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Nein sagen lernen, Kinder
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Richtig Nein sagen lernen: Tipps für Ihr Kind!

Manchmal muss man Nein sagen können

Vielen Menschen - egal ob Klein oder Groß - fällt es nicht so leicht, ihre Meinung klar zu formulieren und nein zu sagen. Denn ein Nein kann zu Missstimmungen und Disharmonie führen. Aus Angst vor Ablehnung oder Streit sagen sie lieber Ja und fügen sich den Wünschen der anderen. Diese Kinder müssen lernen, ihre Grenzen zu erkennen und zu zeigen, damit sie nicht ausgenutzt werden. Wie das geht, erfahren Sie im folgenden Beitrag.  

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Das richtige Nein sagen spielt natürlich eine große Rolle im Bereich des Missbrauchs. Hier ist es für Kinder enorm wichtig, merkwürdige Situationen zu erkennen, ihre Gefühle zu verstehen sowie mit starkem Selbstbewusstsein und ohne Toleranz andere in die Schranken zu weisen. Doch nicht nur im Großen, auch im Kleinen ist das Neinsagen manchmal eine schwierige Sache und erfordert sensibles und intelligentes Verhalten. Mit einem Nein wird dem Gegenüber immer eine Grenze gesetzt, die dieser oft zunächst nicht akzeptieren möchte. Es gehört Mut dazu, bei dem Nein zu bleiben.

Selbstbewusste Kinder sagen leichter Nein

Wenn Ihr Kind auf einen Vorschlag oder auf eine Aufforderung mit Nein reagiert, hat es eine Vorstellung von dem, was es nicht möchte. Ruft beispielsweise eine Freundin bei Ihrer Tochter an, um sich mit ihr zu verabreden, könnte diese nun aus Höflichkeit Ja sagen oder sich für ein deutliches Nein entscheiden, weil sie keine Lust auf ein Treffen hat. Selbstbewusste Kinder haben kein Problem damit, ihren Wunsch klipp und klar zu formulieren. Weniger selbstbewusste Kinder haben es in solchen Situationen schwer. Sie trauen sich nicht, ihre eigenen Wünsche zu äußern, und stimmen dem Treffen quasi hilflos zu oder versuchen, sich mit einer Lüge aus der Affäre zu ziehen. So vermeiden sie zwar im Moment einen Konflikt, auf Dauer ist das aber keine Lösung.

Ein „Nein“ sollte andere nicht vor den Kopf stoßen

Sobald Ihr Kind gelernt hat, seine Wünsche zu erkennen und diese auch deutlich zu formulieren, kann es auch schon an der Umsetzung „feilen“. Um andere nicht zu kränken oder zu sehr zu enttäuschen, darf ein „Nein“ auch schon mal abgemildert werden. Am Geschicktesten ist es, die jeweilige Absage so zu begründen, dass der andere sich nicht persönlich abgelehnt fühlt. Je sozial intelligenter und sensibler ein Kind ist, desto besser gelingt ihm dies.

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