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Gespräche in der Pubertät führen
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Wann Eltern auch mal „die Klappe halten“ sollten!

Kommunikationsverhalten von Eltern in der Pubertät

Wenn sich das eigene Kind in der Pubertät befindet, gelangt die Kommunikation von Eltern schnell an ihre Grenzen. In diesem Artikel erfahren Sie, wann Sie sich eher zurückhalten sollten und wie Sie Ihr Kommunikationsverhalten während der Pubertät verbessern können. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Das sollten Sie vermeiden: Monologe und Standpauken halten bei Pubertierenden

Appellieren Sie nicht an das schlechte Gewissen Ihres Teenagers in der Pubertät, und jammern Sie nicht etwa über die viele Arbeit und den vielen Kummer, den Sie seinetwegen haben.

Was Sie stattdessen tun sollten:

Sagen Sie stattdessen kurz und klar, was Sie von ihm erwarten (aber bitte nicht im Kommando Ton, sondern freundlich!). Wenige Worte sind häufig wirksamer als ein ganzer Wortschwall!

Das sollten Sie vermeiden: Vorwürfe und Vorhaltungen machen

Vorwürfe sorgen in der Regel nur dafür, dass sich das Gegenüber angegriffen fühlt und „dichtmacht“. Konflikte werden so eher geschürt denn gelöst.

Was Sie stattdessen tun sollten:

Wenn Sie wütend und enttäuscht sind, versuchen Sie, nicht gleich loszusprudeln, sondern erst einmal „den Mund zu halten“. Überlegen Sie dann in Ruhe, was für Konsequenzen Sie aus dem Verhalten Ihres Kindes ziehen wollen und wie Sie ihm das so mitteilen können, dass Ihre Botschaft auch richtig ankommt.

Das sollten Sie vermeiden: Zwischen Vater und Kind „moderieren“

Halten Sie sich genauso aus Streitereien zwischen dem Vater und dem Teenager heraus (solange sie nicht eskalieren). Wenn Sie sich einmischen, kann das eher zu einer Verkomplizierung der Situation führen.

Was Sie stattdessen tun sollten:

Trauen Sie den beiden zu, dass sie einen Weg finden, ihren Konflikt zu lösen. Auch hier gilt: Sich heraushalten ist manchmal besser.

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