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Falsche Freunde in der Pubertät
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Peergroup: Schützen Sie Ihr Kind vor negativen Einflüssen in der Pubertät

So gehen Sie mit falschen Freunden um

In der Pubertät zählt oft nur eins: angesehen und anerkannt zu werden und dazu zu gehören. Denn dies steigert das Selbstwertgefühl von Pubertierenden. Oft verlieren sie aber dann den Blick dafür, wann etwas falsch ist und wann sie etwas nur tun, um anderen zu gefallen und sich selbst verlieren. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Kind schützen können. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Viele Jugendliche gehören in der Pubertät einer Clique an, also einem Freundeskreis, mit dem sie dauernd unterwegs sind. Das ist nichts Schlimmes, sondern sogar gesund für Ihren Heranwachsenden, denn dort finden Sie halt und können Ihre Identität finden und ausbilden.
Schwierig wird es, wenn Ihr Kind an falsche Freunde gerät und dies nicht sieht oder einsehen will. Oft dringen Sie als Eltern dann nicht zu Ihrem durch und können ihm aufzeigen, dass es die falschen Freunde hat. Hier müssen Sie Ihrem Kind in der Regel die Freiheit lassen, selbst die Erfahrung zu machen, sonst lernt es nicht, wem es trauen kann und wem nicht. Manchmal sollten Sie aber eingreifen.

Lernen: Wenn die Gruppe Schulerfolg ablehnt

In manchen Freundeskreisen haben gute Noten keinen hohen Stellenwert, das setzt leistungsstarke Schüler unter Druck. Schlimmstenfalls schämen sie sich ihrer Erfolge. Wenn die Schulnoten in der Peergroup als uncool gelten, lassen sich manche Kinder davon beeinflussen und schöpfen ihr Potenzial nicht mehr aus. In diesem Fall sollten Eltern unbedingt eingreifen, damit sich ihr Kind nicht gemeinsam mit der Gruppe von der Schule abgrenzt. Seien Sie gesprächsbereit und zeigen Sie Ihrem Kind durch Lob und Anerkennung den Wert seiner Anstrengung. Sie bilden dadurch ein kontinuierliches Gegengewicht, das auf Dauer den Wert vom Schulerfolg wieder steigen lässt.

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