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Warum Hausaufgaben? Was Ihr Kind durch Hausaufgaben lernen kann

Hausaufgaben

Vor allem ab der Mittelstufe, wenn viele Schüler an einigen Tagen schon bis nachmittags Unterricht haben, erschließt sich den Eltern noch den Schülern nicht, warum das bisschen verbleibende Freizeit unbedingt mit Hausaufgaben vollgepfropft werden muss. Und auch Lehrer haben durchaus eine gespaltene Meinung zum Hausaufgaben- Thema. Fakt ist aber: Es gibt sie, die Hausaufgaben. Und wenn Ihr Kind seine Hausaufgaben nicht erledigt, wirkt sich das negativ auf seine Noten aus. Trotz allen Geschimpfes lohnt sich der genaue Blick auf die Hausaufgaben jedoch durchaus, denn manche sind nicht nur sinnvoll, sondern können sogar Spaß machen. 

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Hausaufgaben sind für pubertierende Schüler nicht „der Renner“, dafür ist die Konkurrenz an coolen Nachmittagsaktivitäten für diese Altersgruppe einfach zu groß. Trotzdem werden Sie Ihren Nachwuchs immer auch einmal dabei beobachten können, dass er mit Eifer und Freude bei der Sache ist. Offensichtlich gibt es also Hausaufgaben, die Schüler begeistern können. Folgende zwei Arten von Hausaufgaben-Typen können Sie unterscheiden:

Vorbereitende Hausaufgaben

Dieser Typ von Hausaufgaben macht den meisten Schülern schon Spaß, denn hierbei können die Kinder ihr bereits vorhandenes Sach- oder Erfahrungs-Wissen „auspacken“ oder selbst aktiv werden. Solche Hausaufgaben sind etwa:

  • Zusammentragen von Infos (z.B. zum Thema „Was weißt du über Rom?“)
  • Vorstellen eines Lieblingsbuches (z.B. zum Thema „Fantasie“)
  • Sammeln verschiedener Wasserproben für den Bio-Unterricht
  • Durchführen von Interviews (z.B. zum Thema „Schule früher – Schule heute“)

Nachbereitende Hausaufgaben

Dieser Hausaufgaben-Typ ist in der Regel weniger beliebt, weil hier mit dem in der Schule erworbenen Wissen nun selbstständig gearbeitet werden muss. Vor allem für Schüler, die im Unterricht nicht richtig aufgepasst haben, die Arbeit lieber ihrem Sitznachbarn überlassen oder aber schon längst alles perfekt können, sind diese Hausaufgaben entweder mühsam und frustrierend oder langweilig. Nachbereitende Hausaufgaben sind zum Beispiel:

  • Schreiben einer Inhaltsangabe in Deutsch
  • Rechnen von Übungsaufgaben in Mathe
  • Lesen eines Englischtextes und Vokabeln lernen
  • Versuchsablauf in Physik zeichnen und beschriften

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