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Schulkinder lernen mit Tablets
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Pro Print: Ein Buch macht klüger als ein Tablet-PC

Neues aus der Welt des Lernens

Neues aus der Welt des Lernens Wissenschaftler, Bildungsforscher und Eltern fragen sich immer wieder, was die digitalen Medien mit unseren Kindern machen und ob sie für das nachhaltige Lernen besser oder schlechter sind. Eine klare Antwort auf diese Frage gibt der Hirnforscher Hans-Georg Häusel, Diplom-Psychologe sowie Experte für Hirnforschung und Konsumverhalten. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Er ist überzeugt davon, dass die Informationen je nach Medium unterschiedlich aufgenommen werden, weil das Gehirn unterschiedlich reagiert.

In den sogenannten Ziel-Modus schaltet es bei digitalen Inhalten. Diese sollen schnell und leicht aufbereitet sein, um das Informationsziel rasch zu erreichen. Je länger Texte in digitalen Medien wie Smartphone, Tablet oder PC sind, desto weniger gut werden sie aufgenommen und behalten.

Anders bei Druckmedien. Durch eine Zeitung, ein Buch oder eine Zeitschrift gelangt das Gehirn in den Flanier-Modus. Der befähigt es dazu, sich Zeit zu nehmen und die Texte in Ruhe zu lesen, auch längere oder komplizierte Texte. Das ist fürs Lernen viel effektiver.

Mein Tipp: Sachtexte, längere Geschichten oder Bücher sind als gedruckte Inhalte für Ihr Kind besser zu verstehen. Hier sollten Sie auf jeden Fall zum gedruckten Buch greifen, auch beim Vorlesen. Kurze Erklärungen, Übungsaufgaben oder kleine Lernspiele sind auch digital, beispielsweise als App oder Lernsoftware, sinnvoll.

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