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Kind im Internet
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7 Tipps zur Internetnutzung für Ihr Kind

Richtiger Umgang mit Medien

Helfen Sie Ihrem Kind dabei, das Medium Internet zu beherrschen. Als fester Bestandteil der Medienlandschaft ist es unvermeidbar, dass Ihr Kind das World Wide Web nutzen will, nutzen kann und nutzen wird. Je besser es die Gefahren einschätzen kann und je sicherer es gute von schlechten Inhalten unterscheiden kann, desto weniger gefährdet ist es. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

1. Entscheiden Sie bewusst, ab welchem Alter Ihr Kind ins Netz darf

Je mehr sich Eltern oder ältere Geschwister mit dem Internet befassen, desto spannender wird dieses Medium meistens auch für Kinder. Mit dem Eintritt in die Schule sind Jungen und Mädchen meist in der Lage, kindgerechte und unterhaltsame Internetseiten gefahrlos zu nutzen. Begleiten Sie Ihr Kind am Anfang regelmäßig, und besprechen Sie die betrachteten Inhalte.
Tipp: Richten Sie als Startseite auf Ihrem Internet-PC eine Kinderseite, beispielsweise www.blinde-kuh.de, ein.

2. Diese Nutzungszeiten sind okay

Die tägliche Bildschirmzeit, die sich aus Fernsehen, Computer und/oder Spielekonsole zusammensetzt, sollte immer als Gesamtzeit im Blick behalten werden. Fünf Stunden pro Woche sind täglich circa 45 Minuten, die für Grundschüler am Bildschirm ausreichen. Bedenken Sie, dass Ihr Kind eventuell auch in der Schule noch mit Bildschirmen wie einer interaktiven Whiteboard-Tafel arbeitet und am Nachmittag seine Augen entspannen sollte.
Tipp: Verteilen Sie am Wochenanfang zehn Mediengutscheine an Ihr Kind, von denen jeder 30 Minuten wert ist. Diese kann es dann über die Woche verteilt für den Computer, die Konsole oder den Fernseher einsetzen.

3. Helfen Sie Ihrem Kind, nicht auf Werbung hereinzufallen

Für Ihr Kind ist es schwierig, Werbung für einzelne Produkte von redaktionellen Texten zu unterscheiden. Werbung kann sich hinter Geschichten, kleinen Filmen oder Gewinnspielen „verstecken“ und so den Eindruck vermitteln, neutrale Inhalte zu transportieren. Selbst Jugendliche, die Werbung erkennen, können sich deren Wirkung kaum entziehen und wollen die vorgestellten Produkte besitzen. Zeigen und erklären Sie Ihrem Kind unbedingt die unterschiedlichen Werbeformen, damit es sie sicher erkennen kann: Banner bestehen aus Bild und Text, sind aber häufig auch mit aufwändigen Filmen und Musik versehen. Pop-ups, Pop-unders und Layer unterbrechen das Surfen, indem sie die Seite teilweise großflächig überlagern. Sponsoring können Gewinnspiele, Downloads oder andere attraktive Aktionen sein, die von Firmen präsentiert werden, um ein positives Image aufzubauen.
Tipp: Analysieren Sie mit Ihrem Kind seine Lieblingsseite, und zählen Sie spielerisch gemeinsam die Werbe-Einblendungen. Üben Sie mit Ihrem Kind, Werbung von redaktionellen Inhalten zu unterscheiden.

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