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Spiele für die Ferien im Regen

Neue Ferienspiele für Langeweile oder Regenwetter

Lernen mit Spiel und Spaß

Sind auch Sie voller Vorfreude auf den lang ersehnten Sommerurlaub? Viele Familien fahren in den Schulferien für zwei bis drei Wochen weg und erholen sich vom Alltagsstress. Doch wenn das Wetter nicht mitspielt, kann sich die ersehnte Entspannungszeit auch ins Gegenteil umkehren. Damit Ihr Urlaub garantiert nicht unter Langeweile leidet, haben wir für Sie und Ihre Familie neue Spiel- und Lerntipps zusammengestellt. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Sonne, Strand und Meer oder eine beeindruckende Bergwelt sind in den ersten Urlaubstagen sicherlich für alle Familienmitglieder interessant. Schnell können Kinder aber ihr Interesse verlieren, wenn keine geeigneten Spielkameraden zu finden sind oder das Wetter schlecht ist. Auch eine ungemütliche Ferienwohnung und zu große Entfernungen zum Strand oder zum örtlichen Unterhaltungsangebot können die Urlaubspläne schnell durchkreuzen. Für diese Fälle ist es sinnvoll, schon zuhause einen „Notfallkoffer“ zu packen, der über solche frustrierenden Tage hinweghilft.

Das sollte der Spiele-Notfallkoffer unbedingt enthalten

In den meisten Urlaubsorten können Sie die folgenden Dinge kaufen, aber gerade bei jüngeren Kindern spielt oft auch die Zeit eine große Rolle. Bei Anfällen von Langeweile, Unlust oder Wetterenttäuschung ist es besser, sofort einen Vorschlag zur Besserung parat zu haben.

Spiele für drinnen bei Regenwetter oder Langeweile

1. Das Ferientagebuch

(fördert die Ausdrucksfähigkeit und das Schreibvermögen)

Ihr Kind hat sicher schon viel Neues in den Ferien entdeckt. Regen Sie es dazu an, ein Tagebuch über seine Erlebnisse, Ausflüge und Gedanken zu führen. Gut eignet sich dazu ein leeres, unliniertes Heft, in das geschrieben, gemalt und geklebt werden kann. Immer wenn Ihr Kind sich langweilt, kann es an dem Ferientagebuch weiterarbeiten. Das Schreiben muss dabei nicht im Vordergrund stehen. Eintrittskarten von Erlebnisparks, getrocknete Pflanzen, Sandflecken auf Kleber oder ein Foto machen das Tagebuch zu einer tollen Urlaubserinnerung.

Motivationssteigernd ist es, wenn das Tagebuch für eine bestimmte Person erstellt wird. Vielleicht vermisst Ihr Kind seine beste Freundin, die Oma oder den großen Bruder, der nicht mitgefahren ist.

2. Die Postkartenschmiede

(trainiert den Bereich Aufsatz/Briefverkehr)

In Zeiten von E-Mail und SMS sind Postkarten etwas in Vergessenheit geraten. Dabei freuen sich die meisten Empfänger über einen individuellen und handgeschriebenen Gruß viel mehr als über eine elektronische Nachricht. Für Kinder ist es eine schöne Beschäftigung, solche individuellen Karten selber zu erstellen. Etwas Karton oder dickes Papier findet sich sicher in jedem Ferienort, das kann zum Beispiel eine Cornflakes Packung sein oder ein alter Kalender.

Anleitung für eine selbst gebastelte Postkarte

  • Schneide aus dem Karton ein Rechteck aus, das ungefähr der Größe einer Postkarte entspricht.
  • Beklebe beide Seiten mit weißem Papier aus deinem Heft, und teile das entstandene Feld auf einer Seite dann senkrecht in zwei gleich große Felder.
  • Auf der linken Seite ist Platz für einen persönlichen Gruß oder ein selbst erfundenes Gedicht, rechts kommen Briefmarke und Adresse hin.
  • Die Rückseite der Karte kannst du nun so gestalten, wie es dir am besten gefällt. Schön ist es, wenn du einen Bezug zu deinem Urlaubsort herstellst. Sicher hast du schon gute Ideen!

3. Tolle Ideen aus Muscheln

(fördert die Kreativität und die Feinmotorik)

Wenn Sie mit Ihrem Kind am Meer Urlaub machen, ist die Ferienwohnung bestimmt schon nach dem ersten Strandspaziergang voller unterschiedlichster Muscheln. Je mehr sich davon ansammeln, desto besser, denn die Muscheln können mit Kleber, Garn und Farbe zu wunderschönen Erinnerungsstücken wie Windspielen, Teelichtern oder Muschelbildern an den Urlaub werden und so auch langweilige Tage bereichern.

4. Mit Muschelketten zum Rechenmeister

(schafft Sicherheit im Hunderter-Raum)

Am Strand gibt es die unterschiedlichsten Muschelformen, einige davon haben ein kleines Loch an ihrem Ende. Von diesen „gelochten“ Muscheln soll Ihr Kind so viele wie möglich sammeln und diese dann nach hell oder dunkel sortieren. Auf das Garn aus dem Notfallkoffer kann es nun Rechenketten aus Muscheln ziehen. Dabei sollte es immer neun gleiche und eine andersfarbige Muschel abwechseln. Die Kette sollte mindestens bis 100 reichen, je länger, desto besser. Ist die Kette fertig, kann beispielsweise ein Schätz-Spiel damit gespielt werden. Markieren Sie eine beliebige Muschel auf der Kette. Ihr Kind soll nun schätzen (nicht zählen!), wie viele Muscheln es von Anfang der Kette bis zum markierten Punkt sind. Wer am nahesten dran ist, bekommt einen Punkt.

5. Namensschilder aus Muscheln

(fördert die Kreativität und die Feinmotorik)

Aus einem Karton oder einem flachen Brett kann Ihr Kind mit den Muscheln Namensschilder basteln. Dazu wird das Brettchen zunächst bunt angemalt, damit es schön aussieht. Danach werden die gesammelten Muscheln zu einem Namen gestaltet und auf das Brett geklebt. In die Zwischenräume kommt ebenfalls Kleber, der dann mit Sand vom Meer bestreut wird.

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