Kommentare:
Frau löst mit Kindern ein Rätsel
© nadezhda1906 - fotolia

Rätselwand: Spielend lernen mit Spaß

Lernen mit Methode

Mit der Rätsel- oder Ausstellungswand lassen sich Lerninhalte wunderbar gruppieren und präsentieren. Ihr Kind kann das Thema zu Hause ganz in Ruhe vorbereiten und zusammenstellen. In der Schule werden dann nur noch die bereits fertigen Präsentationsbilder aufgehängt oder -geklebt. Die folgende Präsentation ist dann ein Kinderspiel.  

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Der Vorteil der Präsentationswand ist die plakative visuelle Darstellung. Ein beliebiges Thema wird von Ihrem Kind in seine Einzelteile „zerpflückt“. Die einzelnen Lernabschnitte kann es dann in seinem Vortrag anhand der Rätselwand vorstellen. Entweder während des Vortrags oder auch danach werden einzelne Begriffe abgeklebt. Nun sollen die Klassenkameraden versuchen, die Begriffe aufgrund der Präsentation wiederzufinden.

Die Rätselwand eignet sich für Sachthemen

Die Kenntnis des eigenen Landes soll in unserem Beispiel Thema sein: Es geht also um Deutschland. Stellen Sie sich vor, Ihr Kind soll eine kurze Präsentation über Deutschland machen. Natürlich könnte es sich vor die Klasse stellen und die wichtigsten Informationen über sein Heimatland vortragen oder vor - lesen. Ganz sicher werden viele Mitschüler die meisten Informationen schon nach kurzer Zeit wieder vergessen haben. Mit einer Rätselwand sieht das allerdings anders aus. Machen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind die Mühe, und erstellen Sie zu einem passenden Thema eine Rätselwand.

Folgendes Material benötigen Sie

Eine Rätselwand funktioniert nur, wenn die „Zutaten“ stimmen. Sie benötigen einige Flipchart-Blätter (DIN A1), einen Block bekommen Sie für ca. 6 €. Außerdem brauchen Sie farbiges Tonpapier, das Sie entweder selbst zurechtschneiden oder bereits in verschiedenen Formen erwerben können. Am günstigsten ist es, ein Paket verschiedenfarbiges Tonpapier im Bastelbedarf zu besorgen. Wichtig sind auch dicke schwarze Filzstifte, mit denen das Papier beschrieben wird.

Und so geht’s: 5 Schritte zur Rätselwand

1. Sich für ein Thema entscheiden, das zur Auswahl steht, beispielsweise Deutschland.

2. Thema in vier bis acht Untergruppen zerteilen und diese als Überschrift auf Tonpapier-Wolken schreiben.

3. Überschriften mit Inhalten füllen, die auf jeweils farbigen Kärtchen aus Papier direkt unter den Wolken angeordnet werden.  

4. Wenn Ihr Kind zu allen Themen Kärtchen beschriftet hat, werden diese übersichtlich auf die Flipchart- Blätter geklebt. 5. Nun überklebt Ihr Kind einige der Informationen mit einem weißen Kärtchen. Dazu wird dieses mit einem Klebestreifen am oberen Rand befestigt, sodass es leicht aufzuklappen ist.

Beispiel:

Vier Bundesländer werden mit weißen Kärtchen abgedeckt. Die Mitschüler sollen nun raten, welche Bundesländer sich unter den Karten verbergen. Ebenso geht Ihr Kind bei den anderen Themen vor. Es kann einige Flüsse, Gebirge oder die Einwohnerzahl von Deutschland abdecken. Alle Blätter werden zusammengerollt, sodass sie sich leicht in die Schule transportieren lassen.

Präsentieren und fragen – das weckt die Aufmerksamkeit

Im Unterricht werden die Flipchart- Blätter an der Tafel oder an einem Ständer befestigt, damit sie gut sichtbar sind. Ihr Kind erzählt nun anhand der Kärtchen alles, was es über sein Thema weiß. Bevor es allerdings die verdeckten Karten aufdeckt, muss die Klasse raten, was darunter verborgen ist. Wer es weiß, bekommt einen Punkt. Die Lehrerin notiert die Punkte, und Ihr Kind kann am Ende seiner Präsentation dem Klassenkameraden mit den meisten Punkten gratulieren. Eventuell kann es auch eine Urkunde für den Sieger vorbereiten.  

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten

Kommentare zu "Rätselwand: Spielend lernen mit Spaß "

Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden.
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Lernspiele" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Lernspiele" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?