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Auslaute lernen
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d oder t? So vermeidet Ihr Kind Auslautfehler!

Rechtschreibung üben durch Wort-Verlängerung

Bei vielen Wörtern ist es schwierig zu hören, ob der letzte Laut (Auslaut) ein d oder ein t ist. Aber auch bei g und k sowie bei b und p kommt es zu Unsicherheiten. In den meisten Fällen kann durch eine Verlängerung des Wortes ganz einfach ermittelt werden, wie es am Ende geschrieben wird. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Bei den täglichen Hausaufgaben oder einem Diktat in der Schule tritt ganz häufig ein bekanntes Problem auf: Viele Wörter spricht man anders aus, als sie geschrieben werden. Besonders der Buchstabe d hört sich oft an wie t. Doch ein einfacher Trick hilft Ihrem Kind, diese Rechtschreibklippe zu umschiffen:

Merksatz:
d oder t, das ist ganz klar, verlängere es, dann weißt du’s ja.

Wenn Ihr Kind mal wieder Wald, Feld oder Wild am Ende des Wortes mit t geschrieben hat und Ihnen voller Überzeugung den harten Endlaut vorführt, sollten Sie die folgenden Übungen mit ihm durchführen. Wichtig ist dabei, dass Ihr Kind die Regel der Verlängerung oder Veränderung des Wortes aktiv nutzt und nicht einfach rät.

Finde heraus, welche Wörter hier gesucht sind, und setze die fehlenden Konsonanten (Mitlaute) ein.

gesuchtes Wortpassende Veränderung oder VerlängerungRichtige Schreibweise
Beispiel:
der San _
sandig (Adjektiv)der Sand
har _
leben _
wun _
Stran _
Kin _
Boo _
Schil _

Lösung: hart (härter), lebend (lebende), wund (Wunde), Strand (Strände), Kind (Kinder), Boot (Boote), Schild (Schilder)

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Kommentare zu "d oder t? So vermeidet Ihr Kind Auslautfehler!"

  • Martin schreibt am 07.03.2015

    Hm, wird mit diesen Übungen nicht gerade die "Ranschburgsche Hemmung" befördert, weil hier Dinge, die zu unterscheiden sind, vermengt geübt werden, statt zunächst z.B. Verlängerungen mit d und später erst Verlängerungen mit t zu üben? Die "Ranschburgsche Hemmung" hat zur Folge, dass die Verwirrung über ein Phänomen eher gefördert als beseitigt wird.
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