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Beratung ist bei Legasthenie der erste Schritt

Beratung bei Legasthenie: Die wichtigsten Ansprechpartner und Adressen

Was tun bei Legasthenie?

Da Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) und Legasthenie inzwischen schon seit über 100 Jahren bekannt sind, gibt es auch eine Reihe von Publikationen und Ansprechstellen für Eltern betroffener Kinder. Hier finden Sie einige Adressen zur Beratung bei Legasthenie. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Der Bundesverband für Legasthenie und seine Landesverbände

Der Bundesverband (BVL) ist eine 1974 von Eltern gegründete Interessengemeinschaft (www.bvl-legasthenie.de) die sich im Laufe der Zeit zu einer sehr kompetenten und bundesweit vertretenen Gruppierung für Legasthenie entwickelt hat. Neben der Herausgabe einer regelmäßig erscheinenden Mitgliederzeitschrift werden hier Eltern kompetent bei Legasthenie beraten (auch juristisch) sowie durch Vorträge und Fachtagungen als Beratung über aktuelle Entwicklungen informiert.

Es gibt für Legasthenie oft Hilfe vor Ort

Viele der 16 Landesverbände des BVL verfügen über regionale Orts- und Kreisgruppen, in denen meist selbst betroffene Eltern ehrenamtlich eine Beratung und regelmäßige Elterngruppen-Treffen anbieten. Die Landesverbände (LVL) bieten Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen und stellen eigene Informationsmaterialien bei Legasthenie zur Verfügung, in denen nicht nur, aber vor allem landesspezifische Themen bearbeitet werden.

Die einzelnen Landesverbände des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie e.V. erreichen Sie über diese Internetseiten:

Viele Psychologen und Pädagogen kennen sich mit Legasthenie aus. Sie finden die entsprechenden Fachleute für Legasthenie in Ihrer Umgebung auch über das Internet. Die Adressen zur Beratung finden Sie im Abonnenten-Teil.

Auch der Forschung möchten wir hier etwas Platz einräumen, denn obwohl es immer noch keinen Konsens über die Ursachen und die optimale Therapie bei Legasthenie gibt, möchten Sie sich vielleicht über den Forschungsstand informieren:

Manche Kinder benötigen eine Kur

Bei schwer wiegender Symptomatik – vor allem wenn die Lernstörung sehr spät diagnostiziert wurde – oder bei schwer wiegenden Sekundär- und Folgeerkrankungen kann vorübergehend oder für längere Zeit eine stationäre Förderung notwendig werden. In Frage kommen hier bestimmte Kurkliniken, Kinder- und jugendpsychiatrische Abteilungen an einigen Universitätskliniken (die sich auf die Problematik spezialisiert haben) sowie Internate, die ein geeignetes therapeutisches Angebot in ihrem Programm haben. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse oder beim Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. über aktuelle Kur-Möglichkeiten für Ihr Kind.

In Österreich und der Schweiz gibt es Hilfe bei:

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