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Mein Kind macht nichts im Haushalt!

Belohnungen für die Haushalts-Hilfen

Viele Eltern stöhnen, dass ihre Kinder im Alltag nur noch dann mithelfen würden, wenn für sie "etwas dabei herausspringt". Wie diese Haltung entsteht und was Sie rechtzeitig dagegen unternehmen können, erfahren Sie in diesem Artikel. 

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Tatsächlich handeln manche Jugendliche so, als wohnten sie im Hotel „Mama und Papa“ und könnten Rechte einfordern, ohne Pflichten zu übernehmen. Doch verwöhnte Heranwachsende, die nicht oder nur gegen Bezahlung mithelfen, die ständig fordern, ja eine Art „Dienstleistungsbeziehung“ im häuslichen Alltag pflegen, sind häufig von ihren Eltern dazu erzogen worden. Lesen Sie dazu das folgende Fallbeispiel:

Haushalts-Hilfen werden abgelehnt

Johannes, 12 Jahre, über den seine Mutter klagt, er rühre „keinen Finger im Haus“, erzählt mir: „Früher, da wollte ich mithelfen, beispielsweise den Tisch decken oder die Geschirrspülmaschine aus- und einräumen. Aber das ging Mama nicht schnell genug. Oder ich habe es nicht richtig gemacht. Sie hat mir alles aus der Hand genommen. Irgendwann habe ich nicht mehr gefragt. Und jetzt habe ich keine Lust mehr!“

Fördern Sie das Zugehörigkeitsgefühl: Lassen Sie Ihr Kind mithelfen

Wenn Sie Ihrem heranwachsenden Kind keine Pflichten zumuten, die es bewältigen kann, entmutigen Sie es: Übergeben Sie ihm keine Verantwortung, sollten Sie sich auf Dauer nicht wundern, wenn Ihr Kind sich irgendwann zurückzieht und nicht mehr bereit ist, Aufgaben zu übernehmen. Ein Gefühl von Zugehörigkeit entwickelt sich bei Jugendlichen nicht allein durch emotionale Nähe zu Vater, Mutter oder Geschwistern, sondern auch indem man ihnen häusliche Aufgaben und Pflichten zuweist. Wer seinen Beitrag zur Gemeinschaft leisten kann, ist auch Teil der Gemeinschaft.

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Als Leser des "Pubertäts-Überlebensbriefes" lesen Sie hier noch, wann materielle Belohnungen doch sinnvoll sind.

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