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Liebeskummer und Konflikte in der Pubertät
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Was tun bei Liebeskummer und Konflikten in der Beziehung Ihres Teenagers?

So gehen Sie mit dem Liebeskummer Ihres Kindes um

Eltern heranwachsender Kinder bekommen es häufig mit, dass Streit zwischen den Pubertierenden und ihren festen Freunden entsteht. Wie Sie sich als Eltern dabei am besten verhalten, lesen Sie hier. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Es gibt verschiedene Szenarios, die Liebeskummer bei Ihrem Kind entstehen lassen. Manchmal müssen Sie eingreifen, manchmal nur zur Seite stehen und manchmal einfach gar nicht handeln.

So sollten Sie sich in verschiedenen Fällen von Liebeskummer verhalten

  • Ihr Kind ist (grundlos) eifersüchtig und „klammert“ an seinem Freund/seiner Freundin.
    Seien sie geduldig. Ihr Kind muss erst noch Vertrauen entwickeln – vor allem in sich selbst. Machen Sie ihm Mut, stärken sie ihm/ihr den Rücken, und entlasten Sie es, in dem Sie gegebenenfalls von Ihren eigenen (unbegründeten) Ängsten erzählen – und wie Sie diese mit der Zeit überwinden konnten.
  • Ihr Kind verhält sich sehr kontrollierend seinem Freund/seiner Freundin gegenüber.
    Machen Sie es immer wieder freundlich darauf aufmerksam, dass sich der Freund/die Freundin dadurch eingeengt fühlen könnte, was mit der Zeit zu großen Spannungen führen kann. Halten Sie sich aber ansonsten zurück: Jugendliche müssen lernen, solche Themen selbst miteinander zu regeln.
  • Ihr Kind will seinen Freund/seine Freundin öfter sehen als umgekehrt und fühlt sich zurückgestoßen
    Stehen Sie Ihrem Kind in seinem Kummer bei und trösten Sie es, hetzen Sie es aber keinesfalls gegen den Freund/die Freundin auf. Das regt nur seine Widerstände und verstärkt sein Leid.
  • Ihr Kind fühlt sich von dem Freund/der Freundin eingeengt.
    Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, wie es sich aus dieser „Umklammerung“ lösen kann. Machen Sie Ihrem Kind klar, dass es zwar Rücksicht nehmen sollte, aber nicht so sehr, dass es seine eigenen Interessen verleugnen muss.
  • Sie mögen den Freund/die Freundin nicht.
    Akzeptieren Sie die Wahl Ihres Kindes dennoch. Nicht Sie müssen diesen Menschen mögen, sondern Ihr Kind.
  • Ihr Kind gibt seine Hobbys für/ wegen des Freundes/der Freundin auf.
    Sprechen Sie Ihr Kind darauf an, wenn Sie sich Sorgen machen. Wenn Ihr Kind jedoch darin sicher ist, dass es z. B. mehr Zeit für seine Freundin/seinen Freund haben und deshalb nicht mehr zum Tennis gehen möchte, müssen Sie das wohl oder übel akzeptieren. Meistens relativiert sich das Ganze, wenn die erste „stürmische Phase“ überstanden ist.

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