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Pubertierende achtsam erziehen
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10 Tipps für mehr Achtsamkeit im Umgang mit Teenagern

Pubertät gelassen überstehen

Wir leben in hektischen Zeiten. Besonders in anstrengenden Phasen wie der Pubertät des Kindes geht schnell alles drunter und drüber. Hier hilft nur eins: sich wieder zu besinnen. Lesen Sie hier, wie Achtsamkeit helfen kann, sich während der Pubertät Ihres Kindes wieder gelassener zu werden.  

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Um es gleich zu sagen: Eigentlich ist Achtsamkeit kein Mittel zum Zweck, sondern eine Art Lebenshaltung, die man sich durch viel Übung aneignen muss. In der Praxis hat sich gezeigt, dass sich Achtsamkeit heilsam auf den Menschen auswirkt, und zwar sowohl in Bezug auf die Psyche als auch auf den Körper. Deshalb ist es sinnvoll, ein paar Aspekte der Achtsamkeit in den Alltag einzubauen. Besonders wenn die Kinder im Teenageralter sind, kann uns Achtsamkeit helfen, diese stressige Phase nicht nur gut zu überstehen, sondern sie auch konstruktiv für uns zu nutzen.

Was bedeutet Achtsamkeit während der Pubertät überhaupt?

  • sich seiner selbst gewahr zu sein,
  • sich eines anderen gewahr zu sein oder
  • sich einer Situation gewahr zu sein, und zwar ohne das, was wahrgenommen wird, zu beurteilen.

Das hört sich leichter an, als es ist, und erfordert einige Übung. Eine erhöhte Achtsamkeit erreichen wir, indem wir

  • unsere Aufmerksamkeit uns selbst gegenüber verfeinern,
  • unsere Aufmerksamkeit anderen Menschen gegenüber verfeinern,
  • uns immer wieder darin üben, uns auf den jeweiligen Moment zu konzentrieren,
  • in möglichst vielen alltäglichen Situationen versuchen, von Beurteilungen abzulassen.

Wer besonders achtsam mit sich und anderen umgeht, wird mehr Mitgefühl mit sich und anderen entwickeln, den eigenen inneren Reichtum besser wahrnehmen und konstruktiver mit Konflikten umgehen können. Kurzum: Sich lebendiger fühlen sowie auch lebendige und aufrichtige Beziehungen führen können – auch mit den Kindern.

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