wird bei den Hausaufgaben ständig unterbrochen.
  • Das Kind braucht Unterstützung bei den Hausaufgaben, will aber die Hilfe seiner Eltern nicht annehmen, so dass es ständig zu Machtkämpfen kommt.
  • Das Kind unterschlägt Hausaufgaben.

Probleme bei den Hausaufgaben: Klare Regeln helfen den Eltern

Grundsätzlich gehört das Thema Hausaufgaben bei Schwierigkeiten erst mal ins Lehrergespräch oder auf den Elternabend. Dort sollte für jede Klasse geklärt werden, wie viel Zeit die Schülerinnen und Schüler maximal an den Hausaufgeben sitzen dürfen. Außerdem muss klar vereinbart werden, welche Möglichkeiten Eltern haben, wenn das Kind die Hausaufgaben nicht in der vereinbarten Zeit bewältigen kann.

  • Soll das Kind dann länger an den Hausaufgaben sitzen?
  • Soll es nach der festgelegten Zeit mit den Hausaufgaben aufhören?
  • Können nicht gemachte Hausaufgaben am Wochenende nachgeholt werden?
  • Gibt es eine Kontrolle darüber, ob die Kinder möglicherweise zu viele Hausaufgaben aufhaben?

Auf der Grundlage solcher Vereinbarungen können Sie mit Ihrem Kind viel besser an den Hausaufgaben arbeiten. Die schulischen Rahmenbedingungen sind klar, nun gilt es nur noch feste Regeln für den Nachmittag zu finden. Je konsequenter und regelmäßiger Ihr Kind seine Hausaufgaben erledigt, desto stärker werden sie ganz normaler Bestandteil des Alltags. Die Frage, ob Hausaufgaben gemacht werden müssen oder nicht, tritt dann gar nicht mehr auf. Eine tägliche Arbeitszeit für Hausaufgaben in der Grundschule von einer halben bis zu einer Stunde wird so für Ihr Kind selbstverständlich. Abweichungen von dieser Regel sind natürlich möglich, sollten aber die Ausnahme bleiben.

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Kommentare zu "Die besten Lerntipps gegen Stress bei den Hausaufgaben in der Grundschule"

  • Anonym schreibt am 14.10.2010

    Als Ich-kann-Schule-Lehrer finde ich das, was die Du-musst-Schule über Hausaufgaben sagt, einfach haarsträubend dumm.
    Schon der Lehrer hat seinen Job so doof gelernt, dass er sich jeden Tag dafür aufs Neue plagen muss - da sollen die Kinder auch nicht so einfach davonkommen. Oft genug haben sie sich auch den ganzen Vormittag gegen die für sie vorgesehenen päd. Wohltaten gesträubt - da kann man sich endlich mit Hausaufgaben revanchieren.
    Bei meiner verstorbenen Kollegin H.Prem haben alle (!) Kinder in 1/3 der üblichen Zeit (1/2 Jahr statt 1 1/2 Jahre) richtig (!) und vor allem gern (!) Lesen & Schreiben gelernt. Frau Prem brauchte dafür keine (!) Hausaufgaben. Dies nur als ein Beispiel.
    Und was soll denn, bitteschön, mit Hausaufgaben gefestigt werden??? Wenn ich mir anschaue, wie verspannt, und verkrampft Kinder aus der Schule herauskommen, dann ist doch wohl überlebensnotwendig, diesen Energiestau erst einmal zu lockern und zu lösen und nicht noch mehr zu verefstigen. Diese Pädagogik denkt ganz offensichtlich mit toten Modellen, die sich nicht bewegen. Bei LEBEwesen ist genau das Gegenteil notwendig: Da muss Gelerntes in LEBENDIGE Muster integriert und nicht das Lebewesen totgefestiogt werden.
    Das konkrete Bild am Anfang zeigt ganz genau, wie die Schule die Kinder auf die Hausaufgabe eingestellt hat. Oft genug schickt sie sie geradezu mit Antipathie ans Werk; das ist einfach nur kriminell dumm. Denn das Gedächtnis kann nicht selektieren und alles eben in dieser von der Pädagogik vorgegebenen Qualität speichern. Das heißt, es speichert gar nicht das zu Lernende sondern vor allem einen Riesenberg von Wut, Zorn, Versagensangst, Aggression und dergleichen mehr. Irgendwo in diesem Misthaufen wird auch der \"Lernstoff\" abgelagert, aber wer findet ihn da noch? So werden nur Probleme über Probleme eingeübt und gespeichert - das ist ein grob fahrlässiger Umgang mit dem Leben, der immer mehr Wege in eine gute Zukunft verbaut.
    Der sog. NERVENKRIEG mit den Eltern ist sehr sinnvoll.
    Bei genauer Untersuchung zeigen sich die Schutzmechanismen des UNBEWUSSTEN, das fürs Überleben zuständig ist, und sich nicht grenzenlos viel pädagogische Dummheiten gefallen lassen kann. (Über-)Leben geht vor Pädagogik.
    Würden wir jede konkrete Situzation konkret auf die Botschaft des Unbewussten hinterfragen, kämen a) alle unsere dummen päd. Fehler heraus, wir würden sie b) einfach korrigieren und nicht, wie üblich mit Tricks und Gewalt, durchzudrücken versuchen, und das würde uns c) ganz enorm viel Energie sparen und mit vioel geringerem Aufwand viel bessere Ergebnisse erreichen lassen.
    Wir eine Aufgabe in ICH-KANN-Qualität gestellt, dann hat sie SOG-Wirkung und dann WÄCHST man durch ihre Erledigung. In unseren Du-musst-Schulen, nicht nur die Schüler, auch die Lehrer und die Eltern erschöpfen ihre Kräfte nur sinnlos bis hin zum Burnout an der schäbigen Qualität, die Aufgaben da fast immer haben.
    Die erste Aufgabe von Hausaufgaben ist es, die Kinder für die Aufgabe und ihre dadurch mögliche PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG zu begeistern. Frau Prem erreichte, wie oben erwähnt, ihre Lehrziele ohne Hausuafgaben. Ihr Lehren war aber so interessant, dass die Kinder von sich aus gerne zu Hause diese Qualität nochmals erleben wollte. Drum legte Frau Prem \"freiwillige Blätter\" bereit.
    Die SOG-Wirkung, das Grundprinzip der neuen Ich-kann-Schule, ist das Maß, für sinnvolle, dem Persönlichkeistwachstum dienliche Aufgaben.
    Ich grüße Freundlich.
    Franz Josef Neffe, DCI
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