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Mehrsprachig durch die Grundschule

Mehrsprachig durch die Grundschule

» Lerntipps zur Mehrsprachigkeit

Mehrsprachigkeit Grundschule

Mehrsprachigkeit in der Grundschule: Ohne Druck und Stress können bereits Vorschulkinder und Grundschüler sich über einen spielerischen Zugang fremde Sprachen erschließen. Lesen Sie die Grundregeln der Mehrsprachigkeit, mit denen Sie Ihr Kind unterstützen können.

Ein Kind schon früh, wie etwa in der Grundschule, mit mehreren Sprachen zu konfrontieren, kommt immer mehr in Mode und ist auch aus lernpsychologischer Sicht ausgesprochen sinnvoll. Damit ein Kind dabei nicht durcheinander gerät, müssen Eltern einige Grundregeln der Mehrsprachigkeit einhalten. 

Wenn ein Kind eine Sprache schon in frühen Jahren hört und spricht, erspart es sich dadurch die späteren Anstrengungen mit der richtigen Aussprache und dem Anwenden komplexer Grammatikregeln. Das liegt daran, dass das kindliche Gehirn auch für eine zweite Sprache das Netzwerk nutzt, dass sein Gehirn schon für die Muttersprache angelegt hat. Dadurch gelingt es den Vorschul- und Grundschulkindern, wie selbstverständlich zwischen beiden Sprachen hin und her zu „switchen“: „Please give me the Kekse!“ Bei Kindern, die während der ersten zehn Lebensjahre mit mehr als einer Sprache aufwachsen, sind die folgenden (normalen) Phänomene zu beobachten:

Mein Tipp

Natürlich ist es schön, wenn ein Schulkind schon ganz selbstverständlich zwei Sprachen erlernt. Englischkurse für Kinder bis zum Alter von zehn Jahren bieten zum Beispiel das Konzept von bumble-bee, Helen Doron oder die Spielsprachschule in Hamburg an.

  • Nicht alle Sprachen werden gleich schnell gelernt, manchmal verläuft die sprachliche Entwicklung in der einen Sprache schneller als in der anderen.
  • Kinder benutzen Mischäußerungen, sie mischen Sprachen und wählen jeweils das Wort, das ihnen am ehesten einfällt.
  • Manchmal kommt es zeitweilig zu Fehlbildungen, so zum Beispiel zum falschen Gebrauch der Artikel im Deutschen (die Haus), was sich aber in der Regel bald von selbst wieder legt.

So funktioniert das mehrsprachige Lernen in der Grundschule

Kinder lernen eine Sprache durch Kommunikation, egal ob es die erste, die zweite oder die dritte Sprache ist. Geben Sie Ihrem Kind also Möglichkeiten, eine Sprache so oft wie möglich anzuwenden. Das reine Ansehen oder Anhören von Filmen oder Kassetten allein wird nicht dazu führen, dass ein Kind sich in einer Sprache unterhalten kann. Der Kontakt und der Austausch mit anderen sind die Grundlage dafür, das Interesse an einer Sprache zu wecken. Nur wenn Kinder in einer Sprache reden und spielen können, wenn ihr Interesse nachhaltig geweckt ist, werden sie sie auch lustvoll und interessiert erlernen. Dabei gilt:

  • Eine sprachliche Bezugsperson (Lehrkraft, Freund oder Elternteil) sollte in seiner Muttersprache zum Kind sprechen (Muttersprache ist die Sprache, die die Sprecher einer Sprache am besten beherrschen).
  • Kinder können mehrere Sprachen gleichzeitig lernen, wenn sie jeweils eine Person oder einen festen Personenkreis mit einer Sprache verbinden und diese dort anwenden können oder müssen.
  • Das Lernen einer zweiten und dritten Sprache gelingt um so leichter, je früher das Kind beginnt, diese Sprache zu erlernen, und je öfter das Kind diese Sprache einsetzen kann: z.B. im Kindergarten, in der Vorschule, im Fremdsprachenunterricht, in VHS-Kursen, mit Freunden zu Hause usw.

Weitere Lerntipps, wie Sie die Mehrsprachigkeit in der Grundschule durch Ihre alltägliche Lebensgestaltung unterstützen können, sowie Tipps Erkennung einer Sprachstörung bei Mehrsprachigkeit finden Sie hier als Abonnent von "Lernen und Fördern mit Spaß".

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Nettes aus Kindermund :)

Da fehlt doch was! Heute Morgen hat sich mein Mann mit meiner Tochter (23 Monate) einen Sonnenaufgang angesehen. Da die Sonne aber noch nicht ganz aufgegangen war, sah man nur einen Kreisabschnitt über dem Horizont leuchten, woraufhin meine Tochter ganz erstaunt ausrief: „Nonne babutt!“ (= Sonne kaputt)