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Ein Vorbild für Toleranz
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So erziehen Sie Ihren Teenager zu mehr Toleranz

Toleranz und Respekt vermitteln

Toleranz ist heutzutage ein oft benutzter Begriff. Zu Recht, denn ohne Toleranz kann eine Gesellschaft nicht funktionieren. Schon gar nicht in Zeiten der Globalisierung, in denen wir uns mit anderen Kulturen austauschen und verbinden. Diskriminierung, Ausgrenzung und Mobbing unter Jugendlichen sind unmittelbare Folgen mangelnder Toleranz. Deshalb ist es wichtig, Kinder und Teenager zur Toleranz zu erziehen: in der Familie und in der Schule. In diesem Beitrag lesen Sie, was Toleranz überhaupt ist, warum sie wichtig ist und wann die Grenzen der Toleranz erreicht sind. Und natürlich erfahren Sie auch, wie Sie Ihren Teenager dabei unterstützen, sich in Toleranz zu üben. 

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Dass Kinder und Jugendliche übereinander reden und auch mal lästern, ist weitgehend normal: Man kann ja nicht jeden mögen. Doch spätestens wenn Heranwachsende über Menschen mit anderem ethnischen oder kulturellen Hintergrund herziehen, sich über "Homos" lustig machen oder bestimmte Gruppen aufgrund ihres Aussehens ausgrenzen oder gar piesacken, ist ganz deutlich eine Grenze überschritten. Denn dann mangelt es den Teenagern offensichtlich an der Fähigkeit zur Toleranz.

Toleranz in der Pubertät: Was ist das eigentlich?

Toleranz wird allgemein definiert als eine menschliche Haltung, die von Duldsamkeit, von Gelten- und Gewährenlassen geprägt ist. Würden sich Menschen nicht gegenseitig tolerieren und respektieren, wäre ein soziales Leben kaum möglich. Laut UNESCO ist Toleranz jedoch weit mehr als nur eine Privatangelegenheit, sie ist durchaus auch eine politische Kraft. Denn nur Toleranz ermöglicht ein friedliches und demokratisches Zusammenleben. Das bedeutet letztlich, dass Eltern ihren Kindern eine tolerante Haltung anderen Menschen gegenüber vorleben und beibringen sollten, um so für eine friedliche Zukunft zu sorgen. Jugendliche müssen also Toleranz lernen,

  • um offen auf andere Menschen zugehen zu können, 
  • um friedlich und demokratisch miteinander umgehen zu können, 
  • um Menschen anderen Geschlechts, anderer Kulturen oder Glaubensgemeinschaften und anderer Ansichten respektvoll begegnen zu können, 
  • um Vorurteile abbauen zu können, 
  • um Ausgrenzung, Diskriminierung, Sexismus, Rassismus und Gewalt vorzubeugen.

Bevor wir uns nun überlegen, wie das überhaupt geht, stellen wir noch kurz klar, was Toleranz nicht bedeutet und wann die Grenzen der Toleranz erreicht sind.

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