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Coachen Sie Ihr Kind auf dem Weg zum selbstständigen Lernen

Selbstständigkeit fördern

Nicht nur für Manager ist das sogenannte Coaching eine nützliche Hilfe, auch für Ihr heranwachsendes Kind kann es eine sinnvolle Alternative sein. In diesem Sinne - also als „Coaching-Aufgabe“ – sollten Sie Ihre Erziehungsarbeit verstehen, wenn Sie Ihrem pubertierenden Kind in schulischen Fragen hilfreich zur Seite stehen möchten. 

Expertenrat von 

Die englische Wortbedeutung für Coach ist „Kutscher“. Diese Übersetzung beschreibt treffend, worum es beim Coaching geht: Mit einer Kutsche, einem Transportmittel, soll ein Ziel erreicht werden. Ursprünglich stammt dieser Begriff aus dem Spitzensport, er wurde aber in den 1980er Jahren auf die Wirtschaft übertragen. Führungskräfte in Unternehmen sollten mit Hilfe eines erfahrenen Coachs ihr berufliches Tun reflektieren. Der Coach ist dabei nicht der bessere Manager, er ist nur der bessere Fragensteller, denn er hilft dabei, eigene Ideen und Gedanken zu entwickeln, die auf dem Weg zum persönlichen Ziel hilfreich sind.

Einfacher formuliert, bedeutet Coaching demnach „Hilfe zur Selbsthilfe“. Denken Sie diese Art der Unterstützung einfach immer mit, wenn Sie Ihrem pubertierenden Kind unter die Arme greifen. Nicht Sie sagen Ihrem Kind, was für es richtig und gut ist, sondern Sie helfen ihm dabei, das selbst herauszufinden. Wenn Sie so vorgehen, erlebt Ihr heranwachsendes Kind Sie nicht als elterliche Besserwisser, sondern als freundschaftliche Unterstützer. Bezogen auf die schulischen Schwierigkeiten Ihres Kindes, können Ihnen die folgenden Verhaltenstipps helfen:

Coachen Sie Ihr Kind typgerecht!

Welche Motivationshilfen Ihr Kind benötigt, um eigenverantwortlich und engagiert zu lernen, hängt sehr stark davon ab, welchem Verhaltenstyp Ihr Kind beim Lernen am ehesten entspricht. So können Sie Ihr persönliches Verhalten auf das Ihres Kindes abstimmen. Manche Kinder kann ein direktes und forsches Verhalten (z. B. der entschlossene Typ) motivieren, andere hingegen (z. B. der zuverlässige Typ) empfinden ein hohes Tempo sehr schnell als Druck und werden dadurch demotiviert.

Helfen Sie Ihrem Kind, die gewählten Maßnahmen zu überprüfen!

Spätestens wenn Ihr Kind bei seiner Zielplanung ein gesetztes Teilziel verfehlt hat, sollten Sie ihm helfen, die gewählten Maßnahmen zu überprüfen. Dabei ist es einerseits wichtig, dass Ihr Kind sich ehrlich hinterfragt, ob es diese Maßnahmen auch tatsächlich eingesetzt hat. Sich vorzunehmen, täglich zehn Minuten Vokabeln zu lernen, ist etwas völlig anderes, als es auch wirklich zu tun. Andererseits können sich bestimmte Maßnahmen jedoch auch als nutzlos erwiesen haben. So kann der nette Nachhilfelehrer vielleicht gut erklären, auf die Note scheint sich das aber nicht auszuwirken. Beim Überprüfen und Korrigieren der ursprünglichen Maßnahmen sollten Sie immer zunächst Ihr Kind nach seiner Einschätzung und seinen Vorschlägen fragen. Wenn es dabei Unterstützung braucht, bieten Sie ihm mehrere Verbesserungsvorschläge an, überlassen Sie Ihrem Kind jedoch die Auswahl.

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