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Selbstbewusstsein fördern
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Selbstbewusstsein fördern: So stärken Sie Ihren Teenager

So unterstützen Sie richtig

Stimmungsschwankungen und Unsicherheit sind bei Jugendlichen keine Seltenheit und häufig Ausdruck von mangelndem Selbstbewusstsein. Das liegt daran, dass sie sich in einer Umbruchphase befinden und noch keinen festen Boden unter den Füßen haben. Manche Teenager kommen damit ganz gut klar, andere weniger. Auch Eltern wissen manchmal nicht so recht, wie sie sich nun am hilfreichsten verhalten sollen. Lesen Sie in diesem Beitrag, warum es normal ist, dass Teenager oft noch Selbstzweifel haben, und wie Sie Ihrem Kind am besten dabei helfen, selbstbewusster und selbstsicherer zu werden.  

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Dass Jugendliche noch kein besonders gut ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben, ist nichts Ungewöhnliches oder gar Pathologisches. Vielmehr entsteht die vorübergehende Selbstunsicherheit, weil der sichere Pfad der Kindheit nun verlassen werden muss, der Jugendliche aber noch nicht so recht weiß, wie „Erwachsensein“ funktioniert. Der Teenager muss sich neu definieren: Wie bin ich, wie will ich sein? Was kann ich, was möchte ich? Das ist ein komplexer Prozess, der uns übrigens ein Leben lang begleitet. In der Pubertät allerdings gibt es in der Regel mehr Fragen als Antworten.

Mangelndes Selbstbewusstsein von Teenagern ist also weniger ein echtes psychisches Defizit, sondern eher als normaler Teil eines Reifungsprozesses zu verstehen.

7 Tipps: So stärken Sie jetzt das Selbstbewusstsein Ihres Kindes

  1. Schenken Sie Ihrem Kind gelegentlich Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit – und wenn es täglich nur zehn Minuten sind, in denen Sie es in seinem Zimmer besuchen! Es wird spüren, dass Sie aufmerksam und zugewandt sind. Das tut ihm in dieser momentanen Lebensphase gut und hat eine positive Auswirkung auf sein Selbstbewusstsein.
  2. Bringen Sie Ihre Zuneigung zum Ausdruck, etwa durch liebevolle Gesten, Umarmungen und/oder Gesprächsangebote.
  3. Holen Sie immer mehr die Meinung des Teenagers ein, und nehmen Sie diese ernst!
  4. Hängen Sie die Erwartungen an Leistungen nicht zu hoch, und überbewerten Sie Schulnoten nicht.
  5. Haben Sie Vertrauen in die (Entwicklungs-)Fähigkeiten Ihres Kindes, und zeigen Sie das, indem Sie es immer häufiger etwas selbst entscheiden lassen. Das stärkt das Selbstbewusstsein ungemein!
  6. Zeigen Sie Verständnis für „Schwächen“. Niemand ist perfekt, schon gar nicht, wenn er mitten in einer schwierigen Lebensphase steckt. 
  7. Wertschätzen Sie die Freunde und Hobbys des Kindes! Zeigen Sie sich interessiert, aber nicht kontrollierend.
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