Kommentare:
Teenager geht shoppen
© coldwaterman - Fotolia.com

Geldausgaben und Konsumwünsche in der Pubertät

Richtiger Umgang mit Geld

Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Ob Kleidung, Schuhe, Bücher, Elektronikartikel oder Autos: Alles scheint es im Überfluss zu geben. Wir brauchen nur zuzugreifen – so kommt es einem vor. Doch auch wenn Werbung das ständig suggeriert: Man kann sich eben doch nicht alles leisten. Mit dem eigenen Finanzbudget vernünftig umzugehen, fällt schon manchem Erwachsenen schwer. Umso wichtiger ist es, schon Kinder und Jugendliche mit dem Thema Geld und Finanzen vertraut zu machen. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie Ihrem Kind dabei helfen, einen realistischen Umgang mit Geld zu erlernen, und worauf Sie dabei achten sollten. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Teenager kaufen unter Anpassungsdruck

Das coolste Smartphone, die schicksten Schuhe, das neuste Computerspiel: Die Wunschliste von Teenagern ist oft voll mit teuren Sachen. Kein Wunder: Überall lauern schließlich verlockende (Sonder-)Angebote. Werbung ist omnipräsent und weiß die Jugend besonders geschickt anzusprechen. „Frühe Kundenbindung“ lautet das im Marketingjargon.

Die Jugend ist für Firmen deshalb so interessant, weil das junge Gehirn besonders nachhaltig beeindruckbar ist: Je früher ein Kind mit Marken in Berührung kommt, desto größer ist die Chance, dass es diesen Marken „treu“ bleiben wird. Das gilt für Lebensmittel ebenso wie für Hightech-Produkte oder Kleidung und ist wissenschaftlich nachgewiesen.

Dazu kommt der große Wunsch der Teenager, „dazuzugehören“: Der Anpassungsdruck ist hoch. Man will mithalten können und auch die angesagten Sachen haben, die alle anderen besitzen, die eben „cool“ sind.

Den angemessenen Umgang mit Konsumwünschen zu lernen, ist also für Jugendliche nicht immer einfach. Dazu gehört zu lernen,

  • mit Geld angemessen umzugehen,
  • in Finanzangelegenheiten vorausschauend zu denken („auf etwas sparen“),
  • bei Geldausgaben Prioritäten zu setzen, und
  • gelegentlich auch Verzicht üben zu müssen.
Diesen Artikel weiterlesen?
mehr erfahren...

Als Abonnent des "Pubertäts Überlebensbriefes" lesen Sie hier, wie Sie sich verhalten sollten, wenn Geldfragen zum Problem zwischen Ihnen und Ihrem Teenager werden.

Diesen Artikel freischalten

Dies ist ein Premium-Inhalt auf Elternwissen.com, der nur Abonnenten unserer monatlichen Eltern-Ratgeber angezeigt wird.

Wenn Sie diesen Artikel weiterlesen möchten, können Sie hier ein 30-tägiges Test-Abonnement abschließen.

Bitte wählen Sie Ihr Wunsch-Produkt aus:

Sie sind bereits Premium-Mitglied?

Geben Sie hier Ihren Benutzernamen und Passwort ein:

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten

Kommentare zu "Geldausgaben und Konsumwünsche in der Pubertät"

Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden.
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Eltern-Kind-Kommunikation" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Eltern-Kind-Kommunikation" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?