Kommentare:
© Syda Productions - Fotolia.com

Reizthema Hausaufgaben: Wie Sie mit Ihrem Kind richtig üben

Bessere Note

Vermiesen die Hausaufgaben Ihnen regelmäßig die Nachmittage, weil Ihr Kind einfach nicht fertig wird? Oder endet es häufig damit, dass Sie ihm doch wieder helfen, damit es am nächsten Tag nicht mit leerem Heft in die Schule geht? Leider führen die Hausaufgaben in vielen Familien fast täglich zu Streit, manchmal sogar zu Tränen. Lesen Sie hier, was Sie beachten müssen, damit die Hausaufgaben in Zukunft störungsfrei und zielorientiert erledigt werden können. 

Expertenrat von 
Annette Holl, Grundschullehrerin

Die 7 häufigsten Probleme bei den Hausaufgaben

In Elterngesprächen sind die Hausaufgaben ein häufiges Thema. Viele Eltern berichten mir von nervenaufreibenden Stunden, die sie fast täglich mit ihrem Sprössling erleben. Dabei geht es immer wieder um dieselben Probleme.

  1. „Mein Kind weiß nicht, was es aufhat.“  
    Wahrscheinlich hat das Kind kein Hausaufgabenheft, in dem es sich notiert, was zu tun ist. Manche Kinder benutzen es auch einfach nicht.
  2. „Mein Kind braucht mehrere Aufforderungen, um mit den Hausaufgaben anzufangen.“ 
    Das strapaziert die Nerven der Eltern und führt dazu, dass die Hausaufgaben mehr Zeit kosten als nötig.
  3. „Mein Kind sitzt ratlos vor seinen Hausaufgaben.“
    Obwohl die Hausaufgaben eigentlich Stoff aus der Schule vertiefen sollen, braucht das Kind viel Hilfe von den Eltern.

  1. „Mein Kind unterbricht die Hausaufgaben mehrfach.“ 
    Das Kind arbeitet unkonzentriert, weil es nach dem Schultag zu müde ist, sich ablenken lässt oder geistig schon bei der Klavierstunde bzw. der Verabredung mit dem Freund ist.
  2. „Mein Kind sitzt sehr lange an den Hausaufgaben.“ 
    Die Hausaufgaben sollten in den Klassen 1 und 2 nicht länger als 30 Minuten sowie in den Klassen 3 und 4 höchstens eine Stunde dauern. Das ist in vielen Familien utopisch.
  3. „Mein Kind will keine Hilfe annehmen.“ 
    Immer wieder gibt es Kinder, die aus falsch verstandenem Stolz oder schlicht (vor-)pubertären Anwandlungen lieber mit fehler- oder lückenhaften Hausaufgaben in die Schule gehen, als sich helfen zu lassen.
  4. „Mein Kind macht seine Hausaufgaben (oder einen Teil) nicht.“ 
    Meist erfahren die Eltern dies durch Mitteilungen oder Anrufe des Lehrers, in denen das Nachholen verlangt oder auch ein Termin für das Nachsitzen angekündigt wird. Sind die Hausaufgaben auch bei Ihnen ein Reizthema, und kommen Ihnen einige dieser Punkte bekannt vor? Ihr Ärger ist verständlich.

Bitte bedenken Sie aber, dass die täglichen Diskussionen mit Ihrem Kind seinen Hausaufgaben Frust noch mehr verstärken. Ihr Kind ärgert Sie bestimmt nicht bewusst, sondern ist selbst frustriert, weil die Hausaufgaben ihm immer wieder den Nachmittag ruinieren. Versuchen Sie, nicht emotional oder gekränkt zu reagieren. Atmen Sie tief durch, und gehen Sie am nächsten Tag mit neuem Elan an die Sache.

Diesen Artikel weiterlesen?
mehr erfahren...

Lesen Sie hier exklusiv weitere Tipps als Abonnent von "Lernen und Fördern mit Spaß"

Diesen Artikel freischalten

Dies ist ein Premium-Inhalt auf Elternwissen.com, der nur Abonnenten unserer monatlichen Eltern-Ratgeber angezeigt wird.

Wenn Sie diesen Artikel weiterlesen möchten, können Sie hier ein 30-tägiges Test-Abonnement abschließen.

Bitte wählen Sie Ihr Wunsch-Produkt aus:

Sie sind bereits Premium-Mitglied?

Geben Sie hier Ihren Benutzernamen und Passwort ein:

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten

Kommentare zu "Reizthema Hausaufgaben: Wie Sie mit Ihrem Kind richtig üben"

Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden.
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Hausaufgaben" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Hausaufgaben" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?