Wie schön, dass die meisten Kinder in der Grundschule noch keine Berührungsängste mit einer neuen Sprache haben. Sie machen sich keine Gedanken über eine falsche Grammatik und freuen sich über jedes neue Wort, das sie oft auch gleich anzuwenden versuchen, egal ob es gerade passt oder nicht. Vielen ist Englisch schon ein wenig vertraut, denn die meisten Grundschüler können beim Englischlernen auf einen gewissen Wortschatz in Englisch zurückgreifen, den sie aus ihrem Alltag kennen. Das ist gut für den Lernprozess, denn je mehr Verknüpfungspunkte es zu dem neuen Wissen gibt, desto leichter kann Ihr Kind das abspeichern und besser Englischlernen.
Lerntipps Englisch: Gameboy und Burger - das kennst du schon
Unterstützen Sie das Interesse für Englisch zum Beispiel damit, dass Sie mit Ihrem Kind auf die Suche nach englischen Alltagsausdrücken gehen. Ganz bestimmt werden Sie schon nach kurzer Zeit fündig. Sammeln Sie die Wörter und schreiben Sie sie auf ein großes Plakat. Ihr Kind darf nun zum Englischlernen den deutschen Ausdruck daneben schreiben oder, noch besser, malen. Wetten, dass es diese Wörter in Englisch mit diesen Lerntipps nicht so schnell vergisst? Eine Reihe von bekannten englischen Wörtern sind zum Beispiel:
- cool
- shop
- event
- ticket
- family
- fan
- fantasy
- partner look
- party
- baby
- walkman
Es ist bekannt, dass schon kleinstes fremdsprachliches Wissen den Einstieg in eine neue Sprache enorm erleichtert. Das ist verständlich, denn wenn Ihr Kind ersteinmal realisiert, dass es bereits eine ganze Reihe Wörter in Englisch kennt und benutzt, steigt nicht nur seine Motivation, sondern auch sein Selbstbewusstsein („Ich kann ja schon Englisch!“) beim Englischlernen. Wenn Ihr Kind diese Erkenntnis gewinnt, ist der erste große Schritt bereits gemacht.
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Das soll im Englischunterricht erreicht werden |
So können Sie es zu Hause unterstützen
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Die Kinder sollen Freude und Interesse an Sprachen generell entwickeln. |
Nicht immer müssen Eltern die Lehrer und Kinder die Lernenden sein. Es ist ein toller Kick fürs Selbstbewusstsein, wenn Ihr Kind Ihnen jeden Tag etwas Neues in Englisch beibringen darf. Natürlich ist es auch erlaubt, Hausaufgaben aufzugeben und diese zu überprüfen. Vielleicht bekommen Sie von Ihrem Kind ja eine gute Note. |
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Anhand von alltäglichen Situationen soll Ihr Kind neue Lebenswelten erkunden, die es mittels Englisch bewältigen kann. |
Planen Sie eine fiktive Reise ins aufregende London, wo für jeden Geschmack etwas Interessantes zu finden ist. Grundschüler können sich beispielsweise stark für das Wachsfigurenkabinett begeistern. Dort finden sie berühmte Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen und Zeitperioden. Simulieren Sie zum Englischlernen einen Besuch und lassen Sie sich von Ihrem Kind etwas über eine berühmte Persönlichkeit erzählen. |
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Die Grundschüler sollen grundlegende sprachliche Mittel erwerben und diese experimentell erproben. |
Beim Vorlesen und Selberlesen aus/in Büchern, Zeitschriften oder Comics kann Ihr Kind Wörter in Englisch finden oder erste deutsche Wörter selbstständig in Englisch übersetzen. Der König wird zum king, die Prinzessin zur princess – vielleicht erkennt es so beim Englischlernen erste Ähnlichkeiten und beginnt, selber nach Übersetzungen in Englisch zu suchen. |
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Die Kinder sollen Englisch als Schlüsselsprache der modernen Medienwelt entdecken und nutzen können. |
Die Medien sind stark geprägt von Englisch, das wird besonders im Internet deutlich. Sprechen Sie mit Ihrem Kind zum Englischlernen über die Bedeutung des Englischen im World Wide Web, indem Sie der Herkunft von Ausdrücken wie E-Mail, browser, flatscreen, mouse, pc, news, homepage, etc. auf den Grund gehen. |
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Schülerinnen und Schüler sollen herausfinden, wie sie selber Englisch lernen und mit welchen individuellen Techniken und Methoden das persönliche Englischlernen besonders erfolgreich ist. |
Aktivieren Sie beim Englischlernen alle Sinne Ihres Kindes, um es mit der Sprache vertraut zu machen. Schon bald werden Sie merken, dass manche Lernkanäle stärker ausgeprägt sind als andere.
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