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Eltern müssen über Sexualität reden
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Sexualität: Wie Sie am besten mit Ihrem Teenager darüber reden

Aufklärung während der Pubertät

Mit dem Thema „Sexualität“ ist das oft so eine Sache während der Pubertät und vielleicht befinden Sie sich auch in diesem Zwiespalt: Einerseits wollen Sie Ihr Kind bei diesem Thema nicht unsensibel vor den Kopf stoßen oder unnötig verunsichern, andererseits machen Sie sich als Eltern doch die einen oder anderen sorgenvollen Gedanken. Die folgenden Anregungen sollen Sie dabei unterstützen, Ihr Kind richtig über Sexualität aufzuklären. 

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

In der Pubertät tauchen Themen zur Sexualität in vielen Situationen des Alltags auf – mal plötzlich und völlig überraschend, mal bahnt sich ein Aufklärungsgespräch allmählich an, bis die Zeit dafür reif ist. Die Fragen und Reaktionen Ihres Teenagers zur Sexualität können dabei ganz unterschiedlich und mitunter auch völlig unberechenbar oder abweisend sein.

Fast allen Eltern ist gemeinsam, dass sie unsicher sind oder sogar Angst haben, über das Thema Sexualität mit ihren Kindern zu reden. Entweder weichen sie ganz aus oder ihre Kommunikationsversuche werden harsch von den Pubertierenden abgewiesen. Die Eltern spüren, dass Ihr Verhalten nicht von Erfolg gekrönt ist und suchen nun nach Alternativen.

Sexualität: So gelingen die Gespräche mit Ihrem Teenager in der Pubertät

  1. Schaffen Sie eine vertraute Atmosphäre
    Wollen Sie mit Ihrem Kind über Sexualität reden, dann gelingt dies nur in einer vertrauensvollen Atmosphäre. Signalisieren Sie Ihrem Kind an einem ruhigen Ort, dass Sie  Zeit und ein offenes Ohr haben.
  2. Hören Sie aktiv zu!
    Je besser Sie zuhören, umso mehr fühlt sich Ihr Pubertierender angenommen. Schauen Sie Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter dazu in die Augen, so signalisieren Sie Ihr Interesse. Nehmen Sie eine offene, angenehme Körperhaltung ein und bekräftigen Sie durch gelegentliches Kopfnicken Ihre Verbundenheit und Aufmerksamkeit. Sie können die Ausführungen Ihres Kindes kurz zusammenfassen und daran eine Frage anschließen.
  3. Vermeiden Sie „Verhöre“!
    Kinder in der Pubertät denken, dass sie ausgefragt werden, weil Eltern häufig nicht richtig zu hören und vorgefertigte Antworten im Kopf haben. Hören Sie Ihrem Kind gut zu, aber bohren Sie nicht zu tief nach. Spüren und akzeptieren Sie die Grenzen, die Ihr Kind bei Themen wie der eigenen Sexualität setzt. Je weniger ein Pubertierender das Gefühl hat, nicht alles sagen zu müssen, desto freier drückt er sich häufig aus.

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Kommentare zu "Sexualität: Wie Sie am besten mit Ihrem Teenager darüber reden"

  • Anonym schreibt am 22.08.2012

    „Du nervst Mama! Ich kenne das doch alles!“

    Ja, das kenne ich nur zu gut. Vor ein paar Jahren hatte ich das gleiche Problem. Ich wusste einfach nicht, wie ich an meinen Sohn herankommen soll. Ich mich dann im Internet informiert und fand die Seite http://harri-wettstein.de . Ich habe meinem Sohn gesagt, dass er sich wenigstens diese Seite einmal angucken soll. Ein paar Tage später habe ich noch einmal mit ihm über dieses Thema gesprochen und er war viel offener.
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