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Sexueller Missbrauch von Kindern in der Pubertät
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Sexueller Missbrauch: So lernt Ihr Kind, „Nein“ zu sagen!

Sexuelle Übergriffe und Missbrauch verhindern

Wenn Kinder in die Pubertät kommen, setzen sich neuen Gefahren aus. Besondere Angst haben Eltern vor einem sexuellen Missbrauch ihres Kindes. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Kind vor sexuellen Übergriffen schützen können.  

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Fast alle Eltern haben ein ungutes Gefühl, wenn ihr Kind allein unterwegs ist und sie es nicht direkt beschützen können, besonders wenn sich die Meldungen über sexuellen Missbrauch an Kindern in den Medien mal wieder häufen.  

Fast alle Kinder bekommen von ihren Eltern früher oder später beigebracht, dass sie sich auf keinen Fall von Fremden ansprechen lassen sollen und unter gar keinen Umständen zu unbekannten Personen in das Autos steigen dürfen. In der Tat passiert es wirklich sehr selten, dass eine vollkommen unbekannte Person ein Kind zum Mitkommen überredet. Vielmehr droht die Gefahr des sexuellen Missbrauchs eher aus dem Freundes-, Bekannten- oder Verwandtenkreis. Aber genau hier versagen die Alarmsysteme vieler Kinder.

Sexueller Missbrauch: Auch Teenager haben eine Privatsphäre!

Doch wenn Kinder sich ablehnend verhalten, hat das oft einen Sinn. Schon sehr früh machen sie dadurch deutlich, welche Erwachsene ihnen nahe kommen dürfen und zu welchen sie lieber Abstand halten. Solche Äußerungen Ihres Kindes müssen Sie als Eltern sehr ernst nehmen. Halten Sie Ihr Kind auf keinen Fall dazu an, sich ungewollte Berührungen aus Höflichkeit gefallen zu lassen. Ihre Kinder lernen durch solch ein Verhalten sonst, den Erwachsenen blind zu gehorchen. Im Falle eines sexuellen Missbrauchs erkennen die Kinder dann nicht schnell genug, an welchem Punkt eine kritische Grenze überschritten wird. Sie verpassen schlichtweg den richtigen Zeitpunkt zum „Nein“ sagen.

Sexueller Missbrauch: Kinder müssen lernen, ihren eigenen Gefühlen zu vertrauen

Kinder haben ein sensibles Gespür dafür, ob sie einem Erwachsenen vertrauen können oder ob er etwas Komisches, Unangenehmes von ihnen möchte. Diesem Gespür der Kinder sollten Sie als Eltern immer nachgehen und es nicht als Unsinn abtun. Fragen Sie nach, kontrollieren Sie, sprechen Sie Ihr Kind in der Pubertät immer wieder darauf an. Übergehen Sie Gefühle von Angst, Unsicherheit oder Unbehagen bei Ihrem Teenager nicht, sondern haken Sie nach. Auch wenn sich Befürchtungen eines sexuellen Missbrauchs nicht bewahrheiten, lernt Ihr Kind dadurch, dass seine Gefühle ernst genommen werden und einen Wert haben.

 

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