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Weniger Fehler im Diktat durch intelligente Rechtschreibübungen

Bessere Noten

Sehr viele Grundschüler haben auch am Ende der vierten Klasse noch große Probleme mit der Rechtschreibung. Obwohl sie inzwischen fast flüssig lesen können und auch mit vielen Rechtschreibregeln vertraut sind, klappt die Umsetzung, besonders bei freien Texten, nicht immer. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag eine Reihe von intelligenten Übungen, mit denen Ihr Kind seine Rechtschreibsicherheit verbessern kann und immer weniger Fehler im Diktat macht. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Die deutsche Rechtschreibung ist nicht einfach! Selbst die besten Schüler machen Fehler und müssen bei dem einen oder anderen Wort gründlich nachdenken, wie es geschrieben wird. Die Rechtschreibregeln sind kompliziert, es gibt viele Ausnahmen, reichlich Merkwörter, und es gehört Routine dazu, ein Gefühl für die Schreibweisen zu bekommen. Diese Routine können sich Schulkinder aneignen, indem sie in vielerlei Zusammenhängen schreiben. Wichtig ist dabei, Ihr Kind dort „abzuholen“, wo es wissensmäßig steht. Unterforderung langweilt, Überforderung frustriert.

Wer viel liest, schreibt auch richtig

Viele Eltern glauben, wenn Ihr Kind nur fleißig lesen würde, würde sich seine Rechtschreibung von selbst verbessern. Sicherlich ist regelmäßiges Lesen enorm wichtig, um die Lesekompetenz zu steigern. Auf die Rechtschreibung hat das aber nicht die gewünschten Auswirkungen. Ein guter Leser erfasst nämlich alle Buchstaben eines Wortes blitzschnell und sortiert sie in die richtige Reihenfolge. Dieser Vorgang läuft automatisch und in solch einem Tempo ab, dass er dem Leser selbst gar nicht bewusst wird. Ein gutes Beispiel ist der folgende Text, der Ihnen vielleicht auch schon mal begegnet ist. Obwohl die Buchstaben der Wörter vertauscht sind, hat ein geübter Leser keine Probleme damit, den Text flüssig vorzulesen.

Können Sie diesen Text lesen?

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Diese Übung hilft richtig zu schreiben

Hinter diesem Text versteckt sich eine tolle Übung. Befasst sich Ihr Kind nämlich bewusst mit den einzelnen Wörtern, muss es die Buchstaben in die richtige Reihenfolge bringen. Dabei beschäftigt es sich ganz intensiv mit der Rechtschreibung, sodass das fertige Wort in seiner richtigen Schreibweise wie ein Bild im Gehirn abgebildet wird. Diese Übung können Sie mit jedem beliebigen Text machen. Mischen Sie einfach die Buchstaben der Wörter, wobei der erste und der letzte Buchstabe am richtigen Platz bleiben müssen. Lassen Sie nun Ihr Kind den Text richtig abschreiben. Das Ganze können Sie jetzt auch noch mit einer kleinen Knobelaufgabe kombinieren, damit der Spaß am Lernen nicht zu kurz kommt.

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Als Leser von "Lernen und Fördern mit Spaß" lesen Sie hier noch über das "Wörter suchen unter Zeitdruck" und Einteilung in Dehnungskategorien.

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