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10 Tipps für mehr Konzentration bei Ihrem Kind

Konzentrationstipps für mehr Ruhe

Jedes gesunde Kleinkind ist neugierig und interessiert. Ein hoher Bewegungsdrang ist ganz normal. Und trotzdem gibt es Kinder, die kaum stillsitzen oder sich aufs Spielen konzentrieren können. Es fehlt ihnen die Ruhe, beim Essen am Tisch zu bleiben, und das Einschlafen am Abend gerät nicht selten zum Drama. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihrem Kind helfen können, zur Ruhe zu finden und sich zu konzentrieren. 

Expertenrat von 

10 Konzentrationstipps für mehr Ruhe und Konzentration für Ihr Kind

  1. Ein regelmäßiger Tagesablauf mit festen Zeiten ist gerade für unruhige Kinder besonders wichtig. Rituale ordnen das Leben und geben dem Alltag Struktur. Sie schenken Ihrem Kind Ruhe und Kraft. Besonders wichtig ist ein beruhigendes Abendritual, damit Ihr Kind sich schon auf das Einschlafen einstellen kann.
  2. Bitte unterbrechen Sie Ihr Kind nicht beim Spielen. Es verliert sonst schnell die Freude daran, sich selbstständig und konzentriert mit einer Sache zu beschäftigen. Sollte es doch einmal nötig sein, Ihr Kind zu unterbrechen, etwa weil ein wichtiger Termin ansteht, sollten Sie ihm das frühzeitig sagen, damit es sich darauf einstellen kann. Erinnern Sie es dann fünf bis zehn Minuten, bevor es sein Spiel endgültig beenden muss, noch einmal daran.
  3. Geben Sie Ihrem Kind ausreichend Möglichkeit, im Freien zu toben und sich in der Natur zu beschäftigen. Eine Studie belegt, dass es einen Unterschied macht, ob unruhige Kinder sich in einem Innenraum, etwa in einer Turnhalle, austoben oder aber im Grünen, beispielsweise in einem Park oder in einem bepflanzten Innenhof. Unruhe und Konzentration besserten sich nach Aktionen im Grünen stärker. Gehen Sie mit Ihrem Kind möglichst oft zu Fuß. Auch wenn es „nur“ ein Spaziergang in der Stadt ist, ist der allemal besser für Ihr Kind, als mit dem Auto irgendwohin gebracht zu werden.

  1. Lassen Sie Ihr Kind kreativ werden. Zappelkinder, vor allem Jungen, haben allerdings häufig wenig Spaß daran, ruhig am Tisch zu sitzen und konzentriert zu malen oder zu basteln. Hier kommt es auf das richtige Angebot an: Ideal sind Sand und Erde, in Verbindung mit Wasser. Das Matschen fördert nicht nur die Feinmotorik, sondern verschafft kleinen Baumeistern auch Erfolgserlebnisse. So macht es auch unruhigen Kindern Spaß, längere Zeit bei einer Sache zu bleiben und konzentriert etwas zu erschaffen.
  2. Balancieren fördert das körperliche und das seelische Gleichgewicht. Nutzen Sie für Ihr Kind jede Balanciermöglichkeit, die sich bietet: Baumstämme, Mauern, große Steine oder Randsteine. Beim Balancieren muss Ihr Kind sich ganz auf diese Tätigkeit einlassen, sonst kippt es um oder rutscht ab – eine wunderbare Möglichkeit, die Konzentration zu fördern.
Balancieren als Konzentrationsübung
Vielleicht haben Sie einen Gang oder Flur mit glattem Boden in Ihrer Wohnung. Hier können Sie mit farbigem Isolierband oder Malerkrepp (lässt sich besonders leicht wieder entfernen) eine Linie auf den Boden kleben, auf der Ihr Kind, wann immer es möchte, balancieren kann. Um den Schwierigkeitsgrad zu steigern, können Sie einen Abschnitt z. B. im Zickzack kleben.
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