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Mobiles Internet für Teenager
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Kostenfalle in der Pubertät: Der richtige Umgang mit dem Smartphone!

Smartphone für Teenager

Alleine in Deutschland besitzt so gut wie jeder Jugendliche über 14 Jahre ein eigenes Handy, unter den 12- bis 13-Jährigen sind es bereits 92 %. Das ergab eine JIM-Studie zur Mediennutzung in der Pubertät, die von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk initiiert wurde. 

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Im Rahmen der Studie wurden 1.200 Jugendliche in der Pubertät befragt – herausgekommen ist, dass 72 % von ihnen ein Smartphone mit Internetzugang besitzen. Besonders beliebt unter den Pubertierenden sind die sozialen Netzwerke, aber auch Nachrichtenprogramme und Handygames erfreuen sich einer steigenden Beliebtheit. Durch den uneingeschränkten Zugang ins Internet sind es jedoch gerade die Jugendlichen, die vermeintlichen Gratisangeboten zum Opfer fallen und in die Schuldenfalle tappen. Deshalb stehen Eltern in der Verantwortung, ihren Kindern in der Pubertät den richtigen Umgang mit dem Smartphone beizubringen – und sich mit verschiedenen Tarifangeboten und Kosteneinschränkungen zu beschäftigen.

Die Kosten im Blick: Welche Tarife sind für Jugendliche in der Pubertät geeignet?

Die meisten Jugendlichen nutzen ihr Smartphone längst nicht mehr nur zum Telefonieren oder zum Versenden von Nachrichten, sondern zum Surfen. Dadurch treiben sie die Handykosten in die Höhe – sogenannte Internet-Flatrates für Mobilfunkgeräte bieten Kindern in der Pubertät eine kostengünstige Lösung. Je nachdem, bei welchem Mobilfunkanbieter ein Handyvertrag abgeschlossen wird, können die Tarife für das mobile Internet stark voneinander abweichen. Deshalb empfehlen wir allen Eltern, vor Vertragsabschluss die Kosten miteinander zu vergleichen, zum Beispiel über das Vergleichsportal von Verivox. Dort finden sie auch günstige Prepaid-Angebote für Jugendliche, die gegenüber anderen Tarifen folgenden Vorteil bieten: Das Handy wird mit einem Guthaben manuell aufgeladen. Die Aufladung kann jede Woche oder einmal im Monat erfolgen – das hat den Vorteil, dass Jugendliche nicht rund um die Uhr im Internet surfen, sondern lernen, ihr Budget bzw. ihr Datenvolumen über einen festgelegten Zeitraum besser einzuteilen. Denn Fakt ist, dass immer mehr Kinder in der Pubertät rund um die Uhr mit ihrem Handy beschäftigt sind und ihr Leben zu großen Teilen nur noch online stattfindet.

Besserer Schutz: Mit der Jugendschutz-App das Handy Ihres pubertierenden Kindes sichern

Nicht nur versteckte Kostenfallen lauern im Internet Jugendlichen auf, sondern auch gewaltverherrlichende und pornografische Seiten sowie technische Gefahren (u.a. Viren, Würmer). Deshalb sollten Eltern den uneingeschränkten Zugriff für ihre pubertierenden Kinder einschränken – möglich wird das mit einer sogenannten Jugendschutz-App, die auf dem Smartphone installiert wird. Dadurch kann man folgende Einstellungen vornehmen:

  • der Internetzugang kann zeitlich begrenzt werden
  • einzelne Webseiten können gesperrt werden
  • die integrierte Handykamera kann ausgestellt werden
  • Rufnummern und Nachrichten können unterdrückt werden
  • das Installieren von Apps kann verhindert werden

Je nachdem, wie alt der Handynutzer bereits ist, kann man die Einstellungen individuell vornehmen. Allerdings sollten sich Eltern im Klaren darüber sein, dass Jugendliche immer Mittel und Wege finden, ein Verbot zu umgehen. Deshalb sollte man mit seinem Kind in der Pubertät über den verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone reden.

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