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Teenager lernt
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6 Tipps für ein optimales Lernumfeld in der Pubertät

Unterstützen Sie Ihr Kind beim Lernen

In der Pubertät sinkt bei vielen Teenagern das Leistungsniveau. Jugendliche wollen nicht als Streber gelten oder haben kein Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei sich eigene Ziele zu stecken und diese auch zu verwirklichen. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Tipps für Eltern: So verhalten Sie sich richtig gegenüber Ihrem Teenager

Wie Sie als Eltern durch positives Verhalten Ihrem Kind ein solches optimales Lernumfeld schaffen können, erfahren Sie im Folgenden.

1. Helfen Sie Ihrem Pubertierenden, mit dem Streber-Vorwurf „cool“ umzugehen

Helfen Sie Ihrem Kind, den Streber-Vorwurf einfach an sich abprallen zu lassen. Suchen Sie gemeinsam nach Vorbildern, die durch ihre Anstrengungen besondere, lobenswerte Leistungen hervorgebracht haben. Seien Sie selbst Vorbild! Suchen Sie das Gespräch mit den Lehrern, wenn Ihr Kind von Mitschülern wegen seiner guten Leistungen ausgegrenzt wird.

2. Fordern Sie Ihren Teenager angemessen

„… vor allem Jungen wollen etwas leisten, sie wollen sich selbst beweisen, dass sie etwas zu Stande bringen, auf das sie stolz sind. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein und ihre Fähigkeit, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen. Das ist gesunder, eigener Ehrgeiz …“

Dieser Anfang eines Zitats des Gehirnforschers Prof. Gerald Hüther stellt klar, dass Kinder und Jugendliche grundsätzlich leistungsbereit sind und gefordert werden wollen. Entscheidend sind die Angebote und Herausforderungen, die sich Ihrem Kind bieten.

Herausforderungen sollten so beschaffen sein, dass Ihr Kind sie mit seinen momentanen Fähigkeiten auch bewältigen kann, dass also Aussicht auf Erfolg besteht! Ist beispielsweise das Gymnasium eine dauerhafte Überforderung, dann stellen sich bald Frust und eventuell Ängste ein. Ist hingegen der Gegner beim Tennismatch zu schwach, führt das zu Unterforderung und Langeweile.

Auf das richtige Maß der Herausforderung kommt es also an. Passt es, so besteht die Chance auf ein Flow-Erlebnis, das heißt, Ihr Kind spürt, dass es die Aufgabe bewältigen kann: Es ist zuversichtlich, hoch konzentriert und geht völlig darin auf.

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