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Gespräche mit Pubertierenden führen
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9 Regeln: So führen Sie konstruktive Gespräche mit Teenagern in der Pubertät!

Kommunikation zwischen Teenies und Eltern

Viele Gespräche zwischen Eltern und ihren Kinder gleiten während der Pubertät oft in Streitigkeiten ab. Diese wortgewaltigen Ausbrüche sind jedoch für beide Seiten nicht wirklich befriedigend. In unserem heutigen Beitrag erfahren Sie 9 sinnvolle Regeln, wie Sie konstruktive Gespräche mit Teenagern führen können! 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

1. Ihr Kind schreit laut herum, nachdem Sie es um etwas gebeten oder ihm etwas verboten haben.

Mögliche Gründe für das Verhalten in der PubertätSo reagieren Sie am besten
  • Das Kind ist wütend und ungehalten, z.B. weil es sich über etwas geärgert hat.
  • Es fühlt sich womöglich ungerecht oder unangemessen behandelt bzw. bevormundet.
  • Es fühlt sich eventuell nicht ernstgenommen.
  • Es fühlt sich überfordert und gestresst.
  • Sagen Sie klar und ruhig, dass Sie nicht angeschrien werden möchten und erst mit ihm reden, wenn es sich beruhigt hat.
  • Fragen Sie nach dem Grund seines Ärgers und nehmen Sie ihn ernst.
  • Vertreten Sie ruhig und klar Ihren Standpunkt. Geben Sie in der Sache nur nach, wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Verbot (z. B. Handyverbot etc.) tatsächlich unangemessen war.

2. Ihr pubertierendes Kind ignoriert Sie häufig bzw. das, was Sie sagen.

Mögliche Gründe für das Verhalten in der PubertätSo reagieren Sie am besten
  • Das Kind hat dasselbe schon gefühlte 100-mal gehört und ist davon genervt.
  • Es möchte sich mit unangenehmen, „nervigen“ Themen jetzt nicht beschäftigen.
  • Es hat einfach „Wichtigeres“ im Kopf.
  • Es fühlt sich eventuell bedrängt oder kontrolliert.
  • Es knabbert vielleicht gerade an einem Problem herum.
  • Versuchen Sie, durch einen Witz oder eine lockere Bemerkung seine Aufmerksamkeit zu bekommen.
  • Bleiben Sie ruhig, auch wenn Sie sich provoziert fühlen.
  • Lassen Sie Ihr Kind in Ruhe, und verschieben Sie das Gespräch auf später.
  • Fragen Sie Ihr Kind, wie es ihm geht, um Kontakt herzustellen.
  • Fragen Sie Ihr Kind, was es gerade beschäftigt und ob Sie ihm helfen können.
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