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Streit muss in der Pubertät anders gelöst werden.

Pubertät: Streit-Gespräche richtig führen.

Erfolgreiche Konfliktgespräche: So geht's

Oft sind es immer die gleichen Themen, die bei Eltern und ihren pubertierenden Kindern manchmal täglich zu Konflikten führen: Unordnung und Schlamperei, fehlende Mithilfe im gemeinsamen Haushalt, die Ausgehzeiten, Freizeitwünsche, Kleidung, Haare, Aussehen, die (falschen) Freunde, schlechte schulische Leistungen oder Rauchen, Drogen und Alkohol – umfangreiches Potenzial für Streit gibt es also genug.  

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Auch wenn diese Auseinandersetzungen alltäglich sind, so gleiten sie manchmal doch sehr schnell ins Grundsätzlich-Allgemeine ab, und nicht selten verlieren sich Kinder wie Eltern zunächst in wortgewaltigen Ausbrüchen, um dann in beleidigter Sprachlosigkeit zu enden. Das muss nicht sein, auch wenn es keine Patentrezepte für Krisen- und Konfliktgespräche gibt. Deren Verlauf hängt nämlich nicht nur vom guten Willen aller Beteiligten, sondern häufiger und ganz banal von der Tagesform ab: Ist man gut drauf, geht alles wie von selbst. Ist einem eine Laus über die Leber gelaufen, fällt ein Reizwort, und die Situation eskaliert. Es gibt jedoch einige Grundsätze, die dazu beitragen können, Konflikt- und Krisengespräche nicht ins Gefühlschaos oder in den Beziehungsclinch abgleiten zu lassen.

Führen Sie Konfliktgespräche nur in entspannter Atmosphäre!

Solche Gespräche brauchen Zeit. Meist will man in einer Krisensituation ein Problem lösen, sich über etwas auseinandersetzen. Unter Anspannung und Stress kommt aber kein Ergebnis heraus. Aus-einander-setzen – das wird von den Beteiligten häufig nicht praktiziert, sondern die Beteiligten bleiben in der Hitze des Wortgefechts zusammen. Solche Nähe ist kontraproduktiv und lässt Chancen für Lösungen nicht zu, weil man sich „verhakt“ oder „verklebt“ hat. Lösung – dieses Wort ist zunächst wörtlich zu nehmen. Dann heißt es, sich erst mal räumlich zu trennen. Also gönnen Sie sich und Ihrem aufgebrachten Kind eine Pause voneinander und starten Sie wenn möglich, am gleichen Tag einen neuen Anlauf in entspannter Atmosphäre.

Suchen Sie nicht nach einem Schuldigen, suchen Sie nach einer Lösung!

Mein Rat
Sparen Sie sich das Kapitel „Schuldzuweisung“ komplett! 
Begeben Sie sich besser sofort auf die Suche nach einer geeigneten Lösung des Konflikts – so sparen Sie und Ihr Kind eine Menge Zeit und Kraft. 

Konfliktgespräche scheitern häufig, weil sie rückwärtsgewandt sind. Das heißt, man hält nach Ursachen und Schuldigen Ausschau, anstatt sich intensiv um eine Lösung zu bemühen. Oft hagelt es bei solchen Gesprächen gegenseitige Schuldzuweisungen, und um die eigene Position zu stärken, werden Beispiele und Situationen für das Fehlverhalten des anderen ausgegraben, die teilweise Jahre zurückliegen.

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