Kommentare:
spielen, schlau, Spielideen

Kleine Einsteins: So macht Spielen schlau

Schlaue Spiele für schlaue Köpfe

Nicht immer lädt das Wetter ein, an der frischen Luft zu spielen. Doch mit unseren Spielvorschlägen können Sie Ihr Kind auch drinnen wunderbar beschäftigen. Ihr Kleines hat Spaß und wird ganz nebenbei gefördert 

Expertenrat von 

Für diese Spielideen brauchen Sie nichts weiter als Alltagsdinge, die Sie ohnehin zu Hause haben. Auch wenn die meisten Spiele für Kleinkinder ab einem Jahr geeignet sind (einige auch schon früher), haben auch ältere Kinder oft noch ihren Spaß daran.

Spielideen, die schlau machen!

Taxidienst (ab 12 bis 18 Monaten)

Hat Ihr Kind ein Rutscherauto, können Sie mit einer Schnur einen Karton als „Anhänger“ daran befestigen. Darin kann Ihr Kind nun seine Fahrgäste befördern: Die Puppe hat Hunger und möchte gerne in die Küche gefahren werden. Danach ist sie müde und will ins Bett – also ab ins Schlafzimmer. Der Teddy möchte gerne ins Wohnzimmer. Dort trifft er sich mit seinen Kuscheltierfreunden, die auch alle zur Versammlung wollen. Anschließend geht es zurück ins Kinderzimmer. Ihr Kind muss gut zuhören, wer wohin will, und prägt sich dabei die verschiedenen Räume der Wohnung ein.

Mein Tipp:

Wenn Sie (noch) kein Rutscherauto haben, kann Ihr Kind den Karton auch einfach mit den Händen ziehen oder durch die Wohnung schieben.

Such den Käfer (ab 12 bis 18 Monaten)

Nehmen Sie ein oder mehrere Bilderbücher (für Kinder unter drei Jahren am besten Pappbilderbücher) – je älter Ihr Kind ist, umso mehr Bücher dürfen es sein, jedoch nicht mehr als fünf bis sechs Stück. Kleben Sie in jedes Buch (oder in eines der Bücher) einen Marienkäfer-Aufkleber. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie der Aufkleber aussieht, und bitten Sie es dann, das Buch bzw. die Bücher durchzublättern und den/die Aufkleber zu suchen. Da muss Ihr Kind konzentriert bei der Sache sein, und wenn es mehrere Bücher durchzublättern hat, braucht es gleichzeitig Durchhaltevermögen.

Der Kissen-Zug (ab 12 bis 18 Monaten)

Hier erkundet Ihr Kind eine ganz neue Fortbewegungsart. Geben Sie Ihrem Kind ein großes Kissen unter den Po, auf dem es sitzend (durch Abstoßen mit den Beinen) über den Boden rutschen kann. Dafür ist ein glatter Boden (Holz, Fliesen oder Stein) ohne Teppiche erforderlich. Am besten, Sie schaffen in der Wohnung genügend Platz, damit Ihr Kind auch Kurven fahren oder umdrehen kann. Besonders lustig wird es, wenn Sie auf einem zweiten Kissen mitfahren oder wenn mehrere Kinder einen ganzen Zug mit einigen Waggons bilden! Eines der Kinder darf dann als Lokführer die Richtung vorgeben und die anderen müssen ihm folgen (ab zwei bis drei Jahren).

Kinder-Fotogalerie (ab 12 bis 18 Monaten)

Suchen Sie ein paar gut erkennbare, nicht zu kleine Familienfotos heraus, auf denen Ihr Kind,Mama und Papa, die Großeltern, Geschwister oder andere Ihrem Kind gut bekannte Personen (Verwandte oder Bekannte) abgebildet sind. Sie können die Bilder in Augenhöhe Ihres Kindes an die Wand hängen. Gut geeignet ist aber auch eine Schranktüre, an der die Fotos mit Klebefilm befestigt werden können. Nun können Sie Ihr Kind bitten, z. B. die Oma oder den Opa zu suchen und darauf zu zeigen. Dabei lernt es, genau hinzusehen!

Wo ist Familie Wäschewurm? (ab 12 bis 18 Monaten)

Für dieses lustige Tastspiel brauchen Sie drei Strümpfe: einen von Ihrem Kind, einen von Ihnen und einen von Papa. Stopfen Sie die Strümpfe mit Watte, Papier von der Küchenrolle oder Stoffresten aus und binden Sie die entstandenen „Sockenwürste“ mit einem Stückchen Schnur zu. Verstecken Sie die kleine Wurmfamilie nun im Wäschekorb mit der gewaschenen, aber noch nicht zusammengelegten Wäsche. Nun kann Ihr Kind Mamawurm, Papawurm und das kleine Wurmkind in der Wäsche suchen.

Karussell Mama (ab 10 Monaten)

Greifen Sie mit beiden Armen von hinten unter den Achseln Ihrs Kindes durch und drehen Sie sich mit ihm (natürlich nur so schnell, dass Ihnen nicht selbst schwindlig wird!). Sie können mit diesem Griff Ihr Kind auch wie ein Uhrpendel hin und her schwingen lassen.

Wichtig: 

Ihr Kind würde beim Drehen zwar höher hinaus fliegen, wenn Sie es an den Händen nähmen. Allerdings besteht dann gerade bei kleineren Kindern die Gefahr eines so genannten „Kindermädchen-Ellenbogens“ (Radiusköpfchenluxation). Das Köpfchen der Speiche (eines der beiden Unterarmknochen) kann dabei im Bereich des Ellenbogengelenkes unter seinem Halteband, das es normalerweise an Ort und Stelle hält, herausschlüpfen. Das Speichen-Köpfchen verdreht sich und blockiert das Ellenbogen- Gelenk. Der betroffene Arm hängt dann wie gelähmt herunter, und jede Bewegung verursacht Schmerzen. Verzichten Sie deshalb auf Bewegungen, die starken und/oder ruckartigen Zug auf die Arme Ihres Kindes ausüben, z. B. auch auf das beliebte „Engelchen-Flieg-Spiel“! 

Diesen Artikel weiterlesen?
mehr erfahren...

Weitere Spielideen sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit & Erziehung für mein Kind“

Diesen Artikel freischalten

Dies ist ein Premium-Inhalt auf Elternwissen.com, der nur Abonnenten unserer monatlichen Eltern-Ratgeber angezeigt wird.

Wenn Sie diesen Artikel weiterlesen möchten, können Sie hier ein 30-tägiges Test-Abonnement abschließen.

Bitte wählen Sie Ihr Wunsch-Produkt aus:

Sie sind bereits Premium-Mitglied?

Geben Sie hier Ihren Benutzernamen und Passwort ein:

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten

Kommentare zu "Kleine Einsteins: So macht Spielen schlau"

Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden.
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Lernspiele" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Lernspiele" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?