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Motivation bei Teenagern
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Tipps für mehr Motivation in der Pubertät

Jugendliche trotz Pubertät motivieren

Gerade in der Pubertät haben Jugendlichen meistens andere Sorgen als Schule und Hausaufgaben, sodass ihnen dadurch häufig die Motivation zum Lernen fehlt. Eltern bringt diese „Null-Bock-Phase“ ihres Pubertierenden oft an ihre Grenzen. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Kind motivieren können, damit es trotz Pubertät erfolgreich durch die Schulzeit kommt. 

Expertenrat von 

Der Ausdruck Motivation kann auch durch das Wort Antriebskraft ersetzt werden. Gemeint ist damit die Gesamtheit verschiedener Gründe, warum Ihr Kind sich mit einer bestimmten Sache beschäftigt. In Bezug auf das Lernen für die Schule sind die unterschiedlichsten Gründe denkbar, die Ihr jugendliches Kind mehr oder weniger stark motivieren.

Man unterscheidet dabei zwei Arten von Motivation bei Jugendlichen:

 Primäre Motivation:

  • Ihr Kind hat Spaß am Lernen.
  • Die Sache selbst interessiert Ihr Kind.
  • Ihr Kind ist wissbegierig und möchte mehr über das Thema wissen.
  • Der Lerninhalt selbst motiviert.  

Sekundäre Motivation:

  • Hoffnung auf gute Noten.
  • Erwartung von Lob und Anerkennung.
  • Ihr Kind möchte niemanden enttäuschen.
  • Ihr Kind möchte seine Lehrer beeindrucken. 

Am effektivsten lernt Ihr Kind, wenn es dies aus sich selbst heraus tut, also aus primärer Motivation. Dabei empfindet es den geleisteten Arbeitsaufwand meist als gar nicht so hoch, wie er wirklich ist. Das Lernen macht Spaß und stellt Ihr Kind zufrieden, weil es am Wissensgewinn selbst interessiert ist.
Doch solch eine Lerneinstellung ist während der Pubertät äußerst selten. Zwischenmenschliche Beziehungen oder vielleicht sogar die „Erste Liebe“ halten die Jugendlichen vom Lernen ab. Gerade in einer frühen Phase der Pubertät werden die Gedanken Ihres Kindes durch eine Vielzahl neuer und unbekannter Faktoren beeinflusst, die es häufig überfordern und die Motivation schnell in Müdigkeit übergehen lassen.

Jugendliche motivieren: Die Pubertät erfordert Ihre Aufmerksamkeit 

Um die Motivation Ihres Kindes steigern zu können, sind eigene, realistische Ziele notwendig. Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, welche persönlichen Ziele es hat und was es in Zukunft erreichen möchte. Beziehen Sie sich dabei auch auf Themen, die während der Pubertät relevant sein könnten, bevor Sie verstärkt auf die Schul- und Lernproblematik konzentrieren. Da mit zunehmendem Alter auch die Motivationskraft für sogenannte Fernziele steigt können Sie bei pubertierenden Jugendlichen gemeinsam Ziele formulieren die nicht unbedingt zeitnah erreichbar sein müssen. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass es erwachsen wird und sich nun mehr und mehr mit der Zukunft auseinander setzen muss. 

Bezogen auf Schule könnten z. B. folgende Ziele dabei helfen, die Motivation in der Pubertät zu fördern:

  • differenzierte Sachverhalte besser verstehen
  • sich um eine Note zu verbessern
  • die Versetzung zu schaffen
  • einen Freund mit dem neuen Wissen zu beeindrucken
  • in eine bestimmte Sportgruppe aufgenommen zu werden
  • etwas programmieren zu können
  • ein bestimmter Schulabschluss
  • ein bestimmtes Berufsbild erlernen zu wollen 

Achten Sie auch stets darauf die Ziele in kleinen Etappen anzuheben. Von Beginn an zu hoch angesiedelte Ziele sind für die Motivation meist eher kontraproduktiv. Heranwachsende Kinder in der Pubertät wollen zwar gefordert werden, benötigen aber auch ausreichend Freiheiten und vor allem Zeit, um sich mit der eigenen Entwicklung auseinander zu setzen.

Ein positives Selbstbild in der Pubertät ist für die Motivation unerlässlich

Damit Ihr Kind mit Ehrgeiz und Motivation arbeiten kann, braucht es, gerade in der schwierigen Phase der Pubertät, ein positives Selbstbild. Der Glaube an sich selbst und seine Fähigkeiten ist ein ganz wesentlicher Helfer auf dem Weg zu mehr Motivation und vor allem auch zum Erwachsenwerden. Wenn Ihr Kind nicht an den möglichen Erfolg glaubt, hat es keine Energie zum Arbeiten und traut sich nichts zu.

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