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Ärger mit dem Lehrer

Ärger mit dem Lehrer: So verhalten Sie sich richtig

Lehrergespräch bei schulischem Ärger

Oft ist das Miteinander in der Schule durch Ärger mit dem Lehrer getrübt, weil Ihr Kind sich zum Beispiel ungerecht behandelt fühlt. Unter dem Ärger mit dem Lehrer leiden auch seine Noten. Lesen Sie im folgenden Beitrag, wie Sie durch ein Lehrergespräch Ärger mit dem Lehrer erkennen und beseitigen können. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Anders als in weiterführenden Schulen werden Schülerinnen und Schüler in der Primarstufe in der Regel von hauptsächlich einer Lehrkraft unterrichtet. Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer ist damit für die Kinder die erste und wichtigste Vertrauensperson im Schulalltag. Sie/Er erteilt in der Regel den größten Teil des Unterrichts, ist zuständig für die kleinen wie großen Freuden und die Sorgen der Kinder und steht in Verbindung mit den Eltern. Schön ist es, wenn es keinen Ärger mit dem Lehrer gibt und diese Zusammenarbeit zwischen Kindern und Klassenleitung weitgehend harmonisch verläuft. Gibt es jedoch Ärger mit dem Lehrer, können sich große Probleme ergeben, die nur schwer zu lösen sind.

Sie sollten also unbedingt aufmerksam sein, wenn Ihr Kind wiederholt über Ärger mit dem Lehrer klagt. Natürlich sind das immer subjektive Wahrnehmungen, die am nächsten Tag oft wieder vergessen sind. Manchmal steckt aber auch mehr hinter dem Ärger mit dem Lehrer, und dann benötigt Ihr Kind unbedingt Ihre Unterstützung bei einem Lehrergespräch. Wenn sich Ihr Kind immer wieder bei Ärger mit dem Lehrer ungerecht behandelt fühlt und schon langsam die Lust an der Schule verliert, sollten Sie nicht zögern, mit einem Lehrergespräch einzugreifen. Fragen Sie genau nach, was Ihr Kind stört. Die hier aufgeführten Fragen vor einem Lehrergespräch bieten Ihnen einen ersten Ansatzpunkt:

  1. Wirst du im Unterricht nicht oft genug aufgerufen, obwohl du dich meldest?
  2. Findest du die Noten, die du bekommst, ungerecht?
  3. Ist die Lehrerin/der Lehrer unfreundlich zu dir und gibt es deswegen oft Ärger mit dem Lehrer?
  4. Werden andere Kinder bevorzugt behandelt?
  5. Wirst du für Fehler bestraft, die andere gemacht haben?
  6. Fühlst du dich zu streng behandelt?

Bei folgendem Ärger mit dem Lehrer sollten Sie nicht lange zögern, die Lehrkraft direkt anzusprechen

  • Blamiert oder beschämt dich die Lehrerin/der Lehrer durch unangebrachte Bemerkungen?
  • Werden schlechte Noten vor der ganzen Klasse diskutiert und Kinder so bloßgestellt?

Ärger mit dem Lehrer: Nehmen Sie Ihr Kind ernst

Extremer Ärger mit dem Lehrer ist nicht häufig, kommen aber trotzdem immer wieder mal vor. Und da auch Lehrer nur Menschen sind, kann es durchaus passieren, dass sich Antipathien nicht immer verbergen lassen und sich auf das Verhalten gegenüber Ihrem Kind oder sogar auf die Benotung auswirken, wodurch großer Ärger mit dem Lehrer entstehen kann. Kehren Sie den Ärger mit dem Lehrer also nicht unter den Tisch, sondern versuchen Sie es durch ein Lehrergespräch konstruktiv zu lösen. Dazu gehört aber auch zunächst einmal das ausführliche Gespräch mit Ihrem Nachwuchs. Nehmen Sie sich Zeit, und notieren Sie bei Ärger mit dem Lehrer täglich über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen Stichworte zu den folgenden Punkten:

  • Was genau hat dich heute an deiner Lehrerin/deinem Lehrer gestört?
  • Woran glaubst du zu erkennen, dass sie/er dich nicht mag?
  • Wie oft ist das vorgekommen (in der Stunde, am Vormittag)?
  • Wie ist es anderen Kindern ergangen?
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Kommentare zu "Ärger mit dem Lehrer: So verhalten Sie sich richtig"

  • anonym schreibt am 21.03.2013

    auf drängen und unter druck setzen durch die lehrkraft musste ich mit meinem sohn mehrere tests im SPZ machen lassen . meine frage ist nun ,muss ich der lehrkaft erlauben, sich eine kopie der ergebnisse machen zu lassen?
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