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Verantwortung in der Pubertät
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Wie Ihr Teenager lernt, in der Pubertät mehr Verantwortung zu übernehmen

Verantwortung in der Pubertät

In der Pubertät werden Teenager oft unordentlich und nachlässig. Das kann Eltern zur Weißglut treiben und sorgt oft für Stress und Ärger. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie mit diesem pubertären Verhalten am besten umgehen und wie Ihr Kind lernt, zunehmend mehr Verantwortung während der Pubertät zu übernehmen. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Sehr viele Eltern von Teenagern kennen das: Vorbei sind die Zeiten, in denen das Kind brav das macht, was von ihm erwartet wird. Doch warum ist das gerade während der Pubertät so?

5 Gründe: Darum verhalten sich Teenager in der Pubertät plötzlich anders!

  1. Oft ist es die pure Vergesslichkeit, die dafür sorgt, dass keine Vokabeln gelernt werden, der Ranzen nicht richtig gepackt wird oder der Rucksack schon wieder im Weg herumsteht. Immerhin ist das Gehirn gerade in einem komplexen Umbauprozess begriffen und „funktioniert“ manchmal nicht so, wie wir das gerne hätten. Das ist keine Rechtfertigung, aber immerhin eine logische Erklärung für ein solches Verhalten, die uns milder stimmen kann.
  2. Manchmal ist es auch schlicht Bequemlichkeit, die den Teenager davon abhält, Ordnung zu halten oder sich selbstständig um seine Sachen zu kümmern. Wenn Mami doch bis jetzt fast immer alles für das Kind erledigt hat, warum sollte es dann als Jugendlicher plötzlich alles allein machen?

  1. Der Teenager ist mit vielen neuen Themen konfrontiert, hat vielleicht seinen ersten Liebeskummer, erlebt erste körperliche Veränderungen oder ist ganz allgemein etwas irritiert. Da kann man schon mal leicht verwirrt durch die Gegend laufen, kleine und unwichtig erscheinende Alltäglichkeiten des Lebens können einem da durchaus durch die Lappen gehen.
  2. Ähnliches gilt, wenn der Teenager sehr gestresst ist, etwa durch die Schule, zu viele Termine, Kummer oder zu hohe Erwartungen der Eltern. Je höher der Stresslevel, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Jugendliche bestimmten Anforderungen nicht gewachsen oder überfordert fühlt. Auch Erwachsene kennen das: Je mehr wir im Kopf mit anderen Dingen beschäftigt sind, desto eher vergessen wir mal einen Termin oder schaffen unser gewöhnliches Arbeitspensum nicht mehr.
  3. Teenager beginnen in der Pubertät sich langsam aus der Rolle des „lieben Kindes“ herauszuentwickeln, und dazu passt es dann konsequenterweise, nicht immer brav alles zu erledigen, was Mami und Papi gerade erwarten. Widerworte oder stiller, „passiver“ Widerstand sind jetzt immer mal wieder zu erwarten.

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