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Brainfood und Pubertät
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Brainfood: Macht die richtige Ernährung Ihren Teenager schlau?

Brainfood für Pubertierende

Über „Brainfood“ liest man immer wieder. Der Begriff klingt verlockend, suggeriert er doch, dass Sie mit der entsprechenden Ernährung die Intelligenz Ihres Kindes in der Pubertät steigern können und sich so möglicherweise sogar seine Schulleistungen verbessern. Was genau sich hinter dem Begriff „Brainfood“ verbirgt und was von den Versprechen der Brainfood-Verfechter zu halten ist, lesen Sie in diesem Beitrag. 

Expertenrat von 

Zu schön, um wahr zu sein: Das richtige Power-Müsli-Frühstück fürs Gehirn, und Ihr Nachwuchs dankt es Ihnen umgehend mit einer gelungenen Mathe-Arbeit. Dass der Ursache-Wirkungs-Zusammenhang zwischen richtiger Ernährung und gesteigerter Gehirnleistung so einfach nicht sein kann, ist offensichtlich. Dennoch können Sie im Internet oder in aktuellen Zeitschriften immer wieder Artikel finden, die diesen Zusammenhang dennoch bekräftigen. Tatsächlich gehen die Meinungen bei diesem Thema weit auseinander. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter der Bezeichnung „Brainfood“?

Was versteht man unter Brainfood?

Mit Brainfood werden in der Regel Nahrungsmittel bezeichnet, deren Inhaltsstoffe die kognitive Leistung des Menschen verbessern sollen. Die Wirkungsweise ist dabei je nach Inhaltsstoff unterschiedlich. Manche Lebensmittel fördern z. B. das Konzentrationsvermögen oder die Merkfähigkeit, andere steigern die Durchblutung des Gehirns oder liefern wichtige Bausteine für den Stoffwechsel und den Zellaufbau. Die Vertreter des Brainfood führen dabei zum Teil sehr detailliert auf, welche Nahrungsstoffe welche positive Wirkung auf das Gehirn haben sollen, beispielsweise:

  • Ginkgo fördert die Durchblutung und die Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Durch dieses Brainfood werden die Konzentrations- und die Merkfähigkeit gesteigert.
  • Soja verhindert Kalkablagerungen im Gehirn, die Inhalts - stoffe Cholin und Lecithin sollen die Behaltensleistung fördern.
  • Hülsenfrüchte und Bohnen liefern ausreichend und gleichbleibend Glukose und sorgen durch ihren Anteil an Eisen sowie anderen Nährstoffen für eine verbesserte Gehirnleistung.
  • Nüsse und Kerne unterstützen durch ihren Vitamin-E- und -B-Anteil sowie durch Omega-3-Fettsäuren und weitere Inhaltsstoffe nicht nur die Arbeit des Gehirns, sondern heben auch die Stimmung beim Lernen.
  • Fisch ist ebenfalls wegen seiner Omega-3-Fettsäuren als Brainfood sehr beliebt; er soll dadurch zu einer verbesserten Lern- und Merkfähigkeit beitragen.
  • Avocados wird eine Verbesserung der Gehirndurchblutung nachgesagt. Dadurch soll das Lernen leichter und schneller von der Hand gehen.
  • Milchprodukte sind reich an Kalzium, Aminosäuren und anderen Inhaltsstoffen, die die Reizleitung des Gehirns und so die Konzentration und die Merkfähigkeit verbessern sollen.

Die Liste der Brainfoods ließe sich noch weiter fortführen, denn auch Fleisch sowie andere Früchte-, Gemüse- oder Kräuterarten taugen wegen ihrer Inhaltsstoffe ebenfalls zum Brainfood.

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