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Masterplan Klassenarbeiten: So lernt Ihr Kind aus seinen Fehlern

Bessere Noten

Trotz vermeintlich sorgfältiger Vorbereitung können Klassenarbeiten und Tests auch mal schlecht ausfallen. Dafür gibt es zahlreiche Gründe, die Sie und Ihr Kind herausfinden sollten. Nur wenn Sie die Ursachen von schlechten Noten und fehlerhaft gelösten Aufgaben aufdecken, kann Ihr Kind sich auf die nächste Arbeit besser vorbereiten. Probieren Sie unsere Fehleranalyse für Klassenarbeiten aus, und stellen Sie die Weichen für die nächste Klassenarbeit mit unserem Masterplan wieder auf Erfolg. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Benjamin (3. Klasse) ist am Boden zerstört und kommt mit Tränen in den Augen von der Schule nach Hause. Traurig fischt er das Mathe-Arbeitsheft aus seinem Ranzen und zeigt es wortlos vor. Eine 4– steht in roter Korrekturschrift unter dem Test, es ist eine der schlechtesten Arbeiten der Klasse. Dabei hat Benjamin doch mit seinem Vater den Test vorbereitet. Wie konnte das passieren? Auch sein Vater ist überrascht, denn so schwer war das Thema nicht und sein Sohn wirkte darin eigentlich recht sicher. Was war los? Im Arbeitsheft sind nur die Fehler angestrichen, wirklich hilfreich bei der Suche nach einer künftig besseren Vorbereitung ist das nicht.

Nicht aufgeben, sondern nachhaken

Vielleicht haben Sie auch schon ab und zu erlebt, dass  Ihr Kind traurig und enttäuscht mit einer schlechten Note aus der Schule kommt. Es passiert den meisten Kindern immer wieder mal, dass ein Test nicht gelingt oder die Vorbereitung für eine Klassenarbeit schlechter war als gedacht. In erster Linie ist eine solche Erfahrung enttäuschend und demotivierend, das ist verständlich. Nach einer kurzen Phase der Verarbeitung sollte Ihr Kind allerdings konstruktiv mit dem Erlebnis umgehen. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass schlechte Noten oder enttäuschende Ergebnisse kein Grund zum Aufgeben sind.

So sprechen Sie mit Ihrem Kind über das Ergebnis der Arbeit

Wenn Ihr Kind sich auf eine Arbeit oder einen Test vorbereitet hat und selbst große Enttäuschung über das schlechte Ergebnis zeigt, sollten Sie nicht auch noch in diese Kerbe schlagen. Ganz gleich wie betroffen Sie selbst über eine miese Note sind: Ihr Kind sollte das nicht merken, denn dann ist seine Motivation in Gefahr. Anders als Erwachsene müssen Kinder erst nach und nach lernen, dass Fehler normal und kein Grund zum Aufgeben sind. Wichtiger als eine Strafpredigt oder ein enttäuschtes Gesicht ist nach einer schlechten Note der Blick nach vorne. Das baut Ihr Kind auf und gibt ihm Mut, beim nächsten Mal wieder alles zu geben.

Gehen Sie der Ursache auf den Grund

Mit einer gründlichen Analyse der Arbeit und der Vorbereitung kommen Sie dem Problem wahrscheinlich schnell auf die Spur. Wenn Ihr Kind nicht generell überfordert ist und an seiner Leistungsgrenze steht, sondern aus anderen Gründen eine schlechte Note geschrieben hat, können Sie mit unseren Checklisten zur Fehlersuche schnell etwas ändern. Beantworten Sie die Fragen der beiden Checklisten zur Vorbereitung auf die Klassenarbeit sowie zur Prüfungssituation, und besprechen Sie sie auch mit Ihrem Kind.

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Hier geht es zur Checkliste: Analysieren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind das Arbeitsverhalten in der Klassenarbeit

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