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Träumsuse und Zappelphilipp: Welche Konzentrationsmethoden Ihrem Kind helfen

Lerntipps für mehr Konzentration

Fehlende Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeitsstörungen bereiten immer mehr Kindern in der Schule große Probleme. Das kann fatal sein, denn die Aufmerksamkeit und das Konzentrationsverhalten eines Kindes entscheiden oft darüber, wie gut es letztlich in der Schule abschneidet. Mit einigen Übungen und etwas Training können Sie Ihrem Kind helfen. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Ihr überaktives oder sehr verträumtes Kind seine Konzentrationsfähigkeit steigern kann. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Fallbeispiel 1: Träumerin Hannah lässt sich leicht ablenken

„Wie interessant die vielen Schatten sind, die meine Finger beim Schreiben im Licht der Lampe auf mein Heft werfen“, denkt sich Hannah und bewegt fasziniert ihre Hand im Licht der Deckenlampe, während ihre Lehrerin den nächsten Satz des Diktats vorliest. Hannah bekommt ihn nicht mit, weil sie mal wieder abgelenkt ist. Das passiert Hannah ständig, besonders dann, wenn sich der Schultag dem Ende entgegenneigt und sie nicht mehr so viel Energie hat, sich zu konzentrieren. Die Beschäftigung mit dem Schattenwurf ihrer Hand ist für Hannah sicher lehrreich, passt aber leider gerade nicht zu den schulischen Anforderungen. Das wird sich negativ in ihrer Note niederschlagen.

Verträumte Kinder haben weniger Erfolgserlebnisse in der Schule

Auch wenn Hannah weiß, dass es wichtig wäre aufzupassen, gelingt ihr das oft nicht gut. Die Konsequenzen sind fehlende Informationen (zum Beispiel bei den Hausaufgaben), Ermahnungen von den Lehrkräften und demzufolge immer wieder auch schlechte Noten. Viele Eltern kennen das Problem ihrer Kinder von den Hausaufgaben, die oft nur mit geduldiger und intensiver Unterstützung fertig gestellt werden. Aber in der Schule sind die Eltern nicht dabei, können die Situation nicht beobachten, können nicht eingreifen oder helfen. Ein Gespräch mit den Lehrern bringt sie oft auch nicht weiter, denn Lösungen für das verträumte Kind sind nicht leicht zu finden oder umzusetzen.

Nicht jede Träumerei ist gleich bedenklich

Nicht jede Träumerei muss „behandelt“ werden. „Jetzt pass doch mal auf…“ ist ein Ausspruch, den sicher viele Kinder hören, auch wenn sie im Allgemeinen nicht besonders langsam oder verträumt sind. In den vollgepackten Tagen einer modernen Familie ist Zeit ein kostbares Gut, das eigentlich immer zu knapp ist. Auch in der Schule führen umfangreiche Lehrpläne und hohe Erwartungen dazu, dass immer alles schnell gehen muss. Für Träumereien ist da keine Zeit, obwohl Kinder noch viel mehr in ihrer Fantasiewelt leben, als Erwachsene und solche Entspannungszeiten dringend brauchen. Der Zeitdruck ist vor allem für langsame, sensible, kreative, fantasievolle Kinder und ihre Eltern nicht leicht auszuhalten. Ob hinter dem Verhalten eines extrem verträumten oder auch eines sehr unruhigen, impulsiven Kindes ein medizinisches Problem, zum Beispiel ADHS, Autismus, KISS (Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung) oder Ähnliches steckt, kann nur ein erfahrener Arzt klären.

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