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Nervöser Tic
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So behandeln Sie nervöse Tics bei Teenagern!

Tics bei Teenagern

Tics bei Kindern wachsen sich in der Regel nach dem Grundschulalter raus. Doch manchmal kommt es auch vor, dass Teenager Tics entwickeln. So helfen Sie Ihrem Teenager. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Auch im Teenager-Alter sind Tics normal

Tics im Teenager-Alter sind seltener als Tics bei Grundschülern. Dennoch besteht nicht sofort Grund zu Sorge, wenn Ihr Teenager einen Tic entwickelt. Es gibt verschiedene Ursachen für die Entwicklung von Tics bei Teenagern. Je mehr dies vom Umfeld des Jugendlichen akzeptiert wird, desto weniger leidet er selbst darunter. Dennoch sollte eine Tic-Erkrankung behandelt werden. Konsultieren Sie am besten einen Arzt. Natürlich können auch Sie Ihrem Herandwachsenden bei der Behandlung des Tics helfen.

5 Tipps: So helfen Sie Ihrem Teenager, der einen Tic hat

Wenn Ihr Kind unter einer primären Ticstörung leidet, können Sie ihm mit folgenden Maßnahmen und Verhaltensweisen bei der Bekämpfung der Tic-Erkrankung unter die Arme greifen:

  1. Wirken Sie beruhigend auf Ihren Teenager ein. Erklären Sie ihm, dass er den Tic aus rein physiologischen Gründen nicht unterbinden kann. Das lindert oder verhindert seine Scham- und Versagensgefühle!
  2. Bleiben Sie gelassen. In der Regel verschwinden Tics nach einer Weile von ganz allein.  Thematisieren Sie den Tic möglichst nicht, denn das könnte den Stresslevel Ihres Kindes erhöhen und so zur Verstärkung der Symptome beitragen.
  3. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind keinem unnötigen Stress ausgesetzt wird. Ist Ihr Kind in der Schule massiv überfordert? Dann könnte ein Schulwechsel hilfreich sein. Überprüfen Sie auch die Familiensituation: Gibt es viele ungelöste Konflikte? Dann entlasten Sie Ihr Kind, indem Sie diese angehen und klären.
  4. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind eine Entspannungsmethode lernt. Kurse in progressiver Muskelentspannung, autogenem Training, Tai-Chi, Qigong oder Yoga werden sogar oft von der Krankenkasse bezahlt.
  5. Homöopathische Mittel wie Lycopodium, China officinalis und Zincum können bei Tics  hilfreich sein. Fragen Sie diesbezüglich einen Homöopathen oder eine Apothekerin um Rat.

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