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Träumende Kinder haben es mitunter schwer im Schulalltag

Wie Sie Ihrem “Träumer”-Kind den Schulalltag erleichtern.

3 Tipps für einen „traumfreien“ Schultag

Die so genannten Träumer langweilen sich eigentlich nie und können an nahezu jedem Ort mit wenig Aufwand zufrieden gestellt werden. Problematisch wird es erst, wenn solche Kinder mit hohen Leistungsanforderungen oder engen Zeitplänen konfrontiert werden. Lesen Sie in diesem Artikel, mit welchen 3 einfachen Tricks Sie den Schulalltag mit Träumern besser bewältigen können. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Wie Träumer keine Zeit verschwenden

Damit der Tages-Plan zunehmend von positiven Symbolen bestimmt wird, gebe ich Ihnen ein paar Hinweise und Tipps, wie der Träumer in seinem Verhalten unterstützt werden kann.

So kommen Träumer kurz und knapp durch den Morgen:

Träumer sollten morgens nur das Notwendigste erledigen, um Zeit zu sparen und den Tag nicht mit Stress zu beginnen. Stellen Sie Ihrem Kind einen Wecker, der auch einen Wiederholungsweckruf hat. Kalkulieren Sie genügend Zeit ein. Muss Ihr Kind um 7.30 Uhr die Wohnung verlassen, sollte der Wecker um 6.15 Uhr zum ersten Mal klingeln. Das zweite Läuten wäre dann um 6.30 Uhr – ein drittes Klingeln zehn Minuten später.

Spätestens um 6.40 Uhr muss Ihr Kind aufstehen, notfalls mit elterlicher Hilfe. (Haben Sie Geduld, denn der Trick mit dem Wecker funktioniert sicher nicht sofort. Mit Konsequenz und Durchhaltevermögen kann der Wecker auf Dauer aber eine große Unterstützung sein.) Bleiben Sie kurz bei Ihrem kleinen Träumer, bis er angezogen ist, und schicken Sie ihn dann direkt ins Bad. Katzenwäsche genügt, die gründliche Reinigung kann abends erfolgen, wenn genügend Zeit ist. Bestehen Sie auf einem Frühstück und planen Sie dafür mindestens 20 Minuten ein. Pausenbrot in den Ranzen und los.

Mit einem Hausaufgabenheft den Schultag für Träumer planbar machen

Verträumte Kinder vergessen immer wieder, sich die Hausaufgaben zu notieren oder sie sich zu merken. Auch andere Informationen wie Hinweise auf einen Wandertag, Geld für die Getränkekasse oder Materialien für den Kunstunterricht werden gerne überhört. Damit Ihr Kind oder Sie nicht täglich bei den Schulkameraden anrufen müssen, um die wichtigsten Informationen einzuholen, sollten Sie zu anderen Mitteln greifen.

Trainieren Sie mit Ihrem Kind, das Hausaufgabenheft regelmäßig zu benutzen. Es sollte zum täglichen Ritual werden, nach jedem Schultag noch im Klassenzimmer in das Hausaufgabenheft zu sehen und einzutragen, was es am Nachmittag erledigen muss, und zwar immer, auch wenn es keine Aufgaben gibt. An diesen Tagen darf Ihr Kind einen Strich machen.

Überprüfen Sie zu Hause täglich, ob Ihr Kind daran gedacht hat, und belohnen Sie seine Gewissenhaftigkeit. Mit der Zeit wird der Blick ins Hausaufgabenheft für Ihr Kind zu einer Selbstverständlichkeit, die es quasi automatisch erledigt. Das gelingt aber nur, wenn Sie einüben, wirklich jeden Tag nach dem Unterricht einen Eintrag zu machen. 

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